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THEMA: De septem secundeis, Teil II

De septem secundeis, Teil II 08 Aug 2011 20:55 #5128

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Da Ron die Daten von "de septem secundeis" sichern will und die Diskussion geschlossen hat, eröffne ich hiermit die Möglichkeit, diese Diskussion fortzusetzten.

Letzter Beitrag Teil I:

Tuisto schrieb:

In der Steganographia und bei John Dee finden wir den Beweis für die verwendeten 22- und 24-buchstabigen Alphabete mit den Zahlenzuordnungen, somit auch für die 24 buchstabige FOX Tabelle.


Ich bin weder in der Stenographia noch bei John Dee fündig geworden., was eine FOX-Tabelle rechtfertigen würde. Bitte nennen Sie mir die exakten Quellen bzw. Seitenzahlen.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Grundsätzlich hätte ich keine Problem damit, Nostradamus die Fähigkeit zuzuschreiben, wenn ihm nicht seine Zeitgenossen selbst die Unfähigkeit zur Prophetie bescheinigt hätten.


Ich sehe das nicht wirklich eng, aber ich beobachte meine Gesprächspartner immer sehr genau.
Es ist jedoch ein sehr schwächelndes Argument ausgerechnet diejenigen als Referenz anzuführen, die im Falle der "septem secundeis" samt und sonders kläglich versagt haben.
Ergo sind deren Kritiken nicht ernstzunehmen.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Aw: De septem secundeis, Teil II 08 Aug 2011 23:49 #5130

Ich versuche nun zu zeigen, wie Trithemius die FOX Tabelle in der Clavis Polygraphiae auf einfache Art und Weise verkahlt hat.

Hier die Ausgaben:
diglib.hab.de/wdb.php?dir=drucke/fb-128
www.scribd.com/doc/2555288/JTrithemePoly...hie-Polygraphia-1561

Doch zunächst greife ich das Freimaureralphabet auf, das unserem mit 26 Buchstaben (26 = JHVH) entspricht, woraus sich die übliche FOX Tabelle ableitet.

Es stammt angeblich direkt aus der Arche:

www.archive.org/stream/CaptainWilliamMor...ry#page/n83/mode/2up

Logischerweise wird bei unserem Alphabet das gleiche Dezimalprinzip eingesetzt wie beim hebräischen Alphabet:
a-b-c-d-e-f-g-h-i (1-2-3-4-5-6-7-8-9)
j-k-l-m-n-o-p-q-r (10-20 bis 90)
s-t-u-v-w-x-y-z (100 bis 800)

Daraus folgt:

F = 6, O = 60 und X = 600 => 666 = FOX.

Trithemius hingegen verwendet ein Alphabet mit 24 Buchstaben, das er als Tetragrammaton in 4 x 6 Buchstaben und Zahlen wie folgt einteilt:
a-b-c-d-e-f
g- h-i-k-l-m
n-o-p-q-r-s
u-v-x-y-z-w

Also, auch er teilt in Sechserabschnitte ein, die er im Buch beschreibt.
Zunächst zeigt er damit 6666.

Die französische Ausgabe weicht von der lateinischen Ausgabe bei der ersten Auflistung der Begriffe zu den 24 Buchstaben von a – w etwas ab.
Französisch wird mit Jesus begonnen, lateinisch mit Deus, Es folgen le Dieu und Creator.
diglib.hab.de/wdb.php?pointer=25&dir=drucke%2Ffb-128
www.scribd.com/doc/2555288/JTrithemePoly...hie-Polygraphia-1561

Richtig ist Jesus, denn der griechische, allgemein bekannte und anerkannte Zahlwert von Jesus war damals wie heute 888.
In diesem Zusammenhag will uns Trithemius zeigen, dass er wie bei den Alt-Griechen sein 24-buchstabiges Alphabet in 3 x 8 Reihen eingeteilt haben möchte.

a-b-c-d-e-f-g-h
i-k-l-m-n-o-p-q
r-s-t-u-x-y-z-w

Das X ist um 1 Stelle nach links versetzt, sodass wir FOY statt FOX erhalten.

Das lateinische Alphabet vergleicht Trithemius mit dem griechischen Alphabet z.B. auf Seite 488 und schreibt daneben den ordinalen Zahlenwert von 1 bis 24.
diglib.hab.de/wdb.php?pointer=480&dir=drucke%2Ffb-128

Nun schauen wir uns das zahlenmäßig erweiterte Alphabet auf Seite 496 an:
diglib.hab.de/wdb.php?pointer=480&dir=drucke%2Ffb-128

Hier verwendet Trithemius nun das hebräische System und zählt gar bis 80.000.
Uns interessiert hier im Weiteren die Verkahlung.

Für den letzten, 24. Buchstaben, das W setzt er nun das „&“ zwischen e = 5 und F = 7.
Das ist die Verkahlungsstelle, damit man die FOX-Tabelle nicht sieht.
Korrekt wäre wie bisher: F = 6, nun folgt O = 60 und X = 600, gesamt FOX = 666!

Trithemius veräppelt uns schon einige Seiten zuvor, genauer auf S. 481:
Hier bringt er eine vergleichbare Buchstaben-Zahlentabelle, wo er richtigerweise F = 6 positioniert.
Auch O = 60 stimmt.
Doch plötzlich kennt er neben dem U auch wieder das V, schiebt dieses rotzfrech in seine Tabelle ein und erhält so statt für X = 600, was zu erwarten wäre, natürlich für X = 700, wodurch sich FOX in FOU verkahlt. Vous ete fou, nést pas? So spricht der Lehrmeister von Nostradamus!

Was geschieht hier eigentlich?

Die ollenlangen Zahlen-Alphabete sind eine Art Programmiersprache, die auch nur ein Programmierer interessiert. Kein Laie kann sich 8 Stunden am Tag mit solchen Tabellen beschäftigen, die im Übrigen nicht sonderlich kompliziert sind. Auch dann nicht, wenn man sie mit Stunden, Minuten, Sekunden, Graden und Planetenständen kombiniert. Dafür hat man die Ephemeriden und sonstige Tafeln/Hilfsmittel entwickelt.

Die magisch-kabbalistische Idee, die dahinter steckt, ist jedoch einfach zu erklären. Man ging davon aus, dass sich Geister durch Formeln beschwören ließen. Die Formeln sind Buchstaben und Ziffernkombinationen, sowie Sigillen.
de.wikipedia.org/wiki/Sigillenmagie
Diese mussten einfach konsequent durchgespielt und gezeichnet werden. Genau so machte es gemäß Schöpfungsvorstellung auch Gott als Logos mit den 10 Ziffern und den mind. 19, meist aber 22/23/24/25/26 etc. Schöpfungsbuchstaben. Bei richtiger Konzentration und Geisteshaltung wird auch der Magier/Kabbalist so zum schöpferischen, erhaltenden oder zerstörerischen Geist.

Deshalb die unzähligen Buchstabentabellen in dem Buch oder die Idee, verschlüsselte Botschaften von Geistern überbringen zu lassen.
Heute haben wir dies alles längst umgesetzt: Handys, Radios, Funk etc.; alles auf Wunsch auch verschlüsselt!

Doch zurück zur Verkahlung:
Trithemius setzt ganz ungeniert den Buchstben „W“ ans Ende seines Alphabetes, wo er doch ganz und gar nicht hingehört.
Schon zu seinen Zeiten lautete unser Alphabet: s-t-U-V-W-X-y-z. oder verkürzt s-t-U-W-X-y-z.
Der Buchstabe W ist das VAU = 6 im hebräischen Alphabet, das auch die Laute O–U-V-W repräsentiert. Das W schiebt er daher von Platz & = 6 an Platz 4 x 6 = 24 = QS 6.
Deshalb setzt Trithemisu das VAU als & (u) in manchen Tafeln hebräisch korrekt an die 6. Stelle zwischen E und F und verschiebt damit das F auf Platz 7, was natürlich nicht erlaubt ist.
Ebenso wenig darf er das W an das Ende des Alphabetes stellen. Es folgt auf das U oder auf das V oder auf U-V.
U = Platz 20
V oder W = Platz 21
X = Platz 22 und liegt damit in der 888er Reihe korrekt in der FOX Reihe.

a-b-c-d-e-F = 6-g-h
i-k-l-m-n-O = 6-p-q
r-s-t-u-w-X = 6-y-z

oder:
F = 6, 0 = 60, X = 600, da je nach Tabelle „&“ oder „V“ oder Beide rausgenommen werden müssen

Die Cabala, Moses und Abram auf Seite 183 ( = S. 114)
www.scribd.com/doc/2555288/JTrithemePoly...hie-Polygraphia-1561
Die Erklärungen bzw. die Regeln, wie die Alphabete und Zahlen kabbalistisch zu verwenden sind, finden sich ab S. 448.
Hieraus geht klar und sehr eindeutig die Verwendung der richtig zu wählenden Alphabete hervor.
Letzte Änderung: von Tuisto.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Aw: De septem secundeis, Teil II 09 Aug 2011 09:58 #5131

Wir wissen nun also, wie die FOX-Tabelle bei Trithemius lautet.

Sie hat bei ihm den wahren hebräischen Namen: VAV, das ist der 6. Buchstabe, der Haken oder Nagel.

Jesus wurde nach kabbalistischer Ansicht in die 22 Schöpfungsbuchstaben mit 3 und 4 VAV´s hineingenagelt.

Die juden-christliche Kabbala interpretierte die Kreuzigungsgeschichte, die abwechselnd 4 oder nur 3 Nägel für Jesus kennt, als 6666 = 4 x 6 Buchstaben des Alphabetes im Tetragrammaton (4-Nagel-Story) und als VAV (FOX) = 666, die 3-Nagel-Story.

"Die Frage, ob Christus mit drei oder vier Nägeln ans Kreuz geschlagen wurde, war von Theologen schon länger diskutiert worden, doch bis ins Hochmittelalter sind die Füße Christi immer nebeneinander separat angenagelt (sog. Viernagelkreuz/Viernagelkruzifix). Mit dem Übergang zum Dreinagelkreuz wird die stehende Haltung des Gekreuzigten zu einer in sich gedrehten, was die Vorstellung vom gequälten Christus verstärkt. Beim Kreuzzug 1204 meinte man, in Konstantinopel die echten Nägel vom wahren Kreuz Christi gefunden zu haben - angeblich waren es drei." Wiki


VAV (= FOX) ist 6+10+6 = 22, das ist das Tau/Tav-Kreuz (Stauros => Rosetau in Giseh, das Tau und die Rose der Rosenkreuzer), an das Jesus geschlagen wurde.

Die Verkahlung FOY ist foi, Der Glaube an etwas; auch foyer, das Feuer, Heim und Zentrum.
Foie schlägt und auf die Leber und FOU, den Narr (= Jesus/Parival) hatten wir ja bereits.

Trithemius macht dies, indem er das Vau als & auf Platz 6 schiebt, das Vau als O korrekterweise auf Platz 14 als Zahl 60 = 6 beläßt und das X ebenfalls wegschiebt, denn der 22. Platz gebührt dem V für 600 = 6.

Gesamt: &+O+V = 666 = VAV

Wir alle sind an die 6 gefesselt. Die 6 ist der Raum, in dem wir uns bewegen:
Vorwärts und rückwärts, auf und ab, rechts und links. 6 Tage dauert die Schöpfung.

Deshalb ändern die Kabbalisten die biblischen Worte:
Bereshit bara Elohim (Im Anfang erschufen die Gottheiten...) ab in:
Bara Shit bara Elohim, das bedeutet: Erschaffen 6, erschufen die Gottheiten...

So sind wir den alle in die Sechserscheiße von den Elohim hineingquirlt oder besser hineingequält worden.

AEL bedeutet wörtlich: die Zeugungskraft des Stieres Aleph, der der Zeugungskraft des Sonnenstrahles AR gleichkommt. Mit anderen Worten: AEL heißt "Schöpferische Energie" = ÖL.

Darum lautet die richtige Übersetzung gemäß Kabbala folgendermaßen:
Nach der Erschaffung des 6-fachen Raumes und der 6-fachen Strukturen erschufen die "(intelligenten)Energie-Einheiten" Himmel und Erde.

Noch ein Hinweis zum griechischen, römischen, deutschen und hebräischen Alphabet.
Diese Alphabete wurden in der Spätantike von weisen Männern geringfügig modifiziert und nach einer klaren Logik geordnet. So jedenfalls unterrichtete John Dee König Maximilian.

Wegen der Dreiteilung von Geist, Körper und Seele und der Annahme, dass alle 3 mittels Buchstabenkombinationen erschaffen wurden, machte man das hebräische (und römische) Alphabet mit 22 Buchstaben zum Körpererschaffer (22 + 1 = 23 Chromosomen), das griechische Alpha und Omega mit seinen 24 Buchstaben (1 + 24 = 25) zum Seelenerzeuger und das deutsche Alphabet mit seinen 26 Buchstaben (1+ 26 = 27) zum Geisterzeuger. Das nannte man AZOTH, den Stein der Weisen für A-Z, Alpha und Omega (= A bis W, Trithemius)und Aleph bis Thau. Das Tau 22 hält den Haken Vau = 6.
Das Tau ist römisch die Rose.

Bildlich ist der Körper das Kreuz, die Seele der Sonnenkreis und der Geist der Halbmond.
Das ist die Monashieroglyphe. Unten hängt noch das W oder O-Mega dran, das Widderhorn, das Tot und Auferstehung im März/April zu Ostern symbolisiert. (Äquinoktium)
Das W = Vau machte ja auch Trithemius in dieser vorausgreifenden Analogie zum letzten Buchstaben in seinem Alphabet.

Mit JHVH als Tetragrammaton erweiterte man das System auf die 4 kabbalistischen Welten und man stellte mal wieder alles auf den Kopf:
J = Körper (Nicht Geist, wie amn annehmen könnte)
H = Seele
V = Geist
H = Mind

Der Sonnengeist heißt Sorath und hat die hebräische Geamtrie 666. (siehe Nettesheim)
Das ist der Spirit von Mars-Samael in Michael. Der rote, schlaue FOX ist somit kein anderer als Reinecke-Mephistopheles, der teuflische Führer von Faust. Ihm steht natürlich Luzifer bei, die Sophia und Venus, die für das Techtelmechtel mit dem unglücklichen Gretelchen sorgt.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 09 Aug 2011 11:52 #5132

Auf S. 282 und auf S.622 (= S.288) und auf S.632 (= S.292) zeigt Trithemius das auch von den Freimaurern verwendete ennagrammatische alphabetische Zeichensystem, wenn auch mit veränderten Zuordnungen:

www.scribd.com/doc/2555288/JTrithemePoly...hie-Polygraphia-1561

www.archive.org/stream/CaptainWilliamMor...ry#page/n83/mode/2up

Enneagramm hat die Basis 9.

Das Tetragramm = 6666 = 4-Nägelis am Kreuz findet man auf Seite 601 (=Seite 277).

Wichtig: Hier steht das französische Wort: Tetragonique.

Es könnte ein Hinweis sein auf Tet-Ragonique => Ana-Ragonique von Nostradamus.

Man lese hierzu das 1626 erschienene Buch über Geometrie "La pratique de Geometrie ...
Von François Besson" ab S. 72 zur konstruktion von Oktaedern aus Tetraedern.
Der Tetraeder ist das kabbalistische Himmelsfahrzeug (Merkaba) des Hesekiel.
Die Zahlen basieren auf 144, 216 usw., die für die anaragonishe Umwälzung definiert wurden.

books.google.de/books?id=MHg_AAAAcAAJ&pg...tetragonique&f=false

Damit können wir nun auch Anara-Gonique entschlüsseln.
Tet-Ra ist der Mond- und Schreibergott Thet/Thot und Ra ist der Sonnengott.

Tet-Ragonisch ist der folglich der Mondgott Thot, der der Gott Schreiberlinge und deren Geheimnisse war. Er hat in der Mythologie die Pyramiden von Giseh erbaut.

Anu ist der höchste babylonische Himmelsgott.
Ana-Ra-gonique, wörtlich: Himmelsstrahl-gonisch

Es ist also mit "anaragonisch" zweidimensional der Sechsstern gemeint, der sich optisch aus 2 dreidimensionalen Tetraedern, der Merkaba, zusammensetzt.

Tetragonique ist auf deutsch tetragonisch, das heißt "vierschrötig". Man muss offensichtlich ana-ra-gonisch mit himmels-sonnenstrahl-gonisch übersetzen. Gemeint ist Sorath, der 666er Sonnengeist und zugleich der Saturn, der bei den Babyloniern die Planetenzahl 4 hatte!

Der Sechsstern hingegen ist der Messias (Merkur), der ein Hexagramm (Davidstern) in den Himmelskreis schreibt. Genau wie im NT beschrieben.

"Der zweite Morgenstern („Ich, Jesus, [...] bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der hellstrahlende Morgenstern.“ [Off 22,16]) verweist laut allen existenten Quellen dokumentarisch auf das „Kind“ des ersten Morgensterns, letztlich demnach auf den Planeten Merkur: symbolhaft dargestellt wird er einesteils als Davidstern, das Hexagramm also & andererseits als Messias & infolge der „Kreuzigung“ somit auch als Kreuz in dessen vielfältigen Ausformungen. Gesichert ist zudem die Tradition der astronomischen Identifizierung des Hexagramms mit dem Merkur, der heute wirbelnde Dreiecke ins Kalenderrund zeichnet."
www.paf.li/2morgensterne.htm
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 09 Aug 2011 19:47 #5138

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Derart viele Informationen wie in den letzten drei Beträgen auf ihre Richtigkeit zu prüfen bedeutet, daß man die Zeit dafür aufbringen muß, über die ich aber definitiv nicht verfüge.
Außerdem dürfte bekannt sein, daß es immer eine sehr undankbare Aufgabe ist, geschlossene Gegenbeweise zu führen. Oder in diesem Fall auf Klartext ausgedrückt, den groben Unfug von Ray Nolan und Gunter September zu widerlegen.

Es ist also weder die Steganographia noch John Dee gemeint, wo sich die FOX-Tabelle verstecken soll, sondern Trithemius’ Polygraphia. Diese erschien erstmalig 1518 als Druckwerk und nur diese lasse ich gelten.

Siehe

Aber auch in der Polygraphia findet sich keine FOX-Tabelle, mit der sich in Nostradamus’ Prophezeiungen Jahreszahlen dechiffrieren lassen soll. Diese ist nach dem uns bekannten 26-Buchstabensystem wie folgt aufgebaut:

Siehe

Trithemius verwendet in seiner Polygraphia jedoch nur ein 24-Buchstabensystem unter Auslassung der Buchstaben J und V. Dies entspricht in der FOX-Tabelle ausgerechnet dem Zahlenwert 1 und 4.

Wollen wir eine Nagelprobe durchführen, um Nolan’s und September’s Thesen auf Hieb- und Stichhaltigkeit zu überprüfen, eignet sich am ehesten die Wahl eines Vierzeilers, der ein unverkennbares secundeisches Element aufweist und dessen Orthographie keine Unklarheiten in der Überlieferung aufweist

Dazu wähle ich Quatrain II, 91, den ich in meinem Ebook folgendermaßen kommentiert habe:

Soleil leuant vn grand feu l’on verra,
Bruit & clarte vers Aquilon tendants:
Dedans le rond mort & cris l’on orra,
Par glaiue, feu faim, mort les attendants.

Die Sonne geht auf, ein grosses Feuer w ird man sehen,
Getöse und Lichtschein weisen nach Norden:
Ringsum wird man Todesschreie hören,
Durch Schwert, Feuer, Hungersnot, Tod erwartet sie.

Zeile 1:
Verweist auf einen Zeitpunkt nach dem Ende der dritten Mond-Gabriel-Ara am 04.11.1880.
Nach dem Ende des deutsch - franzosischen Krieges 1871 ereigneten sich bis 1914 keine
großflächigen kriegerischen Konflikte in Europa. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges vollzog
sich ca. 33 Jahre nach Beginn der dritten Sonne-Michael-Ara, w as die Formulierung „Die
Sonne geht auf“ rechtfertigt.

Zeile 2:
Nostradamus’ Aufenthaltsort bei Abfassung der Prophezeiungen war der Süden Frankreichs,
weshalb er sich bei dieser Kriegsankündigung veranlaßt sah, in Richtung Norden zu weisen,
wo die Kampfhandlungen des Ersten Weltkrieges am erbittertsten ausgetragen wurden. Alle
Kriegsparteien setzten zum ersten Mal systematisch Massenvernichtungswaffen wie z. B.
Giftgas gegen ihre militärischen Feinde ein. Die „Holle von Verdun“ sollte einen gewissen
Eindruck davon vermitteln, was zukünftige Kriege bedeuten können.

Die zeitliche „Dechiffrierung“ anhand der FOX-Tabelle ergab jedoch nur einen Zahlensalat, der nicht einmal annähernd ein Resultat anzeigt, das sich mit dem „Die Sonne geht auf“ deckt.

Ich kann also wirlich keine Alarmsignale vernehmen, die mir bedeuten, daß die FOX-Tabelle irgendetwas aufklären könnte. Weder Nolan noch September haben diese übrigens jemals minutiös hergeleitet und erläutert.

Also bitte keine weiteren Aufforderungen Gegenbeweise anzutreten, wenn es sich um Dechiffierungsspekulationen mit Nostradamus-Bezug handelt. Quellensuche zu den "septem secundeis" ist einfach wichtiger!
Letzte Änderung: von UlrichM.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Aw: De septem secundeis, Teil II 09 Aug 2011 20:41 #5139

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Hier noch das "Dechiffre" zu II, 91 anhand der FOX-Tabelle:

1. Mit Leerstellen

163593 354152 35 79154 653 365 45991
29392 331925 4591 1839365 25541 521
454151 35 9652 4692 3991 365 6991
719 731945 653 6194 4692 351 1225 54151


2. Ohne Leerstellen

163593354152357915465336545991
293923319254591183936525541521
454151359652469239913656991
71973194565361944692351122554151
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Aw: De septem secundeis, Teil II 09 Aug 2011 21:28 #5141

@UlrichM,
Ich möchte Ihren Arbeitseifer nicht bremsen, aber passen Sie auf, dass Sie nicht in
eine falsche Richtung navigieren:

aquilon ist der poetische" Norden!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 09 Aug 2011 21:29 #5142

Gelöscht!

Doppelte Rubrik. Der Server braucht zu lange, um aufzurufen! Sorry.
Letzte Änderung: von Ingwer. Begründung: Zweifache Ausfertigung
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Aw: De septem secundeis, Teil II 09 Aug 2011 21:41 #5143

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Ingwer schrieb:

aquilon ist der poetische" Norden!


Habe ich irgend etwas anderes behauptet? Hätte mich auch sehr gewundert, wenn Ingwer mal was von sich gibt, was ernst zu nehmen wäre!
Und ausserdem, mein Gutster: Arbeit macht das Leben süß!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 09 Aug 2011 21:56 #5144

@UlrichM,

Habe ich irgend etwas anderes behauptet? Hätte mich auch sehr gewundert, wenn Ingwer mal was von sich gibt, was ernst zu nehmen wäre!

Sie übergehen meinen Einwurf und werden gleich bissig!

Habe ich irgend etwas anderes behauptet?

Haben Sie! Sie verweisen auf die navigatorisch gebräuchliche Himmelsrichtung Norden!
Der poetische Norden ist etwas gänzlich Anderes!

Und hier sind die Wörterbücher eindeutig!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 09 Aug 2011 22:02 #5145

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Ich bin ganz Ohr was Ihre Wörterbücher betrifft!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 10 Aug 2011 08:15 #5148

Vielleicht sollte man das 24 buchstabige Alphabet von Trithemius zugrunde legen?

Im Grunde geht es bei Trithemius nicht um FOX als 666 sondern um hebräisch VAV als 666 und damit um die 6 Buchstaben:
f, &, w, o, u, v,
von denen er & und v nicht in allen Alphabeten verwendet.
Seine Zahlenzuordnungen sind: f oder & = 6, w = 24, o = 60, v = 600, u = 500

Ob diese Buchstabenzahlen überhaupt durchgängig als Code von Nostradamus verwendet werden, wenn überhaupt, ist schwer zu belegen.

September glaubt z.B. dass Vers X-72 ein Nebelvers ist. Das ist er garantiert nicht.
Wir sind uns sicher einig, dass zu 1555 die 1999 Jahre hinzu zu addieren sind, macht 3554.
Ich gehe nun einen Schritt weiter, dividiere durch 2, erhalte 1777 und addiere die fehlenden 240 Jahre des jüdischen Kalenders hinzu. Das Ergebnis ist 2017 oder jüdisch 5777.
Unter diesem Aspekt stimmt auch die Sofi für Ende Juli 1999 im JK.
2017 erleben wir bald und können das Ergebnis überprüfen.

Andererseits deutet er vielleicht IV,30 richtig als ein im Sommer 2011 beginnendes Ereignis mit dem Aktienabsturz (S. 105). Immerhin hat er sein Buch schon vor einigen Jahren geschrieben.

Ich bin bis zum gegeteiligen Beweis jedenfall mit ihm einig, dass Nostradamus die Verse von der "Nostradamusgruppe" diktiert bzw. übermittelt wurden und von ihm nur die "Nebelverse" stammen.

Mir ging es zunächst auch nur darum zu zeigen, dass Trithemius sehr wohl einen 666er Schlüssel für seine magischen Operationen verwendet. Auch sein & = 6 bzw. 24 steht noch heute über der 6 auf der Schreibmaschinen-Tastatur.

Zudem geht es um magische Buchstaben in seinen Werken.
Das VAV sind die Laute VOW und damit VOW-EL, der göttliche (=EL) Vokal.
IAOUE ist Jahwe vokalisiert. Denken Sie an den Wahlspruch der Habsburger seit Friedrich III.: A.E.I.O.U.! Und werfen Sie einen Blick auf sein aeiou-Sigillen-Monogramm!
de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_III._(HRR)
Für die Habsburger schrieb Trithemius, auch Dee!

VOW = 666.

Im Laut oder im Zeichen sind V=F, V=W V=U=& identisch.
Das hebräische Zeichen VAV hat somit folgende 6 europäische Zeichen:
F,&,O,U,V,W, wovon nur die 4 Laute F, W, O und U akkustisch zu unterscheiden sind.


Vielleicht müsste man dies bei der Schlüsselsuche berücksichtigen.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 10 Aug 2011 20:15 #5152

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Tuisto schrieb:

Ich bin bis zum gegeteiligen Beweis auf jedenfall mit ihm einig, dass Nostradamus die Verse von der "Nostradamusgruppe" diktiert bzw. übermittelt wurden und von ihm nur die "Nebelverse" stammen.


Es gibt gute Gründe anzunehmen, daß Gunter September als Autorenpseudonym für Ray Nolan zu werten ist. Wenn Ray Nolan also eine "Nostradamus-Gruppe" nachweisen möchte und dabei ähnlich vorgeht wie bei der FOX-Tabelle, dann braucht man sich auch keine weiteren Gedanken zu machen.

Vielleicht müsste man dies bei der Schlüsselsuche berücksichtigen.


Ich überlasse die Schlüsselsuche liebend gerne all jenen, die es einfach nicht bleiben lassen können. Wozu Gold auf einem Misthaufen suchen, wenn Stallviecher nun mal keine Nuggets kacken?
Letzte Änderung: von UlrichM.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Aw: De septem secundeis, Teil II 10 Aug 2011 20:51 #5153

Es gibt gute Gründe anzunehmen, daß Gunter September als Autorenpseudonym für Ray Nolan zu werten ist. Wenn Ray Nolan also eine "Nostradamus-Gruppe" nachweisen möchte und dabei ähnlich vorgeht wie bei der FOX-Tabelle, dann braucht man sich auch keine weiteren Gedanken zu machen.


Das mag sein. Ich bin aber völlig unabhängig von Ray Nolan zur gleichen Annahme gekommen, indem ich gezeigt habe, dass die eigentlichen Macher in Safed saßen. Mir ist nicht bekannt, dass Nolan das je erwähnt hätte,a ber iwe gesagt, ich kenne sein Werk zu wenig.

Einig bin ich mit ihm ansonsten darin, dass Nostradamus (eigentlich viel zu früh)die Zahl 4713 kennt und ständig permutiert, wobei für unsere Betrachtung 4713 - 540 = 4173 am Bedeutsamsten ist.

Übrigens komme ich ab -5199 und nach 21 Umläufen, die genau 7441 Jahre ausmachen, auf das Jahr -3758 und nicht auf das Jahr -3757.
-3758 ist bekanntlich das Schöpfungsjahr im Seder Olam, das um die bekannten 2 Jahre von -3760 abweicht.

-3758 war wie -5199 - wie könnte es unter Komputisten auch anders sein - am 7.4. Vollmond, genau wie im Jahre 0 AD.

5199 - 3758 = 1441, das m.E. AMVS oder SUMA bedeutet.
5199 - 2242 = 2957
3758 - 2957 = 801 = Alpha und Omega (1 + 800)
Dieses Thema wurde gesperrt.

Aw: De septem secundeis, Teil II 10 Aug 2011 21:38 #5155

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Nostradamus' Ouvre enthält sich nur auf den ersten Blick hin jeder ideologischen Anschauung.
Aber wer die Texte gut kennt, erkennt dort einen für heutige Begriffe christlichen Fundamentalisten, der aus seiner Islamfeindlichkeit keinen Hehl macht. Aber andererseits ignoriert er das Schicksal seiner eigenen Ethnie fast vollständig; ausgerechnet da, wo er auf diesen Punkt zu sprechen kommt, stellt er deren Existenz in Frage!

Ausser in dem gelösten Milleniumrätsel ist keinerlei offensichtliche Affinität zum Judentum zu erkennen, nicht einmal der Holocaust an den europäischen Juden ist in den Vierzeilern zweifelsfrei präsent. Selbst der Zeitpunkt zu dem Nostradamus den Messias ankündigt, widerspricht rabbinischen Grundgedanken!

Zu welchem Zweck also sollten die Macher aus Safed ihre Prophezeiungen nach Europa kolportiert haben? Um was zu transportieren? Und vor allen Dingen, an wen sollen diese denn adressiert gewesen sein? An das europäische Judentum gewiß nicht! Die hätten die Prophezeiungen postwendend als ketzerische Schrift verbrannt.

Ich habe mir übrigens von einem Professor, der an einer Jerusalemer Uni lehrt sagen lassen, dass die Nostradamschen Prophezeiungen in der heutigen jüdischen Kultur als ein unansehn- liches Kuriosum wahrgenommen werden, wie überall woanders auch.
Letzte Änderung: von UlrichM.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Aw: De septem secundeis, Teil II 10 Aug 2011 23:26 #5157

@UlrichM,

Ich habe mir übrigens von einem Professor, der an einer Jerusalemer Uni lehrt sagen lassen, dass die Nostradamschen Prophezeiungen in der heutigen jüdischen Kultur als ein unansehn- liches Kuriosum wahrgenommen werden, wie überall woanders auch.

Das ist gut möglich!
Aber mit Verlaub: Auch wenn Arafat auf einem Kamel reitet Dai Dudu , spricht der gute Mann
von der Uni in Jerusalem nur für sich.

Zwar ist das Judentum in Namen ein Guss. Aber in den Ansichten und Strömungen, wie Meinungen und Praktika in viele Richtungen geteilt!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 00:03 #5158

Zweifellos schreibt Nostradamus für das christliche Abendland und gegen den Islam.
Für die Juden selbst schrieben die Kabbalisten ein anderes Drehbuch. Deshalb brauchen sie sich nicht für ihn zu interessieren.

Natürlich stellt er die Existenz der Juden in Frage. Sollen Sie doch mehrfach holocaustiert werden. Nur die Tzaddikim haben das Recht, das kommende Chaos zu durchstehen.

Der Grund? Alle sollten (verschlüsselt) erfahren, was auf die Menschheit zukommen wird.
Jeder nach seinem Gusto.

Nostradamus kündigt den Messias für die Zeit der Flut von 2242 bis 2244 an. Das ist die Zeit von Noach = 58. Kein unterrichteter Jude würde dem jemals widersprechen.
Schließlich liegt das Flutdatum im MT bei 1656 + 586 = 2242.
-586 wurde der erste Tempel zerstört. + 70 = (1)656 wurde der zweite Tempel zerstört.
Im Seder Olam sind das 420 + 70 = 490 Jahrwochen des Daniel. 42 aber ist Ana B´Koach, das sich in die 10 Sephirot ergießt.

Das Jahr - 3757 bezieht sich zyklisch auf das Jahr 1 AD, mit Vollmond am 27.3.
Es sind 3758 Jahre vergangen. 3(7)58 ist der Messias.
5200 Jahre verfliessen von -5199 bis zum Jahr 1 AD.
Von -1 AD bis - 3757 AD vergingen 3756 Jahre. Das sind 12 x 313 Davidsterne!
Nach den ägyptischen Christen wurde Jesus im Jahr -1 AD am 30.8. = 1.1.3760 Jüd = 1.1.-284 koptisch geboren. 3756 + 1444 = 5200.

Der 1.1.3760 war der 7.1.747 Nabonassar.
Rechnen wir nun jüdisch ab -1 AD weiter gilt:
-5206 TRI + 2241 = 7447.
7447 = 11 x 677.
677 ist die 123. Primzahl. Gemäß Prediger 3:21 beginnt der Geist im Jahre 5778 = 18 x 321 wieder mit dem Aufstieg. Das Herabsteigen des Tieres ist aber erst 3 Jahre später, nämlich 5781 beendet.
5781 = 47 x 123.
5781 = 2021 AD = 43 x 47.

2422 - 677 = 1565 (JHVH als 10,5,6,5 > 1565) - 677 = 888 (Jesous als Messias)
2422 + 677 + 677 = 3776 + 2000 = 5776 Jüd = 2016 AD.

3757 Beginn + 3797 Ende Nostradamus sind 7554 Jahre.
7554 : 2 = 3777 + 2000 = 5777 Jüd = 2017 AD.
Die analoge Rechnung ist X/72: 1555 + 1999 = 3554 : 2 = 1777.
X/72 = 2017.
Die Differenz sind die 4000 Jahre bis 0 AD und die 2000 bis 2000 AD..

Matthäus 24,22:
„Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden,
so würde kein Fleisch gerettet werden;
aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“

2422 ist eine Permutation von 2242.
Die Verkürzung bezieht sich auf die 222 Jahre des VY DBR.
2422 - 222 = 2200, das hebräische Alphabet ist abgespult.
2242 - 222 = 2020, das ist die Zweijahresdifferenz zu 2018.

Ich vermute, dass und Nostradamus diesen Rechengang verkahlt überliefert hat.
Das gelöste Milleniumsrätsel ist das A und O seiner Prophezeiungen, denn sie sollten Chiren betreffen.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 00:52 #5160

@Ingwer

Alle warten noch auf Deine Interpretation von Aquilon und den poetischen Norden. Von dem Reiter auf dem weißen Pferd, der als Septentrio aus Thule oder Thrakien? mit dem Boreas kommt.
Er ist der Sohn der Göttin EOS = ZOE!

"Die Regentschaft des Antichristen wird nicht
länger dauern als bis zur Bestimmung der Geburt nahe des Jahrhunderts und einer
anderen in der Stadt von "Plancus". Dies wird begleitet von den Gewählten von
"Modone Fulcy", durch Ferrare, welche aufrechterhalten werden durch "Adriatische
Liguriens" und durch die Nähe der grossen "Trinacrie": Dann wird Ionien den Berg
überqueren. Das französische Volk wird von einer so grossen Zahl begleitet sein,
dass man weit davon entfernt ist, dem Oberhaupt seinen grossen Glauben
anzubieten. Und einige Zeit danach wird das Blut der Unschuldigen durch die
Schuldigen, die etwas mächtiger sind, verschwenderische vergossen: Dann wird
durch grosse Fluten die Erinnerung der Dinge - auch beinhaltend die schriftlich
gefertigten Urkunden - einen unzählbaren Verlust erleiden. Ebenso die Briefe,
die den Nördlichen durch den göttlichen Willen überlassen wurden, und für eine
Zeit verbindet Satan. Dann aber wird ein allgemeiner Friede unter den Menschen
herrschen, und die Kirche von Jesus Christus wird von allen Leiden befreit, auch
wenn die "Azostains" Gift und ihre verpestete Verführung in den Honig mischen
wollen. Und es wird auch dem siebten Jahrtausend entspringen, dass das
Allerheiligste von Jesus Christus nicht durch die Ungläubigen, die der Nordwind
bringt, vernichtet wird.
Die Welt rückt näher an einen grossen Krieg, auch wenn
durch meine Berechnungen in meinen Vorhersagen der Lauf der Zeit sehr viel
weiter geht."
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 10:03 #5162

Auf dieser Seite findet man nahezu alle Ausgaben von Nostradamus:

www.propheties.it/bibliotheque/index.html
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 10:26 #5164

Die Antwort liefert doch einmal schon der Boreas (Boris). Dort wird der Sirup erzeugt,
mit welchem den Menschen der Bart eingerieben wird!
Denn der Boreas ist einäugig.
Aquilon ist im Wort der agile Eine (agil one).
Wie Hier , wo er den Slepnir rückwärts reitet. Noch immer bleibt Sieben Schippen!
Meine Stichproben der Vierzeiler, sofern Original wiedergegeben, waren fündig.
Macht natürlich ein bisschen Beschäftigung. Sonst wäre es zu einfach.

Und damit muss ich UlrichM beipflichten: Als Prophezeiung waren diese wohl wenig tauglich!

@UlrichM,

Ich respektiere die Menge an Freizeit, welche Sie an ihrem Projekt verwenden und folge Ihren
Ausführungen mit Interesse.

Doch bei II, 91 sollte man richtig übersetzen (zweite Ebene):
Soleil leuante (levante)...
Warum hat Nostradamus oder der Verleger das Wort "leuante" mit "u" eingesetzt?
Leu ist noch immer der Löwe!

Wenn dort steht: "Die Sonne geht auf", bedeutet dies keinesfalls, dass früh die Sonne
aufgeht!

Sondern: Die Sonne geht auf - sie öffnet sich!

Wenn Sie wissen wollen, was oder wer die Sonne ist, dann fragen Sie Nostradamus!

Zudem noch einen schönen Tag!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 10:39 #5165

Es macht Sinn, sich Gedanken zu machen, weshalb Nostradamus nur die Zahl 2242 aus der LXX verwendet, aber die jüdische Sintflutzahl 1656 anscheinend wie die Pest meidet.

Er zählt in der zweiten Liste 1506 Jahre bis zur Geburt Noahs statt 1056 Jahre und addiert dann korrekt die 600 Jahre bis zur Flut hinzu. Er kommt so auf 2106 statt auf 1656 Jahre.

Das ist gewollt, denn sein Ziel heißt ja 2016, und 2106 ist eine Permutation davon

Was verbergen die Messiaszahl 656 und die Flutzahl 1656?

5206 ist das Startdatum bei Trithemius.
5206 - 1656 = 3550, das ist Mondjahr Shana x 10.
5199, das andere Startdatum - 1656 = 3543 oder 354,3. Gibt es dazu noch was zu sagen?
Die spetem secundeis treiben überall ihr Unwesen.


Nostradamus verwendet wie alle Magier und Konstrukteure heiliger Gematrien und architektonischer Geometrien die Zahl Pi für seine Konstruktionen.

Nicäa wurde beispielsweise nach der Formel 318 (anwesende Väter) x Pi = 999 = Jesus als Sieger (Ho Nikon = Gematrie 1000, wie QRST) in der 333 + 333 Mandorla konstruiert.
Kreisumfang 999 und Kreisdurchmesser 318.

Der Messias 656 x Pi = 2061!!!
Wir ziehen logischerweise den zu erlösenden ADAM = 45 ab und erhalten: 2016!!!

Nun liegen zwischen der von den Juden und Kopten bestimmten Geburt des Jesus bei Neumond am 30.8.-1 (1.1.3760) und der römisch definierten Geburt am 25.1.1 genau 848 Tage.

Die Juden nennen den Messias vollständig Moshiach Ben David (Messias, der Sohn Davids)mit dem Zahlwert 424. (358+52+14=424)

Da er zweimal erscheint, nämlich zuerst als Gott am 30.8.-1 und dann als Mensch am 25.12.1 müssen wir den Gesalbten Sohn Davids (= König) auch zweimal rechnen: 2 x 424 = 828.
Was gibt es dazu noch zu sagen?

Ben = Sohn = Sonne = 52 Wochen des Sonnenjahres.
Da hört man sie schon wieder rufen: Die Scheiß Kabbalisten gehen mir auf den Sack mit ihrer ewigen Rechthaberei.

Zur 666:
Zweifelsfrei verweist Nostradamus auf die Zahl 666, indem er uns 2 Biblische Chronologien nennt, die jeweils bei Christus enden und 4757 und 4091 Jahre ausweisen, Die Differenz sind 666 Jahre.

Von -4757 bis -3758 vergehen die 999 Jahre, die auf den geheimen Namen 318 von Jesus verweisen.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 11:37 #5166

Dann beschreibt Vers II/91 also die wilde Jagd des Odin zur JUL-Zeit.
JUL = Weihnachtszeit vom 25.12. bis zum 6.1. und JUlI, die Zeit wo die Sonne im Löwen aufgeht. II x 91 = 182 Tage, das Halbjahr und der GER des Michael/Georg.

(25.12. und 6.1. ist bis heute die zwiefältige Geburt von Jesus/Odin/Wotan/Mittwoch/Merkur als Götterbote und jahresteilender Speer, GER = JUL. Da reitet wohl einer den Steinbock oder Ziegenfisch. Der eine heißt Saturn, der andere Sonne! Das könnte sich gerade so auch in Salzwedel abspielen.)

Nun verstehen wir auch die Vögel mit dem Huy, Huy, denn sie sind die Begleiter des nordischen Wüterichs auf seiner wilden Jagd. Und da sage noch einer, Jesus stamme nicht von den Jüten aus Jütland ab!

"Der Anführer
Den Zug führt manchmal ein Vorreiter oder Warner an, der vor dem Geisterzug warnt mit Rufen wie „Ho ho ho! Aus dem Weg, ab dem Weg, damit niemand geschändet wird!“. Er trägt Apellativa wie „Helljäger“, „Tolljäger“ oder „Schimmelreiter“, manchmal hat er einen Namen, wie in Schwaben, wo der von weißen Hunden begleitete, weiß gekleidete Berchtold auf einem weißen Pferd dem Wilden Heer voranreitet."

Der Geisterzug
Das Wilde Heer, bzw. die Wilde Jagd zieht besonders in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag durch die Lüfte, aber auch die Fastnachtszeit, die Fronfasten und selbst der Karfreitag erscheinen als besondere Daten. Die christlichen Daten haben die heidnischen überlagert, die vor allem in den Rauhnächten die wilde Jagd ziehen sehen. Dies ist die Zeit zwischen der Wintersonnenwende (in der Regel dem 21. Dezember) und 12 Nächte weiter gerechnet bis zum 2. Januar.

Der Geisterzug zieht mit einem fürchterlichen Gerassel unter Schreien, Johlen, Heulen, Jammern, Ächzen und Stöhnen durch die Lüfte. Manchmal macht er aber auch liebliche Musik, was dann meist als ein gutes Vorzeichen verstanden wird, ansonsten kündigt er Unzeiten an.

Am Zug nehmen Männer, Frauen und Kinder teil, meist solche, die vorzeitig einen gewaltsamen oder unglücklichen Tod gefunden haben. Der Zug besteht aus den Seelen der Menschen, die „vor ihrer Zeit“ gestorben sind, also durch Umstände verursacht, die vor dem natürlichen Tod im Alter eintraten. Legendarisch ist überliefert, dass Menschen, die den Zug betrachten, mitgezogen werden und dann jahrelang mitziehen müssen, bis sie befreit werden. Auch Tiere, vornehmlich Pferde und Hunde, ziehen mit.

de.wikipedia.org/wiki/Wilde_Jagd

Es kommen wohl die je 800 nordischen Einherier als Wildes Heer durch die 540 (= 5.4.0, Beginn des XK) Tore Walhalls und beenden das Kali-Yuga mit der Geburt des Messias:
800 x 540 = 432.000.

Gleich springen wir auch noch zu Hekate, der Hexen-Göttin der Magie und Mutter des Janus, der genau zwischen den Julnächten das Jahr am 1.1. teilt. Man feiert unbeschwert die Saturnalien.
William Blake malte sie als Eingeweihter noch mit Eule und Esel.
de.wikipedia.org/wiki/Hekate
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 12:30 #5167

@Volker,

Dann beschreibt Vers II/91 also die wilde Jagd des Odin zur JUL-Zeit.
JUL = Weihnachtszeit vom 25.12. bis zum 6.1. und JUlI, die Zeit wo die Sonne im Löwen aufgeht. II x 91 = 182 Tage, das Halbjahr und der GER des Michael/Georg.

Bingo!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 15:54 #5168

Odin, der Einäugige ist zugleich Shiva mit dem Dreizack. Shiva = Sheba = Sieben. Septentrios! Am Nordhimmel ist dies der große Wagen im Sternbild Großer Bär mit seinen 7 Sternen.

Septemtriones
Die Römer sahen in den sieben Sternen des Großen Wagens sieben Ochsen (lateinisch septemtriones von septem sieben und trio Dreschochse, auch: septentriones, septemptriones)[1], die ständig um den Himmelspol wanderten. Der Begriff Septentrio wurde zum Synonym für den Norden[2] und den Nordwind (Septentrio). In den romanischen Sprachen lebt der Begriff noch heute, beispielsweise heißt Nordrhein-Westfalen auf italienisch Renania settentrionale-Vestfalia.

432.000 : 360 biblische Idealtage = 1200 Jahre.
6 Zeitalter x 1200 = 7200, womit wir auch wieder bei den 72-jährigen Geistern wären.

-5200/-5199 Beginn Anno Mundi + 7200 = 2000/2001 AD. Das 7. oder 8. Zeitalter beginnt.

432.000 : 365,25 = 1182,75 oder 1000 + 182, das Millenium und Halbjahr.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 19:06 #5169

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
@ Ingwer

Weshalb tun Sie eigentlich so, als ob Sie nicht wüßten, auf welcher Grundlage sachliche Diskussionen geführt werden? Und weshalb sind Ihnen die Grundvoraussetzungen nicht bekannt, die zu erfüllen sind, wenn man von anderen Menschen erwartet, daß diese einen ernst nehmen?
Was Sie hier wieder abliefern ist dermaßen hahnebüchen, daß ich schlichtweg keinen Bock habe, darauf auch noch einzugehen.

Wie hat sich CD ausgedrückt bevor er die Biege machte? EoC!

Wenn Sie also Interesse daran haben, daß diese Diskussion hier echte Resultate hervorbringt, dann ändern Sie ihren Stil. Ansonsten EoC!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 20:43 #5170

@UlrichM.
Stören Sie sich nicht am Stil von Ingwer, er kann nicht anders.
Ich habe oft genug vergeblich versucht, ihn hin zu den Grundvoraussetzungen einer verständlichen Kommunikation zu bewegen. Er kann oder will sich leider nur in Rätseln, Andeutungen oder Anspielungen ausdrücken.
Ich hab ihm mal gesagt, dass wir hier zusammen gekommen sind, um Rätsel möglichst allgemein verständlich zu lösen, was freilich für unsere Themen schon ein gewisses Niveau voraussetzt, dem nicht jedermann folgen kann.
Trotzdem findet sich manchmal auch ein (nachvollziebares) Korn unter seinen Blindgängern.
Vielleicht wären es mehr Körner oder gar Perlen, wenn er sich einer verständlicheren Sprache bedienen würde.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 20:47 #5171

@UlrichM,

Was Sie hier wieder abliefern ist dermaßen hahnebüchen, daß ich schlichtweg keinen Bock habe, darauf auch noch einzugehen.

Ich begleite Sie mit einem Lächeln!

Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen: Das Wort "Aufgang" hat in der Wurzel "auf"
und dies hat mit "Öffnen" zu tun.
Im Druck erscheint "leuant" und nicht "levant".
Die Silbe "Leu" ist der Löwe noch immer und verweist auf die Sonne!
Wer lesen kann, ist im Vorteil und wer das Wissen dazu hat, kann die Vierzeiler lesen!

Tuisto kann es bestätigen und wer Augen im Kopf hat, kann es nachprüfen!

Da helfen auch keine Kunstkniffe mit EoC!
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 21:14 #5172

  • UlrichM
  • UlrichMs Avatar Autor
Ingwer schrieb:

Im Druck erscheint "leuant" und nicht "levant".


Ein derartig infantiler Einwurf kann doch nur von jemandem stammen, der sich noch nie die Mühe gemacht hat, in mittelalterliche Handschriften oder Druckwerke der Renaissance zu schauen. Es war in damaligen Zeiten generell üblich, daß der Buchstabe V als U dargestellt wurde.
Wer solche einfache Tatsachen nur aus dem einen Grund zur Seite schiebt, um das Diskussionsniveau zu senken, der hat auch keine Beachtung verdient.

Zurück zum Thema:

Tuisto schrieb:

Zweifellos schreibt Nostradamus für das christliche Abendland und gegen den Islam.
Für die Juden selbst schrieben die Kabbalisten ein anderes Drehbuch. Deshalb brauchen sie sich nicht für ihn zu interessieren.


Sie haben aber in den Raum gestellt, daß die Weisen aus Safed jene Prophezeiungen verfasst haben sollen, die Nostradamus dann in derem Auftrag verbreitet haben soll.

Tuisto schrieb:

Wer hat für Nostradamus die wichtigen, örtlich und zeitlich eingrenzbaren Vierzeiler geschrieben? Das waren mit höchster Wahrscheinlichkeit kabbalistische Juden aus Safed.
Was kein Nostradamus Forscher wirklich untersucht, geschweige denn je verstanden hätte, ist die Tatsache, dass dieser Einfluß aus Safed im 16. Jhdt. zu allen Juden in Europa getragen wurde. Außerdem erhielten natürlich die Herrscherhäuser von solchen Schreiben manchmal Kopien oder persönliche Unterweisung durch ihre hochgebildeten Haus- und Hofjuden.


Siehe:

de.geschichte-chronologie.de/index.php?o...it=30&limitstart=300

Ihre Argumentation ist nicht zu Ende gedacht und in keinem Fall schlüssig.
Denn wenn die Weisen aus Safed die Urheber der Prophezeiunegn sein sollen, dann müssen diese mit deren Verbreitung ein Kalkül verfolgt haben.
Sie haben den Christen auf versteckte Art und Weise den tatsächlichen Ablauf ihrer Visionen übermittelt und ihren eigenen Leuten lauwarmen Nonsense aufgetischt?

Wohl kaum wahrscheinlich...!
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis, Teil II 11 Aug 2011 23:32 #5173

Für UlrichM,

Zu Nostradamus II, 91, die aufgehende Sonne

1964 - The Animals House of the rising sun

Text: Deutscher Text
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Aw: De septem secundeis, Teil II 12 Aug 2011 10:19 #5174

Kennen Sie nicht Chabad und den verstorbenen großen, siebten Rebbe Menachem MendelSchneersohn, der eindeutig den Messias für unsere Zeit angekündigt hat?

Die Messias-Kontroverse

Rabbi Menachem Schneerson sprach bereits in seiner ersten veröffentlichten Tora-Interpretation (Maamar Bati Le-Gani, Jud Schwat 5710) davon, dass es Aufgabe seiner Generation sei, die Ankunft des Messias zu erwirken. Die Messias-Thematik war in den folgenden vier Jahrzehnten von zentraler Bedeutung in seinen Tora-Interpretationen. Auf sein Drängen erschienen auch von anderen Autoren Sachbücher zum Thema Messias auf den Gebieten von Halacha[19], Chassidismus[20] und Kabbala, die zum Teil auch die Lehren von Rabbi Schneerson selbst aufgreifen und diskutieren. Außerdem wurde mit der Arbeit an der Anthologie Jalkut Ge'ula u-Mashiach begonnen, die in bisher 26 Bänden (Stand Dezember 2008) zu jedem Wochenabschnitt der Tora alle Materialien der Mündlichen Tora sammelt, die mit dem Thema Messias und Erlösung zu tun haben.

Zu Beginn der 1990er Jahre verbreitete sich unter seinen Anhängern die Ansicht, dass Rabbi Schneerson selbst der von Maimonides in Hilchot Melachim, Kap. 11, beschriebene Messias sei. Rabbi Schneerson hat scheinbar eine Auseinandersetzung mit der Frage der Identität des Messias abgelehnt; die Ansicht seiner Anhänger hat er weder bestätigt noch verneint.

Im Juni 1994 starb Rabbi Schneerson, ein Nachfolger wurde bis heute nicht ernannt. Dazu beigetragen hat der Umstand, dass Rabbi Schneerson keine Kinder hatte und es deshalb an einem natürlichen Nachfolger mangelte. Der enttäuschte Messias-Glaube nach seinem Tod und die ungeklärte Nachfolge führten zu internen Konflikten um die Führung der Bewegung. Noch heute wenden sich seine Anhänger in Fragen wie Heirat, Sorgen um die Gesundheit, Arbeit o.ä. an ihren toten Rebben als Fürsprecher im Himmel, mit Briefen oder mit einem Besuch an seinem Grab.

Abgesehen von Chabad gibt es die chassidische Breslow-Bewegung, die nach dem Tod ihres Gründers und spirituellen Führers Rabbi Nachman keinen Nachfolger ernannte; bis heute gilt der 1810 verstorbene Rabbi Nachman als ihr Führer.

Eine Minderheit der Chabad-Anhänger (die „Meschichisten“ oder Messianisten) geht weiterhin davon aus, dass der Rebbe lebt. Die offizielle Chabad-Führung verurteilt diesen Glauben.[21]

Auch außerhalb von Chabad sorgten die theologischen Ansätze der Messianisten für Diskussionen: Das Rabbinical Council of America veröffentlichte 1996 eine Stellungnahme, in der sie deren Glauben verurteilte.[22] In Reaktion darauf wurde unter dem Namen des bekannten Rabbiners Aharon Soloveitchik eine Stellungnahme veröffentlicht, derzufolge der Glaube, der Messias könne eine bereits verstorbene Person sein, nicht außerhalb der Richtlinien des orthodoxen Judentums sei.[23] Soloveitchik relativierte allerdings diese Äußerung späterhin, indem er betonte, er habe nicht inhaltlich zur Messias-Debatte Stellung nehmen, sondern lediglich zum Ausdruck bringen wollen, dass der Streit um den Messianismus in der jüdischen Gemeinschaft nicht zu gegenseitigen Angriffen in der Öffentlichkeit führen dürfe."

Chabad steht wahrscheinlich in direkter Nachfolge der Weisen von Tsafed, ob das einigen Rabbinern nun gefällt oder nicht. Chabad ist auch auf verborgene Weise direkt mit dem Christentum verflochten. Das christlich verwaltete Amerika liefert den Beweis!

Die bewußt gewählte und auf der ganzen Welt duplizierte Adresse samt Gebäude "770 OST" ist eh ganz Christlich:
Bekanntlich verdoppeln Kabbalisten und so erhalten wir 2 x 770 = 1540:
5.4.0 ist der Beginn des XK mit dem ersten (definitiv jüdischen!!!) Messias.
Geboren wurde der Messiasverkünder Schneersohn am 5.4. Wann sonst?

Ganz römisch, wie der Tag der Zeugung von Jesus sind seine Honors:
"On March 25, 1983, on the occasion of his 80th birthday, the United States Congress proclaimed Rabbi Schneerson's birthday as "Education Day, USA," and awarded him the National Scroll of Honor"
en.wikipedia.org/wiki/Menachem_Mendel_Schneerson
de.wikipedia.org/wiki/Chabad
de.wikipedia.org/wiki/Holocaust-Theologi...em_Mendel_Schneerson

Zusammenfassend:

Die weisen Kabbalisten von Tsafed schrieben definitiv das prophetische Programm für Juden und Christen in 2 nur geringfügig differierenden Versionen. Vielleicht auch für die Moslems, wer weiß? In deren Geschichte kenne ich mich zu wenig aus. Aber die Qraish waren sicher ein mächtiger jüdischer Stamm. Zudem basiert der ganze Koran auf der Zahl 19, die das Dezimalsystem generiert und den Lauf von Sonne und Mond bestimmt. Trithemius schreibt das Wort Kabbala nicht ohne Grund als "Cabala = 3,1,2,1,11,1 = 19".

Nostradamus selbst erklärt uns in seinem Vorwort, dass der die Anweisungen (= Bücher) vernichtet hat, damit sie nicht in falsche Hände fielen.

Es wäre unsere Aufgabe, die vielen Nebelverse zu entlarven, um zum Kern der Sache vorzudringen, den ich eindeutig mit 2016 bis 2018 identifiziert habe. Natürlich spielen die 7 Jahre vor und nach dem Umbruch eine große Rolle. Ob Nostradamus wirklich Verse für die Zeit danach mitgeliefert bekam, sei dahin gestellt. Zunächst haben wir ja 1000 Jahre Ruhe.

Wir müssen davon ausgehen, dass die septem secundeis persönlich Informationen den meditierenden Kabbalisten übermittelten. (Dazu gehörten sehr wahrscheinlich auch Mönche in Europa, Indien oder China. Trithemius beschreibt schließlich das System, wie mit Hilfe von "Geistern" verschlüsselte Informationen an jeden Platz der Welt gebracht werden konnten, er erklärt auch Systeme der Telepathie).

Als "Zeitgeister" wissen die secundeis, was sie bewerkstelligen wollen, ohne selbst ganz sicher sein zu können, dass alles gemäß Plan abläuft. Sie geben die Wahrscheinlichkeiten vor, die Trends, denen sie ihre Kraft verleihen.

PS: Ist Vers II-91 nur ein Nebelvers oder steckt darin doch eine Botschaft?
Beschreibt hier Nostradamus die mythische "Wilde Jagd". Ist die aufgehende Sonne (Perchta) die Winterwendezeit, die ihr Pendant im Sommer in der in den Löwen wandernden Sonne hat? Oder spielt die aufgehende Sonne hier tatsächlich auch auf die Zeit ab 1880 an?

Vergessen wir auch nicht, dass es damals hochgebildete christliche Kabbalisten gab, die an dem System mitarbeiteten:
Trithemius, Nettesheim, Reuchlin, Melanchthon, Luther, Stiefel, um nur einige alte Bekannte aus Deutschland zu nennen.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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