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THEMA: De septem secundeis ...

De septem secundeis ... 05 Mai 2010 21:10 #2545

Noch so ein Buch:

www.amazon.de/etwas-andere-Weltgeschicht...id=1273086062&sr=8-9

Manchmal dauert's etwas länger!
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Aw: De septem secundeis ... 06 Mai 2010 09:57 #2546

Zufälligerweise studiere ich derzeit gerade Zusammenhänge zwischen Nostradamus und den trithemischen Planetenengeln.

Bei meinen Recherchen im Internet entdeckte ich letzte Woche ihr lange erwartetes Buch und bestellte es natürlich sofort.

Gestern kam es und ich habe natürlich gleich darin geschmökert.

Endlich eine gelungene deutsche Erst-Übersetzung "nach 500 Jahren!", mit klaren Kommentaren zu den vielen, damals verwendeten Epochen und vermuteten Synochen.

Ein kleiner Hinweis vorab:
Der von Lilly erwähnte alternative Rhythmus von 286 Jahren und 9 Monaten (4: Pi Relation des Sonnenjahres von 365 Tagen), hat als Beginn das sehr bekannte und häufigst verwendete Anno Mundi Datum -3982, das, wie ich seinerseits im Forum schrieb, mit Calvisius AM -3949 über die 33 Lebensjahre von Jesus verknüpft ist. 3949 + 33 = 3982, d.h. das Jahr 0 wäre hier das Jahr 33 AD.

Desweiteren haben wir hier die Verknüpung mit dem jüdischen Kalender AM -3760 + 222 = 3982 über die kabbalistisch gedeuteten, biblischen Schöpfungs-Worte VY-DBR = 222 = "Und Gott sprach:...", die wiederum mit dem Kopf-Jahr 222 der Hippolytustafel korrespondieren.

Da Jesus entsprechend des heute vorliegenden XK am 25.12.1 körperlich geboren wurde, dieses Datum aber gemeinhin früher als 1 vor Christus angesehen wurde, war urspünglich der heutige 1.1.2 der 1.1.1. bzw. der 1.1.0 astronomisch und, wegen der komputistischen Identität, zugleich der 1.1.222.

Zweierverschiebung - was sonst! Nostradamus Sohn Cesar war auch 2 Jahre alt, als ihn der Brief seines Vaters erreichte!

19 Zyklen (Metonzahl) sind 19 x 286,75 = 5448,25 Jahre - 3982 = 1466 AD, wie von Lilly angegeben.

Angeblich stammen die 354,3 jährigen Zirkel von dem gelehrten Juden Abraham Ibn Ezra aus dem letzten Kapitel seines Buches "Liber Rationum". Der fast zeitgleich zu Nostradamus schreibende Richard Roussat verwendete als Startdatum -5199 (5200 BC, analog zum julianischen Jahr 1 AD, weil am 27.3. Vollmond war), und nicht wie Trithemius -5201 (5202 BC, das dem Jahr -1 analog entspricht) bzw. 5208 BC, denn 19 x 354,3 Jahre sind 6731,7 Jahre - 1525 AD = 15.3.-5206 AD oder - 5207 als Startpunkt.
(Zu Roussat siehe www.nostradamusresearch.org )

Roussat kommt so nach 21 Zirkeln auf 7440,3 Jahre und auf das Jahr 2240 bzw. 2242, das wiederum mit dem Sintflutdatum der LXX korrespondiert und mit dem Ende der Welt lt. Nostradamus: 1555 + 2242 = 3797.

21 Zirkel zu 286,75 Jahre ergeben 6021,75 Jahre, abzüglich Anno Mundi 3982 kommen wir in das Jahr 2039,75 (2040 AD), das um 200 Jahre differiert wie der Nullpunkt 1.3.200 des GK zum Jahre 0.

Erfreut haben mich natürlich auch Ihre Hinweise auf meine Hinweise.

Wir fahren heute für ein paar Tage an die Ostsee, mit einem kleinen Zwischenstopp bei Ron.
Da kann ich ihm das buch gleich mal zeigen. Ich brauche noch ein zweites Exemplar, weil ich schon einige Anmerkungen gemacht habe.

Ich wünsche dem Buch eine große Verbreitung, damit den Chronologiegläubigen endlich die Augen aufgehen. Bei den Illigianern habe ich nach der "Offenbarungsschrift" von Heribert Illig "Fomenko und die Folgen. Pompeji als Beispiel für historisches Freibeutertum" im neuesten Zeitenpringerheft wenig Hoffnung.

Nicht möglichst objektive Annäherung an die Wahrheit steht doch da als Ziel, sondern Übernahme aller (pseudo-)wissenschaftlichen Historikertechniken und -Dogmen, mit Ausnahme natürlich des kleinen Karls, der Illig zu großem Ruhm führen soll.

Ein lächerliches Armutszeugnis das für die ganze Gruppierung (=Sekte!)spricht, auch wenn ich nicht mit Tschurilow und auch nicht mit Pfister in der Datierungsfrage konform gehe.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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De septem secundeis und das alte chronologische System 18 Mai 2010 10:54 #2567

Dies ist der Aufbau des alten chronologischen Systems:

1. Chiliastischer Rhythmus:

7000 Jahre = 7 Schöpfungstage im Rhythmus der Wochentage, beginnend mit Sonntag, dem aber als 8. Tag der Samstag vorausging. Durch Verschiebung des Tagesbeginns (orientalisch am Abend, römisch am Morgen und komputistisch um Mitternacht) konnte der Startpunkt, die jeweilige Epoche, zugleich Samstag Abends als Sonntag beginnen.

2. Lunarer Heilig-Geist-Rhythmus (basierend auf den siderischen Zahlen 71/355 für den heiligen Geist und auf 29,5(3058) und 354,3(67) für den synodischen Lauf.

Angegebener Zeitlauf: 354 Jahre und 4 Monate = 354,3 Jahre oder nur Monate?
Rückläufiger Wochenrhythmus, immer beginnend mit Samstag, Saturn, JHVH, Satan.
Üblicherweise mit Neumond.

Gemäß Trithemius war Beginn am 15. März des Anno-Mundi-Jahres 0
(Ja, 0 und nicht 1, denn der zweite Zirkel beginnt am 24.6.354!).

Wann war dieses Jahr in Bezug auf unser Jahr 0?
Trithemius läßt Gabriel als 20. Regenten am 4. Juni 1525 seine Herrschaft beginnen.
19 x 354,3 = 6731,7 Jahre oder 6731 Jahre und ca. 8 1/2 Monate.
Da er nicht am 15. März sondern tatsächlich am 24.2. = 1. März begann, wären demnach 6731 Jahre und 10 Monate vergangen. Der Beginn wäre somit -5206 (5207 BC).

Sollte er das 365-tägige Wandeljahr im Auge gehabt haben, wäre der Start in das Jahr -5202 (5203 BC) gefallen. (6731,7 x 365/365,25 = 6727 – 1525 = -5202)

Rechnet man glatte Jahreszahlen 6731 x 365/365,25 kommt man in das Jahr -5201 (5202 BC) mit der interessanten Feststellung, dass die Differenz genau 4,7 Jahre beträgt.
1880 beginnt im Prinzip der 21. Zirkel mit Michael. 1880 = 40 x 47 und ist damit direkt mit Rom -752 und Hebräer -3760 und Anno Mundi -5499 über die Zahl 47 verknüpft.

Roussat beginnt den Zirkel -5199 (5200 BC) und kommt so nach 21 Zirkeln oder 7440 Jahren in das Jahr 2240/2242, das mit dem Sintflutdatum der LXX korrespondiert. Man beachte auch hier die Ziffernfolge 74-40, die wiederum an den julianischen XK-Beginn 7.4.0 AD erinnert.

Sehr wichtig:
Der tatsächliche Jahresbeginn war für Trithemius der 24.2. = 1. März, welches u.a. das Datum 24.6.354 belegt. Jahresende im alten römischen Kalender war der 23. Februar. Dies bezog sich sowohl auf den 355-tägigen Mondkalender als auch auf ein 360-tägiges Idealjahr.
Vollkommen analog hierzu, aber genau um ein halbes Jahr versetzt, endete das ägyptische 360-tägige Idealjahr am 23.8. jeden Jahres.

Wer oder was war zuerst, die Henne oder das Ei, der ägyptische oder der römische Kalender im augustäisch-julianischen, noch heute gültigen Monatssystem?

Das Ziel dieser Kalender lag darin, zwischen die Idealzahl 360 jeweils -5 (= 355 Tage) bzw. über die römischen Schaltungen, die zwischen den 23.2. und 1.3. gelegt wurden, – 6 (= 354 bzw. 354,367) Tage zu legen. Analog hierzu wurden nach Cäsars/Augustus Kalenderreform ab dem 23.2. im Sonnenjahr 5 bzw. 6 Tage im 4-jährigen Schaltrhythmus eingefügt und der Februar so auf 28 bzw. 29 Tage verlängert.

Gleiches geschah im ägyptischen Kalender. Hier wurden die 5 bzw. 6 Tage ab dem 23.8. angehängt.

Fazit:
Römischer Kalender:
Jahresende: 23.2.
Jahresbeginn: 24.2. = 1. März, dazwischen liegen die Schaltungen für das Mond- und das Sonnenjahr.
(Deshalb begann lt. Trithemius der zweite Zyklus nicht am 1.7. sondern am 24.6.)

Ägyptischer Kalender:
Jahresende: 23.8.
Jahresbeginn:
Im 360-Tagejahr: 24.8. (= Pompeji = Neujahr)
Im 365-Tagejahr: 29.8.
Im 366-Tagejahr: 30.8.

3. Irdisch-Solarer Jesus-Rhythmus als 5 x 73 und 4 : Pi oder Cheops-Relation

Ausgangspunkt ist das 365-tägige Wandeljahr: 365 : 1,2732 = 286 Jahre und 9 Monate oder 286,75 Jahre für die Herrschaft eines jeden der 7 Zeitengel.

Startpunkt lt. Lilly : 18. März -3962 (nicht 15. März wie bei Trithemius)
Nach 19 Zyklen: Startpunkt 11. Juli 1466 lt. Lilly

Übrigens erreicht man nach 6 Zyklen = 1720.5 Jahren das Sintflutdatum des Josephus, das um 20 Jahre gegenüber der LXX Angabe 2242 differiert. Jetzt wissen wir warum!
Auch stimmt jetzt der 6er-Zirkel mit der Aussage des Trithemius und seinem 6. Zirkel überein, wonach die Sintflut vom Erzengel des Mondes ausgelöst wurde und nicht wie die Hebräer meinen, 1656 vom Erzengel des Marses. (Anzunehmen sind daher 2 Flutereignisse, einmal der Kampf Mars gegen Venus und das andere Mal die Herausschleuderung des Mondes aus der Erde)

6 Zyklen á 354,3 Jahre sind 2125,8 Jahre. So viele Jahre vergingen von der Erschaffung der Welt bis zur Sintflut (Weltuntergang). Bekanntlich sprechen die lurianischen Kabbalisten von 125 Stufen des Abstieges – Katastrophe 126 – erneut 125 Stufen Aufstieg usw. und im Weiteren davon, dass die gesamte Torah auf der Gnadenzahl 17 basiere, wie die Teilung von 1000 in 344 x 17 Verse der Torah und 656 = Messias/Shoshan beweise.

2125 Jahre sind 17 x 125!
Aufgerundet sind 2125,8 Jahre 2000 Jahre und 126 Jahre, die sich nach kabbalistischer Lehre 2016 bis 2018 wieder einstellen sollen.

Gabriel ist in diesem System übrigens der Engel des Merkur und Raphael wäre demnach der Engel des Mondes.

Die rückwärtige Reihenfolge durch die Wochentage ist vermutlich identisch, leider liegen mir hierzu keine direkten Belege vor.

Lilly:
„In the mean time, I thought fit to acquaint thee, that some (versed in the more secret learning) do say, and with great reason affirm, that every Angel doth rule in order successively, and hath 354. years, and odd months, but only 286 years and nine months, and they affirm Orifiel began in the first year of the world, on the 18th of March, by a continual addition, of 286. years and nine months, by it cause for any to finde under whose Government we now are: For if Gabriel, whom they call the Angel of Mercury, not of the Moon, began the 11. of July 1466, then we are in 1647 in the 181st year of Gabriel’s Government, perhaps a sign we are afflicted with so many Novell opinions, & c.“
www.renaissanceastrology.com/heavenlyintelligences.html

4. Der präzessionale 72-jährige JHVH-Erzengel-Zeitgeister-Rhythmus

Er folgt der rückläufigen ptolomäisch-chaldäischen Reihenfolge der Planeten:
Mond-Merkur-Venus-Sonne-Mars-Jupiter-Saturn

Nach Emil Pales fällt z.B. der Beginn der 72-jährigen Herrschaft der Sonne in das Jahr -747, das zugleich Startjahr der extrem wichtigen Nabonassarepoche war, die nach dem ägyptischen Wandeljahr zu 365 Tagen rechnete. 747 sind die Ziffern des julianische XK Beginns im Jahre 0 AD!

Diese Berechnung führt dazu, dass die nächste Herrschaft des Saturn im Jahre 1557 begann, oder 1555, wenn man die bekannte Zweijahresdifferenz berücksichtigt.

1.3.1555 und 14. März 1557 sind die bekannten und berühmten Startpunkte der Prophezeiungen von Nostradamus. (Brief an Cesar und Brief an Heinrich II.), der sich ausdrücklich auf den Herrscher Saturn als Starter aller Zyklen beruft.

Er wird auch zum Erneuerer der Zeiten am Ende der Zeiten, z.B. im seinem nächsten 72-jährigen Zyklus, der 2061 beginnt. Das ist eine Permutation von 2016, dem Messias-Datum der Juden.

Mathematisch existiert somit folgender Zusammenhang zwischen Mond- und Sonnenlauf, GK und JK:

Der GK hat 365,2425 Tage. Der Term „2425“ regelt Mond- und Sonnenkalender über:
354,3 Tage des Mondjahres : 0,2425 = 1461 : 4 = 365,25 Tage des JK.

Zweifelsfrei hängt der Chronograph von 354 direkt mit dem trithemischen System zusammen.
Der Chronograph beginnt am Samstag, Saturntag, Neumond, dem 1.1.-508 und endet am Samstag, dem 31.12.354 mit Neumond im julianischen Kalender, dieser Tag ist zugleich Samstag, der 1.1.355, Neumond im gregorianischen Kalender! Die 1460 Tage des Wandeljahres und 1461 Tage des julianischen Schaltzykus werden im Chronographen durch Unterschlagung des Jahres 461 u.c., also Sprung von 460 nach 462 u.c. angezeigt.

Wem da nicht die Augen aussquellen!


Das Verhältnis ist demnach 354,3 : 365,25 = 0,97.
97 ist die Spiegelzahl von 79 oder dem Gold unseres geliebten Pompeji!
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis und das alte chronologische System 18 Mai 2010 19:26 #2568

Gut, dass am Ende dieser umfangreichen und für mich unverständlichen kalendarischen Argumentation wenigstens die Jahrzahl des Vesuv-Ausbruchs 79 AD herauskommt!
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 26 Mai 2010 18:00 #2581

CD schreibt auf S 63., dass Trithemius mit 1484 als Datum der Gründung Roms evt. die Synoche 4492 Jud vor Augen hatte und erwähnt den äußerst interessanten Zusammenhang dieser Zahl mit der von Calvisius angegebenen Differenz von 1482 Jahren (Zweierdifferenz zu 1484!)zwischen der Gründung Roms und der von Hebron (= Habiru-On, die Sonnenstadt der Hebräer/Eber/Seeleute)

Ich hatte mir vor 2 Jahren dazu Notizen gemacht und komme zu ganz ähnlichen Schlüssen, wobei mir der Zusammenhang mit Hebron neu war.

Ich vermute, dass Trithemius über die Zahl 1484 verschiedene, logischerweise mit 0 oder 1 beginnende Epochen verschlüsselt angegeben hat, und zwar folgendermaßen:

5243 AM = 0 XK
5199 AM = 0 XK und zugleich = -44/-45 = 0 JK (hier beweist er, dass er nicht nur von -5201 oder -5206 ausging)

5243/5244 (= 0 XK) - 753 XK für Rom = 0 Rom = 4491 Tri für Rom
5199/5200 (= 0 XK und zugleich -44 XK = 0 JK) - 708 XK für Rom = 0 Rom = 4491 Tri für Rom

4491 Tri für Rom - 1484 Tri für Hebron? (1482 CAL) = 3007 Jud = -753 XK = 0 Rom
3007 Jud + 753 = 3760 Jud = 0 XK

1484 = -752 Rom + 732 AD = Schlacht bei Poitiers, die im Prinzip 20 Jahre später zur Neugründung Roms 752 AD durch Karl den Großen führt.

Die Historiker haben zudem den Fall Trojas früher auf -1184 (oder 1184 BC) datiert und die berühmte Schlacht von Kadesch auf -1284 (oder 1284 BC), die somit ganzzahlig 300 bzw. 200 Jahre von 1484 entfernt sind.

Mich erinnern diese Zahlen auch an die GK/JK Identität von 200 bis 300 AD, zumal 732 : 2 = 366 das Schaltjahr angibt. Man kann 1484 auch in 754 Rom und 730 teilen, wobei 730 : 2 = 365, das Gemeinjahr anzeigt.

Es ist nicht auszuschließen, dass die alten Chronographen solche Scherze mit uns trieben. Untereinander verstand man sich schließlich, kannte man doch den Code.

Untereinander geschrieben sah das dann so aus:
5243 AM lt. TRI = 0 XK
-44 Cäsars Kalenderreform = 0 JK
=5199 AM = 0 XK und 0 JK
- 508 (44 + 508 = 752 bzw. 45 + 508 = 753)
=4491 AM = 0 Rom lt. Trithemius
-1484 von Hebron (Abrahams Grab = "AB"-ROM) "bis" Rom = 0 ROM
=3007 Jüdisch = -753 XK = 0 Rom
+ 753 von 0 Rom bis 0 XK
=3760 Jüdisch = 0 XK, wir sind wieder am Anfang!
Letzte Änderung: von Tuisto. Begründung: Berichtigungen
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 27 Mai 2010 11:15 #2583

Man kann die Berechnung auch direkt über den jüdischen Kalender durchführen:

3760 Jud = 0 XK
+1484 Hebron bis Rom
=5244 = 0 XK ab Anno Mundi
- 44 = Differenz JK zu XK
=5200 = 0 XK ab Anno Mundi und hier zugleich -44 XK Beginn JK
- 709 = Gründung Roms ab - 44 JK
=4491 = Anno Mundi Rechnung von Trithemius zur Gründung Roms (Mondzeitalter/Gabriel)
-1484 = Hebron bis Rom
=3007 = Jüdisches Datum der Gründung Roms = -753 XK
+ 753
= 3760 Jud = 0 XK

Trithemius gibt für die Geburt Jesu 751 Rom an, die bekannte und sinnvolle Zweierdifferenz, (-1 bis +1)die auch bei Calvisius für Hebron bis Rom mit 1482 statt 1484 auftaucht.

Daher gilt auch:
3760 Jud
- 751 zur Gründung Roms
=3009 Jud = 0 Rom
-1484 von Rom nach Hebron
=1525 Trithemius eigenes Datum der "De Septem Secundeis" endete 1508 AD,
1525 AD begann wieder Gabriel mit seiner Herrschaft, wie 4491 AM zur Gründung Roms, wo er allerdings bereits seit 239 Jahre das Szepter führte.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 03 Jun 2010 23:02 #2623

Ich möchte noch einmal an die grundlegende Konstruktion unseres Heilsplanes erinnern:

Beginn des XK war am 5.4.0 gregorianisch (= 7.4.0 julianisch) mit der Zeugung der Seele von Jesus-Christus aus dem AYN, wo er am 6.1.-2 startete und wofür er 820 Tage mit dem Schaltjahr benötigte. Ein Sachverhalt, der für die klar- oder wahnsinnigen?, dafür aber wissenschaftlich top gebildeten und perfekt ausgebildeten Normalos selbstverständlich völlig undenkbar ist, trotz des Argumentum XV von Exiguus. Der 6.1.-2 ist kabbalistisch 612 = 36 x 17, während 621 = 27 x 23 und 864, das Äon, = 27 x 32 sind. Und natürlich ist da auch noch die permutierte Zahl 126, der Umkehrpunkt der luziden lurianischen Kabbala, die 125 Stufen des Abstiegs kennt.

Am 1.4.33 GK wurde Jesus gekreuzigt, am 3.4.33 GK = 5.4.33 JK stand er nach genau 33 Jahren Lebenszeit seiner Seele (Ruach) wieder von den Toten auf, diesmal julianisch. Wer es noch nicht bemerkt hat: Gründonnerstag im Garten Gethsemane (= Gardelegen) war am 31.3.33 gregorianisch. Jesus lebte genau 31 Jahre und 3 Monate im Körper (Nephesch) und er lebte 33 Jahre als Seele und er starb genau im Jahr 33 AD am Sonnenkreuz.

Gottessöhne sind nur dann Gottessöhne, wenn sie den göttlichen Zahlen folgen. Dies sei allen Ungläubigen und Deppen, die glauben, man wüsste nicht, wann Jesus geboren oder gestorben sei, ein für alle Mal ins Gesangbuch geschrieben. Gott ist zuerst Zahl und er präsentiert sich der gesamten Menschheit ausschließlich durch die Zahl, sichtbar im Kalender mit seinen göttlichen Festen. Nur wenigen Auserwählten mag er sich auch auf andere Art und Weise zeigen.

Wer von den Toten auferstehen konnte und zudem Gottes Sohn ist, konnte sicher auch zwischen den Kalendern hin- und herspringen - nicht wahr? Schließlich kennt und kannte er sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft!

Wer es daher immer noch nicht verstanden hat oder nicht verstehen will oder am liebsten deshalb in den Eimer kotzt, weil er es nicht ertragen kann, wenn er es denn in seiner gesamten Konsequenz überhaupt verstanden hat: (Es spricht ja auch gerne fast jeder als Sachversändiger über Atomkraft ohne je die Formeln für Atomkraft studiert, geschweige denn verstanden zu haben)

Die 4 Tage Differenz vom 21.12., dem Wintersolstitium, zum 25.12., der Geburt von Jesus und vom 21.3., dem Äquinoktium, zum 25.3., seiner Zeugung unter Anwesenheit des kabbalistischen Einflüsterers Gabriel, für manche ist der 25.3. zugleich auch das mittwöchige Startdatum der Welt mit Sonne und Mond und für die römische Kirche das über die 112-jährige Tafel des Hippolytus komputistisch konstruierte Todesdatum von Jesus = 25.3.253 GK = JK = zyklischer Vollmond = 25.3.33 GK (kotz, kotz, kotz, für den, der verstehen könnte, aber nicht will) sind natürlich genau diese 4 Tagen vom 1.4. GK (Kreuzigung) bis zum 5.4. JK (Auferstehung) geschuldet. 414 = AYN Soph, 144 x 1000 sind die Geretteten für das neue Jerusalem.

2000 Jahre später, wenn der zweite Messias gemäß Plan kommen soll, (wir wissen es ja noch nicht genau, denn der erste Jesus erschien auch erst mit 12 Jahren zum ersten Mal im Tempel = 21.12.12 oder 21.12.2012, (Herzlichen Dank an den von der Queen geadelten Maya-Kalender-Korrelationär und seine kirchlichen Mitstreiter) war wiederum am 5.4. Vollmond, diesmal aber im nun nicht mehr beachteten julianischen Kalender: Am 5.4.2000 JK! Am 14.4.2033 GK = 1.4.2033 JK wird Jesus erneut sterben und wiedergeboren. (14.4. = 144 = die Geretteten, vermutlich die Wachtürmler, die an diesem Tag wie üblich gerade vor den Postämtern stehen)

Ich suchte jedenfalls lange nach einer Anno Mundi Rechnung, die 2033 AD zum Anno-Mundi-Jahr 6000 erhob.

Denn nach 6000 Jahren endet bekanntlich die alte Welt und die Neue beginnt, das neue himmlische Jerusalem der wahnsinnigen Heilsplaner.

Und siehe da, bei Nostradamus wurde ich fündig. Er verwendete dieses Datum in seinen Almanachen. Für ihn war -3967 der wahre Beginn der Schöpfung, denn er setzte 1562 AD mit dem Anno Mundi Jahr 5529 gleich. 5529 - 1562 = 3967 = 0 AD + 2033 = 6000 Anno Mundi.

nostradamus.kubina.at/DEUTSCH/3_Brief_H/7jt.html

Klar, dass 3 Jahre zuvor, die hier im Spiegelbild 3 Jahre danach sind, also AM -3964, am Mittwoch, dem 6.1. Vollmond war, ebenso am 29.8., dem Neujahr der Ägypter und am Samstag,
dem 5.3. der Römer, wobei der 1. März auf einen Dienstag fiel. Sonntag war der 3. April, wie im gregorianischen Auferstehungs-Jahr 33 AD.

Ebenso klar fiel auf Donnerstag, den 1.1.-3965 der Neumond, der in der Zweitagesverschiebung natürlich der Samstag war.

Aber uns interessiert eigentlich nur, dass -3967 der Frühlingsvollmond wie im julianischen Jahre 0 auf den 7.4. fiel, nun natürlich auf einen Sonntag, denn an einem Sonntag begann der Lauf der Welt, während Sonne, Mond und Jesus an einem Mittwoch erschienen, Adam hingegen erst Freitag abends.

Ich weiß natürlich auch: Komputistisch-kalendarisch abgestimmte Heilsplanung ist für Normalsterbliche nicht zu begreifen! Sie ist bar ihrer Vorstellungs- und Begrifflichkeitswelt. Quasi jenseitig! Und vollkommen femd für alle Historiker, auch für Jene, die, unvorstellbar für fast alle anderen, die geschichtliche Welt erst um 1740 AD beginnen lassen - ihrer wohlbegründeten Meinung nach.

So schwierig ist die Welt - keiner hat Lust die Gedanken anderer nachzuvollziehen und falls er es doch mal getan hat, erst recht nicht diese anzuerkennen.
Der eigene Saft ist schließlich schon schwer verdaulich genug.

Ach ja, wer auch das noch nicht bemerkt hat und sich deshalb nie fragte, weshalb die Römer ein 355-tägiges synodisches Mondjahr hatten und kein 354-tägiges, wie ihre scheinbar vernünftigeren Nachbarn, dem sei erwidert, dass ja nicht nur Nostradamus mit den Ziffern
1-3-4-7 spielte, sondern auch sein Widersacher Scaliger.

Seine julianische Periode beginnt 4713 BC (- 4712) und ist damit über 248 (ja, genau 248 + 752 = 1000 Rom) Metonzyklen mit dem Jahr 0 verbunden, während Cäsars Geburt -100 mit Jesus Tod +33 über 7 Metonzyklen konstruiert wurde.

Aber bis zum Jahr 2033 vergehen von -4712 an gerechnet genau 355 x 19 Jahre des Metonzyklus. (Ähem!)

Die 133 Jahre von Cäsar (=JK) bis Jesus Tod und Wiedergeburt (= GK) entsprechen den 133 x 60 Jahren der 7980-jährigen Julianischen Periode des Scaliger.

Was natürlich genauso wenig jemand versteht oder verstehen will. Oh yeah! Oh no!
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 07 Jun 2010 15:51 #2644

Wie hat nun Nostradamus das von den Kabbalisten vorherberechnete Jahr 2016 AD (5776 jüd) verschlüsselt?

Sehr einfach.
Er permutierte die biblische Angabe 1056 Jahre von Adam bis zur Geburt des Noah in die Zahl 1506.

600 Jahre später, also 1056 + 600 = 1656 Anno Mundi fand die Sintflut gemäß MT statt.

Ein vergleichbares Ereignis erwarteten die Propheten für 1506 AD + 600 Jahre = 2106 AD.

Aber dieses Jahr meinte er nicht. Wir müssen die vorgenommene Permutation rückgängig machen.

1506 zu 1056 AM oder 2106 zu 2016 AD. Das ist das vorherbestimmte Jahr, das in der Zweierverschiebung bis 2018 dauert.

Ein ähnliches Spiel trieb Trithemius mit uns, als er schrieb, dass die Sintflut 2242
unter der Herrschaft des Mondengels Gabriel stattfand.

Diese Angabe ist bezogen auf sein Anno Mundi -5205 falsch, wie man leicht berechnen kann:
Im Jahre 2126 seit Erschaffung der Welt nach Trithemius begann der 7. Zyklus, der von dem Sonnenengel Michael regiert wurde. Die Regentschaft des Mondes endete somit 2126, also 114 Jahre vor der Flut.

Was, wenn man zu den 5205 Jahren bis Christus die 2242 Jahre hinzuzählt?
Dann lautet das Ergebnis 7447! Damit wäre wieder der Bezug zum 7. April oder April 7 des Jahres 0 hergestellt. Natürlich auch zum amerikanischen Unabhängigkeitstag July-Seven.

Das Korrekturdatum der Kabbalisten lautet 21.6.2016 JK = 4.7.2016 GK!!!

Nichts anderes machte Nostradamus. Er addierte die 2242 Jahre zu seinem "Nulljahr" 1555 und kam so auf 3797 als Datum des Weltenendes. Man spielte daher immer mit den Sintflutdaten 2242, 2262 und 1656, um neue Weltuntergangsdaten zu ermitteln und anzuzeigen.

Jedenfalls wurden seit -5205 bis 7447 Anno Mundi = 2242 AD genau 21 Zirkel zu 354 Jahren und 4 Monaten vollendet (Roussat: -5199 + 354,33 x 21 = 2242 und -5199 + 7441 = 12640 = 160 x 79), die Sonnenherrschaft erlischt und wieder tritt Saturn als Erneuerer der Zeiten seine Regentschaft an! Genau wie Nostradamus es beschrieb!

Tastächlich verwendete daher Trithemius bei der Sintflutangabe Anno Mundi 3982 in Bezug auf den 286,75 jährigen (geheimen) Zyklus und das Masoretische Sintflut-Datum 1656 und nicht -5205 AM in Bezug auf 2242 Sintflut LXX

5 Zyklen zu 286,75 Jahren sind 1434 Jahre. Der 6. Zyklus ist der Mondzyklus (Gabriel oder Raphael), der von 1434 bis 1720 Anno Mundi dauerte. 1656 fiel somit in die Regentschaft des Mondherrschers im 286-jährigen Sonnenzirkel, während 2242 in die Herrschaft der Sonne im 354-jährigen Mondzirkel fiel.

Desweiteren gilt im Vexierspiel der 354- und 286-jährigen Zyklen:

3982 Anno Mundi - 2242 Flut = 1740 => 740 und 1740 + 3760 jüd. = 5500 Christus

3982 - 1720 ( 6 Zirkel zu 286,75 Jahren) = 2262, das um 20 Jahre differierende andere LXX Datum für die Sintflut. Dieses Datum markiert genau den Übergang vom Mond- zum Sonnenzirkel, worüber Nostradamus schrieb, dass man nicht genau wisse, ob die Flutangaben der Bibel in Sonnen- oder Mondjahren oder in Beiden zu rechnen sind.

Nostradamus gibt in einer der beiden Listen von Adam bis Jesus 1242 Jahre von Adam bis zur Flut an. Es müssten bekanntlich 1000 Jahre mehr sein, nämlich 2242 Jahre.

Ein Hinweis auf den Jahrtausendsprung?

Auf jeden Fall aber ein Hinweis auf die Differenz 5204 zu 3962 Anno Mundi = 1242 Jahre!
Die 20 Jahre, die oben zuviel waren, müssen hier zwangsläufig fehlen:

3982 - 2242 = 1740 Man beachte: 1740 => 740 Startdatum XK
3982 - 2262 = 1720 Man beachte: 2 Sintflutdaten der LXX: 2242 und 2262, 20 Jahre Differenz
3982 + 1222 = 5204 Man beachte: 1222 => 222 Kopfjahr Hippolytustafel
3962 + 1242 = 5204 Man beachte: 1242 + 1000 = 2242 = Sintflutdatum Lt. LXX Vatikan

Ich komme noch auf Roussat zu sprechen. Fakt ist: Nostradamaus und Trithemius ergänzen sich gegenseitig und greifen damit auf den gleichen Chronologieschlüssel zu.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 08 Jun 2010 00:05 #2649

Danke an Allrych für den Link zu Haffner.

Mein erster Blick wanderte zu den Geburtsdaten von Jesus.

Logisch, dass alles zu meiner zigfach verifzierten Theorie passt.

Jesus wird bei ihm Anno Mundi 4052 geboren, am 25.12. (S. 111)

Da dies, wie von mir bewiesen, der 25.12.1 AD war, war das Jahr 0 das Jahr 4051 AM.

Ja ratet mal, an welchem Tag -4051 Frühlingsvollmond war?
Logo, am 5. April !!!

Wegen der Zweierverschiebung gilt zugleich AM 4050 oder April-Fünf-Null (4-5-0 = 5.4.0)

Klar, das 4052 auch eine Permutation von Trithemius 5204 ist, wie im Thread zuvor erwähnt.

Die Zweijahresverschiebung findet sich z.B. bei Augustus, der nicht 14 AD sondern 16 AD bei Haffner verstirbt. (S.112), daraus folgt: AM 4052 = 4050

Die Differenz von 5204 zu 4052 ist 1152 = 8 x 144
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 11 Mai 2011 16:39 #4294

Möchte darauf hinweisen, dass Ulrich Maichle sein Buch "Die verlorene Welt der Planetenengel und die Prophezeiungen des Michel Nostradamus" aktualisiert zum kostenlosen Download ins Internet gestellt hat.

Darin enthalten der deutsche Originaltext der "septem secundeis" aus dem Jahr 1534.
Die Handschrift von 1508 und die Erstdrucke von 1522 und 1529 sind leider verschollen.

www.nostradamus-online.de/

Ich möchte z.B. auf S. 38 hinweisen, wo Maichle schreibt, dass sich Trithemius´ angegebener Schöpfungszeitpunkt 15.3.-5205 auf den 1.2.-5205 zurückrechnen läßt. Die Angabe zum 16. Zyklus lautet: Anael...am letzten Tag des Jenners/im Jahr nach Erschaffung Himmel und Erden 5315, aber nach der Geburt Christi 109. (Das führt zum 31.1./1.2.-5205)

Seltsamerweise ist die GK/JK Differenz 1.2.-5205 JK = 14.3.-5205 GK.
Am 15.3. startet Trithemius also erneut.
Das ist ein starkes Indiz dafür, dass er den GK kannte und in sein System verborgen einbaute!

Die Erstveröffentlichung der Epistel (1) und den ersten 353 Quatrains (= 354 => Erzengelrhythmus bei Nostradamus) erfolgte am 4.5.1555. (4.5. => 45 Adam 0 AM und gespiegelt 5.4. => Jesus 0 XK; 1555 = 1000 Christus QRST und 555 Adam in spezieller Gematrie; 1555 ist bei Nostradamus das Jahr 0, denn er addiert 2242 Jahre bis zur Sintflut/seinem prophezeiten Untergang im Jahre 3797.)

Allen ungläubigen Thomassen sei nun die folgende Grundlagenaussage des vollständig nach wissenschaftlichen Kriterien arbeitenden Autors vorab an die Hand gegeben:

"Die konsequente Anwendung systematischer Analysenethoden zeitigt indes Endresultate, die folgende Aussagen geradezu zwingend machen:

1. Die Authentizität der Nostradamschen Prophezeiungen w ird mit den einfachen Mitteln des
logischen und kombinatorischen Denkens transparent. Diese sind nunmehr kein
Diskussionsgegenstand von eisernen Glaubensgrundsätzen, sondern vielmehr von überliefertem
Wissen, das längst vergangenen Kulturepochen entspringt, aus den unterschiedlichsten
Gründen im Verlaufe der Jahrhunderte verworfen wurde und deshalb in
Vergessenheit geriet. Ohne die Kenntnis spezifischer Denkschematas, deren Ursprünge
bisweilen in die Antike zurückreichen und bis zu Beginn der frühen Neuzeit hochgeschätzte
Elemente abendländischer Gelehrsamkeit waren, bleibt selbst eine oberflächliche
Einschätzung der inhaltlichen, politischen und spirituellen Tragweite der Nostradamschen
Prophezeiungen chancenlos
. Im Gegensatz dazu wird nie aufzuklären sein, unter
welchen Umständen Nostradamus zu seinen Prophetien gelangte. Der Betrachter unserer
Tage sollte sich darüber nicht allzu viele graue Haare wachsen lassen, denn die Genese
von Wissen entspringt sehr häufig in Bereichen, die der reinen Ratio verschlossen
sind. So entdeckte der Altertumsforscher Heinrich Schliemann die versunkene Stadt
Troya und das verschollene Volk der Hethiter ausschließlich anhand der These, daß den
jew eiligen literarischen Quellen, der „ Illias des Homer“ und dem „Alten Testament“, ein
Mindestmaß an Glaubw ürdigkeit zuzugestehen ist. Er bewies mit diesem ungewöhnlichen
Vorgehen großen Mut, und seinem Pioniergeist ist die Bergung von unermeßlichen
Kulturgütern zu verdanken, an denen sich die Museumsbesucher heute noch erfreuen.
Keine staatliche oder private Institution w äre auf Grund solch gewagter Thesen und Intuitionen bereit, eine archäologische Expedition zu finanzieren, deren Erfolgsaussichten minimal sind."

Wer es also immer noch nicht begriffen hat:
Das Geheimnis der Geschichstkonstruktion verbirgt sich hinter den Erzengelrhythmen, die von Ibn Ezra, Abano, Trithemius überliefert und von dem Duett Scaliger/Nostradamus in Vergangenheit und Zukunft nach wissenschaftlich bis heute ausreichenden Kriterien transportiert wurden. Ohne Nostradamus gibt es keine Erkenntnis, wie die Chronologie konstruiert wurde.

--einige Worte vom Moderator gelöscht--
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 11 Mai 2011 18:25 #4297

--einige Worte vom Moderator gelöscht--
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 11 Mai 2011 18:42 #4299

--einige Worte vom Moderator gelöscht--

Nirgendwo steht, dass sich CD nach meiner kabbalistischer Interpretation zu richten hätte.
Er hat aber die verdammte Pflicht, zuzugestehen, dass die Kabbala die Grundlage für die Geschichtskonstruktion der Renaissance und Barockzeit lieferte. Dieses Statement steht noch aus.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 11 Mai 2011 18:48 #4300

--einige Worte vom Moderator gelöscht--
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 13 Mai 2011 21:39 #4304

Maichles Schriften kenne ich nicht, so dass ich dazu nichts sagen kann.
"Verdammte Pflichten" kenne ich auch nicht... und denen, die behaupten, dass es die gibt, wünsche ich ewige Verdammnis!
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 14 Mai 2011 00:26 #4305

Wer eine Aufgabe übernimmt, sei es freiwillig oder gezwungen, und die damit verbundenen, verdammte Pflichten ablehnt, lebt bekanntlich in dieser Welt im Abseits, ist meist erfolglos und stirbt oft allein und verlassen. Und ist üblicherweise auch noch der, der in ewiger Verdammnis hausen wird. Das lehren die Geschichte und Dante zweifelsfrei, losgelöst von jeder Datierungsfrage!

Maichle ist übrigens anerkannter Wissenschaftler, während CD´s Bücher gerade mal 3-4 Leute kennen.

Was hier aber schon lange fehlt, ist eine Kritik seines Nostradamus Werkes aus anderer Sicht der CGK, die ich in Kürze hier mal abliefern werde. Ich meine nicht die übliche lustig Macherei über solche Werke, die von der absoluten Mehrheit nicht einmal der Fantasy zugeschrieben werden und deshalb kurzerhand in den Mülleimer fliegen oder an Ungeliebte zum Geburtstag verschenkt werden.

Nein, wir werden uns einmal damit beschäftigen, wie jemand als Autor so tun kann, als beziehe er sich auf die Denkweise der damaligen Zeit, des Weiteren gleichzeitig die Vermutung ausspricht, dass Fomenkos Statistiken mit den darin entdeckten historischen Multiplizitäten wahr sein könnten, folglich damit impliziert, dass die chronologischen Daten schon damals getürkt waren, während er gleichzeitig alle überlieferten Geschichtsdaten praktisch als wahr und richtig für sein System anerkennt; diese aber nicht ausschließlich der christlichen Epoche, sondern einer willkürlich von ihm ausgewählten Epoche/Ära über eine oder mehrere Synochen zuordnen will. Ein erfundener Münchhausenritt sozusagen, gleich auf mehreren Kanonenkugeln!

Das ist, will man ein anderes Beispiel wählen, ungefähr so, als wollte man anderen weiß machen, man hätte in einem Misthaufen Nuggets gefunden, obwohl man doch im Dung tauchte und lediglich ausgehärteten Shit zu Tage förderte.

Klar ist für CD ganz offensichtlich: Alle Zeitangaben wurden korrekt überliefert, man war nur zu doof, die richtige Epoche/Ära anzugeben. Nostradamus wegen divergierender Angaben zu blöd, um zu wissen, in welchem christlichen Jahr er lebte.

In der Wissenschaft bezeichnet man eine solche Vorgehensweise als Scharlatanerie.
Vorsichtshalber hat CD daher das Buch auch so geschrieben, dass es jeglicher wissenschaftlicher Vorgehensweise und Darstellungsweise entbehrt. Denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gingen nicht die Historiker der frühen Neuzeit als Sterndeuter der Vergangenheit in die Irre, sondern CD als Taucher im geschichtlichen Dung daselbst.

Bisher hat somit ganz offensichtlich noch niemand "eminenten Gewinn" aus CD´s Buch gezogen, zumal bislang alle LeserInnen des Nostradamus, im Gegensatz zu CD, permanent Bezüge zu unserer modernen Welt erkannten und natürlich zu ihrer damaligen Welt, je nach dem, wie weit entfernt sie von Nostradamus Prophezeiungen lebten. Einige hatten sicher das Glück oder Pech, vorübergehend lebendiger Teil davon zu sein.

Immerhin war CD in diesem Buch noch der Meinung, dass "spätestens ab dem 17. Jhdt. die Chronologie wieder völlig mit dem übereinstimmt, was uns die Geschichtslehrbücher erzählen".
Aha!So-so!

Nebenbei haben auch wir und nicht nur CD verschiedentlich festgestellt, dass die Versnummer einen Hinweis für die Datierung enthalten könnte. Aber nicht, indem man etwa die Zahl 10.72 als Jahr 1572 liest, sondern - und das steht schon heute zweifelsfrei fest - als 2017.
Begriffen hat man das nach 500 Jahren im Jahr 2003, aber auch das mal nur so eben nebenbei.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 15:29 #4306

  • UlrichM
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Guten Tag an alle Disputanten in diesem thread,

mein Name ist Ulrich Maichle, der Autor des Buches "Die verlorene Welt der Planetenengel & die Prophezeiungen des Michel Nostradamus".
Es entspricht eigentlich nicht meinen Gepflogenheiten, mich in Online-Foren zu meinen Schriften zu äussern. In diesem Fall erscheint mir eine Ausnahme jedoch gerechtfertig.
Denn es ist für mich inakzeptabel, dass der User Tuisto meine Arbeit als Referenz dazu benutzt, andere als Dummköpfe zu bezeichnen. Zumal ihm bei seinen Ausführungen auch ein recht peinlicher Fehler unterläuft. Er behauptet nämlich, dass die Druckausgaben der Trithemschen Schrift aus den Jahren 1522 und 1529 verschollen seien. Diese befinden sich jedoch als Readerprintkopien in meinem Besitz und stammen aus Staatsbibliotheken. Hätte er sich mal die Mühe gemacht mit Online-Katalogen internationaler kooperierender Bibliotheken zu arbeiten, dann müsste er sich jetzt nicht vorhalten lassen, dass er nicht einmal im Stande ist,die simpelsten Fakten eigenständig zu recherchieren.

Auch seine Gleichsetzung "spezifischer Denkschematas" mit dem Oberbegriff Kabbala ist nicht gerade eine Nobelpreis verdächtige Leistung. In meinem Buch weise ich nämlich minutiös nach, dass Nostradamus sein Hauptwerk in keiner Weise verschlüsselte. Die Kabbala ist jedoch die alte Königsdisziplin der Verschlüsselung schlechthin.

So ist das halt, wenn man andere leichtfertig für unfähig erklärt. Das kommt meist als Bumerang wieder zrück.

In diesem Sinne allen einen fruchtbaren Wissenszuwachs mittels respektvoller Kommunikation.

Download meines Buches bei:

www.loaditup.de/files/609798.pdf
rapidshare.com/files/455602530/e-book_Ulrich_Maichle.pdf

Nachtrag: Der User Tuisto hat "Dummköpfe" im fraglichen Beitrag gelöscht. Nette Geste... :-))
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 16:03 #4307

Es war ja anzunehmen, dass meine kleine "verdammte" Frechheit Tuisto zu einer Antwort provozieren würde - und eine erhellende dazu!
Endlich mal Klartext!

Wie mein Nostradamus-Buch zu lesen und einzuordnen ist, steht ziemlich klar und offen in der Einleitung. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Es ist quasi ein experimentelles Buch, das einige Leser vielleicht begeistern und andere gewiss enttäuschen wird. Zumindest von einer Person weiss ich, dass sie es so gut und spannend fand, dass sie es in einer Nacht durchgelesen hat.

Das Buch ist eine Wundertüte: Man kann irgendwo in der Mitte zu lesen anfangen und wird sofort in eine seltsame und manchmal abgründige Welt einer ganz anderen Geschichte entführt. Kein wohlgeschichteter Stein bleibt auf dem andern: Namen und Daten purzeln durcheinander, dass einem schwindlig werden könnte! Zweifellos ein Ärgernis für den sich seriös gebenden Pseudowissenschaftler, der in diesem Buch alles vermisst, was für ihn gute Sachbücher ausmachen: Quellenangaben, Register usw. - Das Buch trotzt jeglicher Einordnung, und es wendet sich gewiss nicht an Leute, die schnelle Antworten auf falsch gestellte Fragen wollen...

Im übrigen ist es so, dass an meiner Synochen-Theorie niemand vorbeikommt, der ernsthaft daran denkt, die Vergangenheit zu rekonstruieren! Jetzt wird man mir den Vorwurf machen, dass ich diese wertvolle Theorie von Anfang an versaut und wertlos gemacht habe, weil ich sie ohne Not mit Nostradamus kontaminiert habe. Ich habe mir dies damals sehr lange überlegt... und bin dann zum Schluss gekommen, dass es nicht redlich wäre, das eine vom anderen abzuspalten. Das Buch präsentiert sich so, wie es entstanden ist: gewissermassen ein Gesamtkunstwerk und letztlich die Komplexität meiner eigenen Persönlichkeit reflektierend! Zugegeben: Nicht jedermanns Sache!

Und ja, ich bin der festen Überzeugung, dass in den Zenturien keine Botschaften stecken, die unsere Gegenwart oder Zukunft betreffen.
Wer solchen Quatsch noch immer glaubt, dem ist wahrlich nicht zu helfen!
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 17:02 #4308

  • UlrichM
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@ CD

Ich kenne zwar Ihr Buch nicht, aber Ihre statements motivieren mich nicht im mindesten, mich damit zu beschäftigen. Weshalb fuchelt man mit dem Namen Nostradamus herum, wenn man seine Texte nicht einzuordnen weiss oder aber echte, neue Erkenntnisse gar nicht gelten lässt. Um sich wichtig zu machen? Nun ja, das wäre nicht der erste und letzte derartig gelagerte Fall.
In diesem Fall befinden Sie sich mit dem User Tuisto in bester Gesellschaft.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 17:47 #4309

@UlrichM

Ich habe unterdessen Ihre Abhandlung zu Trithemius/Nostradamus kurz überflogen und komme zum Schluss, dass es - zumindest was die chronologische/astrologische Thematik betrifft - eine interessante und wichtige Arbeit ist (sein könnte...). Schade, dass ich sie nicht schon vorher gekannt habe! Ich hätte für meine eigenen Untersuchungen sicherlich Gewinn daraus ziehen können.

An meiner grundsätzlichen Einschätzung ändert sich hieraus allerdings nichts: Nostradamus spricht nicht zu uns Gegenwärtigen - und wenn doch, dann nicht in Form konkreter Prophezeiungen bezüglich bestimmter Ereignisse oder Personen!

Doch leider sehe ich mit fortschreitender Lektüre, dass Sie - wie alle andern! - auch in diese Falle tappen (die Versuchung ist wahrscheinlich einfach zu gross...): Die Deutungsversuche werden zunehmend mühsam und wirr, willkürlich und an den Haaren herbeigezogen und gar der eigenen (politischen) Gesinnung dienstbar gemacht. Hier ein Beispiel (S. 102): "Denn „König Reb“ ist lediglich eine leichte orthographische Verformung der Abkürzung„ König Rep.“, was im heutigen gebräuchlichen Kontext als „Präsident der Republikaner“ zu lesen ist – Nostradamus, der unerbittlich prophetische Gegner der Cäsaren ihrer Zeit, damals wie heute!".

So was von peinlich, ich fasse es nicht! Da gibt's wahrlich nichts mehr zu fuchteln und zu deuteln: Die in meine Richtung losgetretenen Vorwürfe fallen da mit voller Wucht auf Sie selbst zurück!
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 18:01 #4310

Auch seine Gleichsetzung "spezifischer Denkschematas" mit dem Oberbegriff Kabbala ist nicht gerade eine Nobelpreis verdächtige Leistung. In meinem Buch weise ich nämlich minutiös nach, dass Nostradamus sein Hauptwerk in keiner Weise verschlüsselte. Die Kabbala ist jedoch die alte Königsdisziplin der Verschlüsselung schlechthin.


Herr Maichle, ich muss Ihnen hier leider widersprechen.
Kabbala ist nicht die Wissenschaft der Verschlüsselung sondern der Offenbarung, manche sagen auch Ohrenbarung. Deshalb hat Nostradamus sich mit absoluter Sicherheit dieser Wissenschaft bedient und sich mit den Weisen von Safed abgestimmt.

Daher liegt auch CD nur teilweise richtig, wenn er in seinem Buch meint Vers 10-72 mit dem Jahr 1572 in Verbindung bringen zu können; ebenso auch Sie, der Sie nur den ersten Ansatz zur Entschlüsselung des Verses richtig erkannt haben, nämlich die Addition von 1999 zum Nulldatum 1555 des Nostradamus.

Die Weisen von Safed haben es ganz unverschlüsselt, aber nur für wenige zugänglich, vor über 400 Jahren veröffentlicht. Auch für die Juden begann einst die Weltschöpfung 4000 vor Christus und nicht -3760, ganz so, wie es Ussher lehrte. Ihr Geheimnis liegt allenfalls in der Halbierung der Wahrheiten, wie ja auch die Natur nur durch Teilung entstehen konnte.

Zunächst hätten Sie sofort erkennen müssen dass 1555 + 1999 als Zahl 3554 die secundeis spiegelt. Diese Zahl beinhaltet nämlich das siderische Mondjahr 355 = shana und das synodische Mondjahr = 354. Daher ist 10-72 in der Tat ein datierter Schlüsselvers.

Er bezieht sich aber nicht auf das Jahr 3554, sondern tatsächlich auf die Sonnenfinsternis vom 11.8.1999 und auf der Halbierung von 3554 : 2 = 1777.
Dieser AD Zahl addierten sie die 4000 Jahre seit Anno Lucis, was einigen Hochgradfreimaurern noch bestens bekannt sein dürfte; haben die (jüdisch geprägten) Freimaurer doch erstmals 1777 die Anno Lucis Rechnung ab exakt -4000 veröffentlicht.

Zunächst ging es ihnen um 1776 = 2 x 888, dem Jahr, wo der zweite Messias (Jesous = 888) mit Gründung der USA vorbereitet wurde.

Tatsächlich aber ging bzw. geht es ihnen um 1777 + 4000 = 5777 jüdisch - 3760 = 2017 AD.
Fragen Sie bei den führenden kabbalistischen Organisationen in Israel nach. Man wird Ihnen von höchster Stelle versichern und bestätigen, dass in der Tat die Jahre 2016 bis 2018 AD für die Wiederkunft des jüdischen Messias berechnet wurden, genau 70 Jahre nach der Gründung Israels. Das ist so, auch wenn Sie das jetzt überraschen mag und Sie das auf den ersten Blick nicht glauben mögen. Sie sind doch so gut im Nachforschen!

Eigentlich dachte ich, dass Sie sich als Wissenschaftler umfassend mit der Thematik im Zusammenhang mit Nostradamus befasst hätten. Nun sehe ich, dass dies leider nicht der Fall ist. Bitte holen Sie das nach. Sie werden sich dann sicherlich meiner Ansicht anschließen.
Schließlich kannte und nannte Nostradamus die Zahl 4713 bzw. Permutationen davon, womit er klar machte, dass er die Julianische Periode des jungen Scaliger lange vor Veröffentlichung kannte. Und schließlich beträgt die Differenz zwischen seinen beiden Bibelzählungen genau 666 Sorath Jahre.

PS: Diese Zweijahresdifferenz wie von 2016 bis 2018 kennt auch die jüdische Zeitschreibung, die bis heute zwei um zwei Jahre differierende Zählungen kennt. Bei der einen fand die Tempelzerstörung durch Titus im Jahre 68 und nicht 70 statt.

Auch Nostradamus kennt diese zweijährige Verschiebung.
Der wahre Beginn seiner Millenien ist nämlich nicht astronomisch -3756 (3757 BC), sondern -3758 (3759 BC), was man als Komputist leicht am Frühlingsmond beweisen kann.

Das Jahr 0 des christlichen Kalender (1 BC) begann nämlich mit Frühlingsvollmond am 7.4.0
(Dionysius Exiguus). Das wusste Nostradamus wie alle Astrologen seiner Zeit.
Ebenso musste sein Jahr 0 mit dem gleichen Frühlingsvollmonddatum starten, dem 7.4.0.
Auch Trithemius beginnt in Wahrheit nicht -5206 sondern - 5199 seinen Zyklus, was er im Zusammenhang mit der Jesuszählung belegt. Natürlich war - 5199 am Schöpfungssonntag, dem 7.4. Vollmond.

Ich sehe also keinen Grund, vorschnell wie ein HB-Männchen in die Luft zu gehen.
Sie sollten sich erstmal mit den komputistischen Argumenten vertraut machen.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 18:15 #4311

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@ CD

Und ja, ich bin der festen Überzeugung, dass in den Zenturien keine Botschaften stecken, die unsere Gegenwart oder Zukunft betreffen.
Wer solchen Quatsch noch immer glaubt, dem ist wahrlich nicht zu helfen!


Glaubenskrieger sind mir ein Gräuel, schon immer gewesen! Was hat denn Nostradamus bitte schön mit Glauben zu tun? Entweder man weiss oder man weiss rein gar nichts!
Und der Eigenbeschreibung Ihres Buches nach zu urteilen haben Sie sich auch nicht um echte Eigenleistungen bemüht was Nostradamus betrifft. Was bitte soll denn an Ihrem Buch ein echter Wissenszuwachs sein?
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 18:24 #4312

  • UlrichM
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@ Tuisto

Verfassen Sie bitte ein Buch, dass kostenlos online verfügbar sein wird, und bringen Sie Ihr umfassendes komputistisches Verständnis allgemein verständlich zur Anwendung. Selbstverständlich innerhalb Nostradamus' Hauptwerk...
Ich bin mal gespannt was dabei herauskommen wird. Und dann gleichen wir unsere Arbeiten haarklein mit einander ab.

Ansonsten denke ich, dass man solche Grossredner wie CD auch anders ins Leere laufen lassen kann, als beleidigend zu werden. In diesem Sinne MfG...
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Aw: De septem secundeis ... 15 Mai 2011 18:24 #4313

Tuisto,

Tatsächlich ging es um 1777 + 4000 = 5777 jüdisch - 3760 = 2017 AD.
Fragen Sie bei den kabbalistischen Organisationen in Israel nach. Man wird Ihnen von höchster Stelle versichern und bestätigen, dass in der Tat die Jahre 2016 bis 2018 AD für die Wiederkunft des jüdischen Messias berechnet wurden, genau 70 Jahre nach der Gründung Israels.

Vielleicht sind es ja auch 75 Jahre bis zur Wiederkunft!
Wir werden sehen! Dies mal abgesehen vom Nostradamus.
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Aw: De septem secundeis ... 15 Mai 2011 18:36 #4314

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@ Ingwer

Das Problem ist nur, dass man bei den kabbalistischen Organisationen in Israel bei den Endzeit-messianischen Spinnern landet, die für ihre selbsterfüllende Prophezeiungen nur allzu bekannt sind. Zumindest nach Wolfgang Eggert zu urteilen...

Nostradamus ist in diesem Punkt jedoch sehr kompromisslos: er verkündet nämlich, dass der Staat Israel von der Erdoberfläche verschwinden wird. Leider ist der entsprechende Vierzeiler in keinster Weise datierbar.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 18:40 #4315

Sehen Sie Herr Maichle, das habe ich mich bezüglich des Buches von CD auch gefragt. Deshalb verstehe ich garnicht, weshalb Sie sich so voreilig gegen meine Argumente verschließen.

(Meine ausführlichen komputistischen Berechnungen lasse ich Ihnen gerne in Kürze zukommen.)

Zumal ich diese noch nicht vollständig ausgebreitet habe.
Der Schlüssel zu Nostradamus liegt nämlich nicht nur in den 7 Millenien und dem trithmischen Erzengelrhythmus von 354,3 Jahren, sondern auch noch in den 72-jährigen Geistern der Zeit, die namensgleich und folglich identisch sind, aber kleiner Zeitabstände innerhalb der 354jährigen regieren und somit gegenseitig interagieren. Planetenfolge: Merkur (z.B.-2403 bis -2331), Venus, Sonne, Mars, Jupiter, Saturn, Mond

Die Wahrheit aber hat Lilly ausgesprochen, als er vom geheimen 286,75jährigen Erzengelrhythmus sprach. Dieser hat nämlich seinen Beginn
"
This method observed by Trithemius, hath found some obstruction, for why the Angels of the Planets should not in order succeed one another, hath much stumbled the understanding of some few in Europe versed in this manner of traditional learning; I shall not now in this discourse deliver my further opinion hereof, leaving that to the discourse I have prepared to publish of the Subject myself in a more copious manner, if God prolong my life. In the mean time, I thought fit to acquaint thee, that some (versed in the more secret learning) do say, and with great reason affirm, that every Angel doth rule in order successively, and hath 354. years, and odd months, but only 286 years and nine months, and they affirm Orifiel began in the first year of the world, on the 18th of March, by a continual addition, of 286. years and nine months, by it cause for any to finde under whose Government we now are: For if Gabriel, whom they call the Angel of Mercury, not of the Moon, began the 11. of July 1466, then we are in 1647 in the 181st year of Gabriel’s Government, perhaps a sign we are afflicted with so many Novell opinions, & c."

www.renaissanceastrology.com/heavenlyintelligences.html

Das haben Sie doch hoffentlich nicht übersehen? 1466 startete nach dieser Regel Gabriel seine Regierung!

Der Schlüssel hierzu ist der Kabbala-Schlüssel 4 : Pi = 1,2732 oder 365(,25) Tage des Sonnenjahres : 1,2732 = 286 Jahre + 9 Monate.

19 Zyklen x 286,75 = 5448 Jahre - 1466 = - 3982.
Die Kabbalisten zählen 222 für VY DBR und addieren diese schon von jeher zu den 3760 Jahren seit der modifizierten Erschaffung der Welt, macht 3982 Anno Mundi, ein altbekanntes Datum.

14 x 286 = 4004.

1466 + 286 = 1752, nahe an dem Datum das auch Nostradmus nennt: 1555 + 177 Jahre = 1752.
Hier fand eine Überschneidung statt.

Trithemius berechnet 20 Zyklen über 7086 Jahre.
20 Zyklen zu 286,75 Jahren sind 5735 Jahre mit Ende 1732.

Ich rede hier nicht von Eggert, sondern von den führenden Kabbalisten Israels, die indirekt auch auf die israelische Politik einwirken. Diese arbeiten selbstverständlich an der sich selbst erfüllenden Prophezeiung.
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 18:47 #4316

  • UlrichM
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@ Tuisto

Ich wüsste nicht, dass ich mich inhaltlich gegen Ihre Argumente gewandt habe. Ich habe lediglich Ihren Diskussionsstil kritisiert - der ist indiskutabel, wenn man sich zu verbalen
Ausfällen hinreissen lässt, und dabei auch noch eindeutige sachliche Fehler begeht.
Über alles andere lässt sich reden. Aber dazu müssen Sie nur meiner Aufforderung Folge leisten und eine echte Eigenleistung etablieren.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 19:16 #4317

Ich wüsste nicht, dass ich mich inhaltlich gegen Ihre Argumente gewandt habe.


Entschuldigung, dann habe ich das missverstanden.

2 seltene Ausgaben von Trithemius nicht entdeckt zu haben, ist für den Inhalt und die Interpretation seiner septem secundeis sicher kaum von Belang. Ich muss mich wie jeder andere Forscher auch, darauf verlassen, dass die vorhandenen Ausgaben prinzipiell stimmen. Ich hatte es mir nicht zur Aufgabe gemacht, alle Werke ausfindig zu machen. Ich verließ mich hier auf Angaben anderer. Außerdem sind wir im Forum und nicht im universitären wissenschaftlichen Austausch.

Meine Eigenleistung zum Thema dürften Sie schon an den wenigen Zeilen erkannt haben, die ich soeben aus dem Kopf geschrieben habe. Diskutieren bzw. Abgleichen unserer Forschungsergebnisse können wir gerne auf privater Ebene, da hier im Forum die große Leistung des Nostradamus wohl kaum richtig verstanden und gewürdigt werden wird.

@Ingwer:
Vielleicht sind es sogar noch mehr als 75 Jahre, von wo ab gerechnet?
Es könnte auch 2061 sein, oder 2610. In jedem Fall müssen die Ziffern 1,2,6 im christlichen Kalender vorkommen, so wurde es nachweislich bestimmt. Dann folgen noch 2 Jahre.
Die Analyse und Grundannahme für X-72 als Addition von 1555 + 1999 ist auf jeden Fall richtig!
Letzte Änderung: von Tuisto.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 19:22 #4318

Im übrigen ist es so, dass an meiner Synochen-Theorie niemand vorbeikommt, der ernsthaft daran denkt, die Vergangenheit zu rekonstruieren!


Wohl kaum, denn der Synochentheorie fehlt die jüdisch-christliche, komputistische Grundlage, von der allein die Chronologieschreibung ausging. Ich habe längst bewiesen, dass zuerst der Julianische Kalender da war; erst dann folgten alle anderen für die Geschichtsschreibung relevanten Epochen und Ären, auch wenn einige davon vor das Jahr 0 gesetzt wurden.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 19:27 #4319

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@ Tuisto

Solange Ihnen der hieb-und stichfeste Nachweis nicht gelingt, dass Nostradamus in seinem Werk ausser der Secundeischen Zeitrechnung noch ein Feinraster nach William Lilly integrierte, kommen wir leider nicht ins Geschäft.
Ich habe gern alles fein säuberlich, kompakt und ausgedruckt (vorzugsweise als Buch) vor meiner Nase zu liegen. Mit Foren-Beiträgen zu arbeiten ist mir schlicht weg zu anstrengend und zeitraubend.

MfG...

P.S.:
Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass CD offensichtlich keine Lust mehr hat, Beiträge in diesem thread zu schreiben?
Letzte Änderung: von UlrichM.
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Aw: De septem secundeis und 1484 = 4491 Anno Mundi Rom 15 Mai 2011 20:01 #4320

Ich glaube, dass könnte mir über die "wahre Zeitrechnug" des Nostradamus die er irgendwo in seinen Almanachen verwendet hat, gelingen. Sobald ich Zeit finde, schreibe ich es nieder und schicke es Ihnen.

Ich habe Ihnen zuliebe und weil ich Sie zitiere die "Dummköpfe" gelöscht. Ich liebe nach wie vor den polemsichen Stil der Renaissancezeit, der allerdings noch wesentlich deftiger war. Man denke an die europaweit bekannten Flüche des alten Scaliger über Nostradamus oder an gegenseitigen Beschimpfungen der Hochschulrektoren im Zuge der greogrianischen Kalenderreform.

Ich glaube, dass sich CD ein wenig ertappt fühlt. Er will die Geschichte anhand von Synochen umschreiben und keiner glaubt ihm. Zurecht übrigens, denn selbst wenn er eine richtige Fährte gefunden hätte, um chronologische Irrtümer aufzuspüren, führt sein uninspiriertes oder besser gesagt unkoordiniertes irrationales Vorgehen ins Nichts. Er verfährt planlos. Dafür sieht er sich bei dem großen Seher Nostradamus wieder in der rationalen Pflicht!
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