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THEMA: Wer wusste was wann?

Wer wusste was wann? 19 Dez 2015 14:00 #10410

Scharlatane? Ignoranten?

Beurteilen wir die Sache an einzelnen Dingen.

Es gab einen Riesen-Meteoriten, der auf der Schwäbischen Alb niederging. - Aber wann war das? "Vor 20 Mio" Jahren ist einfach absurd.

Es gab "Eiszeiten". Aber erstens waren das nicht riesige Gletschervorstösse aus den Alpen, sondern katastrophische Ereignisse. Und wie viele solcher Katastrophen waren es, wie lange dauerten sie, wann vor heute war die letzte?

Wir wissen es nicht und werden es nie wissen.

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Wer wusste was wann? 19 Dez 2015 14:52 #10411

Es gab einen Riesen-Meteoriten, der auf der Schwäbischen Alb niederging...
Es gab "Eiszeiten". Aber erstens waren das nicht riesige Gletschervorstösse aus den Alpen, sondern katastrophische Ereignisse...


Und woher wissen Sie das?

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Wer wusste was wann? 19 Dez 2015 15:27 #10412

Jetzt aber beginnt der Nihilismus, die Leugnung jeder Erkenntnis.

Der Impaktkrater von Nördlingen ist ein Faktum. - Nur kann man das Ereignis nicht datieren.

Die "Eiszeiten" haben gewaltige alpine Blöcke weit ins nördliche Vorland der Alpen transportiert. - Nur kennen wir die Ursache nicht.

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Wer wusste was wann? 19 Dez 2015 15:57 #10413

Hier also nochmals der Verweis auf meinen Kalender mit den "falschen" Epochenbezügen (zitiert aus einem Beitrag von 2009):

In einem mir vorliegenden "Frauenzimmer Almanach zum Nutzen u. Vergnügen für das Jahr 1809" (Leipzig) steht folgender Satz: "Dieses Jahr (=1809) ist das 1622ste der Julianischen Periode...".

Es gibt eigentlich nur eine Synoche, die dieser Behauptung entspricht: 1809 SLK = 1622 TYR.

Natürlich ist hier die einfachste Erklärung der "menschliche Faktor": Fehler, Irrtum etc.
Und ich behaupte auch nicht, dass dieser Kalendermacher eigentlich im Jahr 1498 CHR lebte (=1809 SLK).

Aber ich hege durchaus den Verdacht, dass der entscheidende Epochenverschieber (bzw. Tausch von Epochenetiketten) nach ca. 1650 (also frühe Neuzeit) geschah. Der fehlerhafte Eintrag im genannten Kalender wäre dann ein Nachhall davon.
Doch den Beweis dafür zu führen, ist enorm schwierig!

Man müsste einfach noch mehr solcher Hinweise finden...

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Wer wusste was wann? 19 Dez 2015 16:35 #10414

Es gibt eigentlich nur eine Synoche, die dieser Behauptung entspricht: 1809 SLK = 1622 TYR.


@CD,
Vielleicht!

Doch auch die Berechnung zu den Synochen setzt den lückenlosen Kalender und dessen Richtigkeit
zwingend voraus.

Doch dazu habe ich meine Zweifel.

Wenn Hunde suchen, dann finden sie die Spur und folgen ihr.

Für die Richtigkeit ihres Tuns und ihren guten Geruchssinns legen Hunde keine Buchführung an.

Das ist der Gang der Natur! Und diese ist dem Menschen überlegen.

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Wer wusste was wann? 19 Dez 2015 16:57 #10415

Doch auch die Berechnung zu den Synochen setzt den lückenlosen Kalender und dessen Richtigkeit
zwingend voraus.


Das ist zweifellos richtig, hat aber mir dem Spürsinn der Hunde nichts zu tun.

Selbstverständlich können Menschen über lange Zeiträume lückenlos Kalender führen.
Bestes Beispiel aus Übersee: Die Mayas.

Ich glaube aber, dass es sich bei dem genannten Beispiel um einen Druckfehler handelt.

Die Julianische Periode beginnt gregorianisch -4713.

Bis 1809 sind 4713 + 1809 = 6522 Jahre vergangen bzw. man lebt im 6522. Jahr seit der JP ab -4712/-4713.

Der Drucker hat wohl versehentlich 1622 für 6522 gesetzt.

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Wer wusste was wann? 19 Dez 2015 17:43 #10416

@Allrych

Jetzt aber beginnt der Nihilismus, die Leugnung jeder Erkenntnis.


Ganz und gar nicht. Ich habe nur gefragt, woher Sie diese Dinge wissen. Erkenntnis impliziert, dass man weiß, was man erkennt, und wie man die Korrektheit der Erkenntnis überprüft.

Der Impaktkrater von Nördlingen ist ein Faktum. - Nur kann man das Ereignis nicht datieren.


Damit man eine Geländeformation als Krater erkennen und identifizieren kann, braucht man bereits sehr viel Vorwissen darüber, was Krater überhaupt sind. Und wenn man gar erkennen will, ob es ein Impakt krater (etwa im Gegensatz zu einem Vulkankrater) ist, muss man auch dafür Kriterien kennen (z.B. geschockte Minerale). Dieses Wissen wächst nicht auf Bäumen, sondern muss erarbeitet werden. Von wem? Und warum sollte man das Ergeignis nicht datieren können? Sie verkennen die mögliche Abschätzungsverfahren. Die Leute, die das untersuchen, sind doch auch nicht dumm. Man kann Erosionsverläufe, Zerfallsreihen langlebiger radioaktiver Isotope, Ablagerungsdauern u.a. studieren, mehr jedenfalls als sich ein sog. 'Geisteswissenschaftler' oder 'Historiker' vorstellen kann.

Die "Eiszeiten" haben gewaltige alpine Blöcke weit ins nördliche Vorland der Alpen transportiert. - Nur kennen wir die Ursache nicht.


Das ist ja ein feiner Zirkel. 'Eiszeiten' haben die Blöcke ins nördliche Vorland der Alpen transportiert, aber die Ursache kennen wir nicht. Doch selbst wenn das (wie ich es verstehe) ironisch gemeint sein soll, bleibt das Faktum, dass die Blöcke eben da liegen, wo sie liegen. Und 'Eiszeiten' haben sie sicher nicht dahin transportiert ('Zeiten' ist ein abstrakter, nicht-materieller Begriff.), allenfalls physische Gletscher. Auch wenn ich selbst einen solchen Transport für nicht plausibel halte, schließe doch nicht aus, dass jemand die Ursache findet. (Das wendet sich jetzt gegen Ihre Behautung, das wir es 'nicht wissen und nie wissen werden'.) Und wenn Sie 'katastrophische Ereignisse' dafür verantwortlich machen wollen, bitte welche?

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Letzte Änderung: von kronos.

Wer wusste was wann? 19 Dez 2015 20:54 #10417

Nördlingen ist eine Reise wert - vor allem das Ortsmuseum.
Was nur wenige wissen: es waren einst sehr prominente Gäste im Nördlinger Ries mit dem Hämmerchen unterwegs...

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 11:02 #10418

Was nur wenige wissen: es waren einst sehr prominente Gäste im Nördlinger Ries mit dem Hämmerchen unterwegs...


Timeout!

Das ist jetzt nicht bös gemeint, und ich habe selbst meinen Teil dazu beigetragen. Aber warum kommen so viele Diskussionen letztlich immer wieder vom Hölzchen aufs Stöckchen? Dass wir auf das Nördlinger Ries gekommen sind, lag daran, dass ich den Beitrag #10400 von Allrych (

So umgeht man den lästigen Einwand, dass viele Ereignisse katastrophisch sind

) nicht stehen lassen wollte, weil Katastrophen heute sehr wohl in einigen Disziplinen untersucht werden, und einige Belege dafür geliefert habe. Allrych hat dann willkürlich die Datierung des Ries-Einschlags herausgegriffen, obwohl es darum gar nicht ging. Mea culpa, dass ich darauf eingegangen bin.

Eigentlich war meine Ausgangsfrage: 'Wer wusste was wann?'. Wir kamen u.a auf die Datierung des Zedler. Die lässt sich sehr schön am Zedler selbst überprüfen. Der Zedler wusste z.B. noch nichts von der Wiederentdeckung Pompejis ( www.zedler-lexikon.de/index.html?c=blaet...t=0&dateiformat=1%27 ). Wenn man schon dem Entstehungsdatum des Zedlers selbst nicht glaubt, kann man daraus zumindest die Hypothese ableiten, dass er vor 1760-1770 entstanden ist. So etwa stelle ich mir eine Diskussion vor, die eng am Thema bleibt.

Ob ein Thema gefällt oder nicht oder ob es wichtig ist, merkt man als Initiator eines Threads ja schnell an den (ausbleibenden) Reaktionen.

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 11:40 #10419

Von Nördlingen kommen wir nach Pompeji, einem Ort, der näher beim Thema Geschichtskritik ist.

Zedler weiss also noch nichts von der Wiederentdeckung Pompejis. - Nun aber wussten die anfänglichen Ausgräber angeblich noch nicht, dass sie auf jene verschüttete Stadt gestossen waren.

Erst der Fund eines Grenzstein mit der Inschrift Ex auctoritate .... Pompeianorum restituit brachte Klarheit über den Namen des zerstörten Ortes.

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 13:33 #10420

on Nördlingen kommen wir nach Pompeji, einem Ort, der näher beim Thema Geschichtskritik ist.


Pompeji ist für mich als Sprachanalytiker gleichlautend mit Bombay.
Indien ist auch in diesem Zusammenhang präsent!

Dies nur nebenbei.

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 15:18 #10421

Bombay = Pompeji

Die Assoziation ist gar nicht abwegig.

Bombay wird zwar aus portuguisisch bon baja = gute Bucht erklärt. - Doch das ist vermutlich nur die halbe Wahrheit.

Selbst deute ich Pompeji als POMPEJUS. - Doch die berühmte Stadt liegt ebenfalls an einer Bucht.

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 16:13 #10422

EIGENTLICH wollte ich, als ich diesen Thread startete, nur wissen, ob die Britannica 1771 mehr über Deutschland, seine Grenzen und seine Hauptstadt wusste, als heute in den Geschichtsbüchern steht, ob vielleicht etwas unterdrückt oder gefälscht wurde, oder ob die Britannica einfach nur Unsinn schreibt. Auslöser für diese Frage, waren der gezeigte Kartenausschnitt sowie die Einträge zu 'Germany' und 'Austria'.

(PS: M.E. ist dies ein legitimes Ansinnen in einem solchen Forum. Ich könnte aber auch verstehen, dass das sonst niemanden interessiert.)

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 17:02 #10423

@kronos,

EIGENTLICH wollte ich, als ich diesen Thread startete, nur wissen, ob die Britannica 1771 mehr über Deutschland, seine Grenzen und seine Hauptstadt wusste, als heute in den Geschichtsbüchern steht, ob vielleicht etwas unterdrückt oder gefälscht wurde, oder ob die Britannica einfach nur Unsinn schreibt. Auslöser für diese Frage, waren der gezeigte Kartenausschnitt sowie die Einträge zu 'Germany' und 'Austria'.

(PS: M.E. ist dies ein legitimes Ansinnen in einem solchen Forum. Ich könnte aber auch verstehen, dass das sonst niemanden interessiert.)


Zuerst einmal finde ich gut, dass es die "Britannica" gibt!

Und ich habe auch mehrfach darin gelesen.

Ob nun alles stimmt, was darinne steht, dies sei dahingestellt.

Ich lese sehr viel Bücher über Indien und auch besonders von englischen Autoren.

Indien war Kronkolonie und die Engländer haben dort erst einmal alles akribisch
aufgelistet, was man dort vorgefunden hat. Und diese Autoren haben m. E. fleissig
und detailliert gearbeitet.

Mitunter ist es ja mit diesen Büchern heutzutage wie mit der "TAZ" -
Manche wünschten sich, dass diese nie erschienen wäre.

Unterm Strich: Für mich ist die Britannica trotz evtl. Mängel eine Fundgrube und
deshalb nicht wegzulassen.

Hat man was besseres?

1771 ist noch in Reichweite des Machbaren.
Trotzdem halte ich meine Ohren gespitzt und es gibt eine Menge guter Gründe hierfür!

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 18:27 #10424

@Ingwer

Ob nun alles stimmt, was darinne steht, dies sei dahingestellt.
...
Unterm Strich: Für mich ist die Britannica trotz evtl. Mängel eine Fundgrube und
deshalb nicht wegzulassen.

Hat man was besseres?


Vielleicht habe ich mit

oder ob die Britannica einfach nur Unsinn schreibt

nicht klar genug ausgedrückt. Das bezieht sich natürlich nur auf die genannten Einträge. Andere will und kann ich nicht beurteilen oder in Frage stellen. Dennoch: Kennt jemand konkrete Informationen, die für oder oder gegen diese Einträge sprechen?

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Letzte Änderung: von kronos.

Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 18:54 #10425

"EIGENTLICH wollte ich, als ich diesen Thread startete..."

Es läuft hier so: jeder neue Thread ist zunächst und vor allem ein Anlass, über alles zu diskutieren, was jemals und immer wieder diskutiert wurde, ohne dass etwas fruchtbares dabei rausgekommen wäre. Und das Spiel beginnt von vorne, wenn wieder ein neuer Stein in den Teich geworfen wird...

Das lässt sich anhand älterer Threads leicht nachprüfen. Die ursprünglichen Fäden gehen fast immer verloren - es sei denn, die Wortmeldungen versiegen rasch und das Thema bleibt klein.

Ein undisziplinierter Haufen, der wir sind...

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Letzte Änderung: von *CD. Begründung: Grammatik

Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 19:23 #10426

Es läuft hier so: jeder neue Thread ist zunächst und vor allem ein Anlass, über alles zu diskutieren, was jemals und immer wieder diskutiert wurde, ohne dass etwas fruchtbares dabei rausgekommen wäre. Und das Spiel beginnt von vorne, wenn wieder ein neuer Stein in den Teich geworfen wird...


Schade!

Es steht mir nicht zu, über andere zu urteilen. Was meine eigenen Fragen angeht, so hatte ich bisher nur bei einem den Eindruck, dass er diszipliniert auf Themen eingeht und durch weiterführende Hinweise und Links versucht, die Diskussion voranzubringen. Sonst läuft es meistens auf ermüdende Nickeligkeiten hinaus, die außer Frust nichts zurücklassen.

Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn jemand immer wieder seine eigenen Steckenpferde reitet, sofern er damit einen bestimmten Aspekt eines Themas erhellt. Gerade das ist ja die Stärke eines Diskussionsforums. Niemand kann sich auf allen Gebieten dieselben Kenntnisse aneignen wie die anderen. Deshalb kann man idealerweise in einem solchen Forum verschiedene Stärken zusammenführen.

Außerdem: Wenn alle über dieselben Kenntnisse verfügten, welchen Sinn hätte dann noch eine Diskussion?
Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, ob und wie man die Diskussionsmethode verbessern kann?

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 19:28 #10427

Es ist schon richtig, wenn "CD" von dem undisziplinierten Haufen spricht, der wir sind und der jeden Thread meistens bald zu ganz anderen Themen lenkt.

Aber man muss wissen, dass hier nur sehr wenige Leute mitmachen. Und wer hat zu den Geschichtsthemen, die wir hier anschneiden, fundierte Kenntnisse?

Meine Lebenserfahrung ist, dass die meisten kaum eine Ahnung von älterer Geschichte haben. Und jede Diskussion kommt ziemlich bald zur aktuellen Politik, vielleicht noch zur Zeitgeschichte.

Geschichte ist im Grunde ein gänzlich ungeeignetes Diskussionsthema.

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 20:26 #10428

"Wiederentdeckung Pompejis"

Das Thema wurde in diesem Forum ausgiebigst diskutiert, und der Name Tschurilow wäre hier zu nennen.

Aber die Erwähnung bzw. Nichterwähnung von Ausgrabungen verschütteter Orte rund um den Vesuv besagt eben genau nichts.
Der Vesuv war damals überaus aktiv und hat alle paar Jahrzehnte Städte und Dörfer unter Schutt und Asche gelegt (steht so auch im Zedler). Die Leute waren damals sehr leidensfähig und haben ihre Wohnstätten einfach wieder ausgebuddelt, wenn es nur irgendwie ging. Erst als Schwärmer wie Goethe auftauchten und von solchen Ausgrabungen berichteten, sickerte das Thema in die akademischen Debatten.

Und ein neuer unpragmatischer Zeitgeist ("Aufklärung") war nicht mehr an ordinären Fakten, sondern mehr an schönen Geschichtserzählungen interessiert.

Und die neapolitanischen Fälscher haben die nordeuropäischen Schwärmer nach Gusto bedient...

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 20:31 #10429

@CD,

Und die neapolitanischen Fälscher haben die nordeuropäischen Schwärmer nach Gusto bedient...

Es sieht danach aus! Vielleicht im Auftrag?
Dann hätten Besagte nur gemacht, was verlangt wurde!

@Kronos,

Zur Britannica
Zitat:
"Sie vermittelt aber auch ein eher angloamerikanisches Weltbild, das mit dem anderer
Enzyklopädien nicht immer übereinstimmt." Zitat Ende
Quelle: Hier

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Letzte Änderung: von Ingwer.

Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 20:40 #10430

Tschurilow selig hat sich ausgiebig mit der Wasserleitung des Domenico Fontana in Pompeji beschäftigt. Dabei stellte er fest, dass diese Leitung nirgends die antiken Überreste beschädigte.

Möglicherweise wurde zuerst versucht, die verschüttete Stadt wieder zum Bewohnen herzurichtten. Erst nachher wurde der Ort dann zu einer antiken Ausgrabungsstätte umfunktioniert.

Noch immer schwer zu erklären ist das Vorhandensein von Renaissance-Kunst in Pompeji. Man muss annehmen, dass viele bedeutende Künstler, z.B. Raffael, Tizian und Caravaggio dort gewirkt haben. Aber das stellt wieder chronologische Probleme.

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Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 21:32 #10431

Zur Britannica
Zitat:
"Sie vermittelt aber auch ein eher angloamerikanisches Weltbild, das mit dem anderer
Enzyklopädien nicht immer übereinstimmt." Zitat Ende


Aber bitte nicht 1771.

Außerdem: Mit Pompeji sind wir schon wieder off-topic. (Auch wenn ich's spannend finde.)

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Letzte Änderung: von kronos.

Wer wusste was wann? 20 Dez 2015 21:47 #10432

Aber bitte nicht 1771.

Auch wenn diese Jahreszahl den Spiegel repräsentiert, bleiben
Schottland und Neuschottland aktuell.

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Wer wusste was wann? 21 Dez 2015 03:03 #10433

Auch wenn diese Jahreszahl den Spiegel repräsentiert, bleiben
Schottland und Neuschottland aktuell.


Sicher. (Englischsprachige) Autoren schreiben am ehesten für den eigenen (englischsprachigen) Markt über das, was dieser am besten kennt. Als damals führende Seemacht waren der Atlantik und die anliegenden Länder für Großbritannien wichtiger als etwa für Italien. Aber 1771 gab es noch kein 'angloamerikanisches Weltbild', sondern allenfalls ein 'großbritisches Weltbild'. Ersteres suggieriert, dass der Einfluss Amerikas bereits damals so groß gewesen sein könnte, dass dies für ein 'Weltbild' gereicht hätte, während Georg III. doch um die Zeit nur bemüht war, Soldaten zu finanzieren, um Widerspenstige in den fernen Kolonien zu bekämpfen. 'Weltbilder' wurden damals in Europa geprägt.

Doch noch einmal: So sehr auch die meisten Einwände helfen (können), den eigenen Standpunkt zu präzisieren (so man bereit ist, darauf einzugehen), so sehr lenken sie meistens vom Kernthema ab. Ich könnte jetzt z.B. noch fragen, was Sie mit 'Auch wenn diese Jahreszahl den Spiegel repräsentiert' meinen, weil mir der Begriff 'Spiegel' in diesem Kontext unvertraut ist, würde damit aber nur eine weitere Abzweigung in der Diskussion anstoßen. Und das will ich nicht.

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Wer wusste was wann? 21 Dez 2015 03:11 #10434

@*CD

Erst als Schwärmer wie Goethe auftauchten und von solchen Ausgrabungen berichteten,...


Meinten Sie vielleicht Winkelmann?

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Wer wusste was wann? 21 Dez 2015 07:27 #10435

@Kronos,

weil mir der Begriff 'Spiegel' in diesem Kontext unvertraut ist, würde damit aber nur eine weitere Abzweigung in der Diskussion anstoßen. Und das will ich nicht.


Der Hinweis auf den "Spiegel" sollte von mir aus wirklich nur ein Eckpfosten sein.
Es ging ja um die Jahrezahl 1771. Suchen sollten Interessierte schon selbst.

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Wer wusste was wann? 21 Dez 2015 08:52 #10436

@Ingwer

Suchen sollten Interessierte schon selbst.


Genau das ist es, was den Wert eines solchen Forums zunichte macht.
Dann darf man sich nicht wundern, dass hier nur ein kleiner Kreis immer dieselben Themen diskutiert, und viele andere, die im Laufe der Jahre den Kopf reingesteckt haben, wieder abgezogen sind.

Ich hab' keine Probleme damit, Links zu Themen anzugeben, die mir was gebracht haben und die für andere vielleicht auch interessant sein könnten. Muss ja nicht alles was bringen; und jeder kann jeden Link ignorieren. Wem Saharasia, der Saturnmythos, das Plasma-Universe nichts sagt oder nicht interessiert, der lässt es halt.

Ich danke ausdrücklich Tuisto, dass er so freigiebig mit seinen Angaben ist. Wer weiß, ob oder wann ich ohne seinen Hinweis z.B. auf Emil Pales gestoßen wäre.

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Letzte Änderung: von kronos.

Wer wusste was wann? 21 Dez 2015 09:32 #10437

@Kronos,

Ich danke ausdrücklich Tuisto, dass er so freigiebig mit seinen Angaben ist. Wer weiß, ob oder wann ich ohne seinen Hinweis z.B. auf Emil Pales gestoßen wäre.


Sicher, dass Tuisto sein ganzes Wissen einfach so auf dem Tablett präsentiert?

Menschen, welche eigentlich "goldene Hinweise" mit Füssen treten sind es,
denen man es zu verdanken hat, dass nur spärlich Schlüsselwissen auf den Tisch kommt.

Dies kann man sich an die Pinnwand heften!

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Wer wusste was wann? 21 Dez 2015 10:04 #10438

Sicher, dass Tuisto sein ganzes Wissen einfach so auf dem Tablett präsentiert?


Ja, Ingwer, ich präsentiere mein ganzes Wissen auf dem Tablett.
Immer kostenlos, wenn auch nicht umsonst, denn der geneigte Leser muss sich schon mit dem Thema auseinandersetzen, so er denn will.

Suchen sollten Interessierte schon selbst

@Kronos. Ich bin da der gleichen Ansicht wie Du.
Tausendfach habe ich hier im Forum diese Art Infos zu streuen, die den Leser letztlich für dumm verkaufen will, moniert. Mit Ingwer bin ich deshalb schon in Streit geraten.

Viele operieren hier so, z.B. auch CD wenn er schreibt:

Und die neapolitanischen Fälscher haben die nordeuropäischen Schwärmer nach Gusto bedient...

oder, wenn man nach dem richtigen Handling der Suchfunktion frägt:

PS: Ich finde die Suchfunktion hier im Forum ganz gut.
Danke an die Betreiber!

oder

Nördlingen ist eine Reise wert - vor allem das Ortsmuseum.
Was nur wenige wissen: es waren einst sehr prominente Gäste im Nördlinger Ries mit dem Hämmerchen unterwegs...


Natürlich, CD schrieb ja, dass er meine Links nicht registriert.
Selbstherrlich formulierte er "Niemand"

Geschätzter Tuisto, ich konfrontiere dich mit einer bitteren Wahrheit (nach all der Zeit, endlich): Niemand folgt deinen ausufernden Links!

Er und Ingwer u.a. wollen wohl, dass jemand seine Zeit so ver(sch)wendet wie sie selbst, auf der Suche nach etwas, das sie glauben gefunden zu haben und wovon sie wollen, dass auch andere es mühevoll suchen.

Newton hätte also seine Erkenntnisse zur Schwerkraft wegwerfen sollen und lediglich schreiben dürfen, das er die Formel gefunden hat.
Sein Statement hätte demnach lauten müssen:
"Man möge selbst danach suchen, damit man wie er die Chance auf das gleiche Aha-Erlebnis hat".

@CD: Habe ich die mit der Julianischen Periode und dem offensichtlichen Druckfehler auf dem falschen Fuß erwischt?

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Wer wusste was wann? 21 Dez 2015 10:33 #10439

@Ingwer

Sicher, dass Tuisto sein ganzes Wissen einfach so auf dem Tablett präsentiert?


Das wäre ziemlich vermessen oder dreist, so etwas zu erwarten. In einem 'ganzen Wissen' steckt ein ganzes Leben und jahrelange Arbeit. Ich hatte Tuisto ganz konkret nach den 'Zeitengeln' gefragt und eine Antwort erhalten, die mich weiterführte. Um dankbar zu sein, reicht es schon, wenn jemand zu einer bestimmten Frage eng am Thema brauchbare konkrete Hinweise liefert.

Wie kann man eigentlich meinen, ein Leser müsse in hingeraunten Andeutungen gleich "goldene Hinweise" vermuten? Oder sind wir hier einem Dojo oder einer Mysterienschule, wo jede Äußerung eines vermeintlichen Meisters mindestens sieben Bedeutungsebenen hat?

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Letzte Änderung: von kronos.