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THEMA: Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814

Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 19 Nov 2014 10:02 #9605

Eben habe ich das Buch Meine Ansicht der Geschichte, erschienen in Düsseldorf 1814 studiert. Es stammt von dem Juristen Peter Franz Joseph Müller.

Man ist erstaunt, dass ein 200-jähriges Buch so viel bieten kann: Es enthält nämlich zum ersten Mal noch heute aktuelle geschichts- und chronologiekritische Bemerkungen.

Absicht des Werkes von P.F.J. Müller ist der Beweis einer deutschen Ursprache und eines deutsch-römischen Urreiches in Europa.

Aber auch abgesehen davon finden sich hier quellenkritische Bemerkungen und Überlegungen, die an Kammeier, an die russischen Kritiker und an mich erinnern.

Auch "Basileus" könnte viel darin finden für seine Ottonen, Salier und Heinriche.

Hier der Link zu der Besprechung:

www.dillum.ch/html/mueller-peter-franz-j....geschichte.1814.htm

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 19 Nov 2014 13:17 #9606

hatten wir schon besprochen.

Das gesamte Buch ist hier zu lesen (auch herunter zu laden)
Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte

und für Spezialisten seine "Urspache"
Peter Franz Joseph Müller: Ursprache
Folgende Benutzer bedankten sich: Scharlmanje

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 19 Nov 2014 13:23 #9607

Richtig, das Buch von P.F.J. Müller wurde hier schon erwähnt. - Aber ich bin erst vor einigen Monaten auf das Werk aufmerksam geworden und habe es jetzt besprochen.

Nicht nur das Buch über die Geschichte, sondern auch jenes über die Ursprache ist einer Würdigung wert.

Und in jedem Fall: Müller ist sehr belesen. Seine Werke enthalten eine Fülle von interessanten Einzelheiten.

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 20 Nov 2014 22:38 #9608

Was die URSPRACHE betrifft, welche für P.F.J. Müller das eigentliche Thema ist, studiere ich seit heute das 1935 erschienene Buch von Arnold Wadler: Der Turm von Babel. Urgemeinschaft der Sprachen.

Immerhin hat es in den letzten zwei Jahrhunderten ein paar Leute gegeben, welche die konventionelle Etymologie und Sprachgeschichte nicht anerkannt und nach anderen Erklärungen gesucht haben.

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 22 Nov 2014 02:13 #9609

Wadlers "Turm von Babel. Urgemeinschaft der Sprachen" habe ich vor einiger Zeit mit großem Gewinn gelesen und lese seitdem immer wieder gern darin. Es ist zwar kein klassisches geschichtskritisches Werk, aber trotzdem eine klare Leseempfehlung.

In der Sprachwissenschaft herrscht vollkommene Uneinigkeit - im Gegensatz zur öffentlichen Präsentation durch das "Wahrheitsministerium".

Selbst offiziell anerkannte Professoren (z.B. O. Robinson) sehen das Gotische als eine Art Althochdeutsch an. Damit wird die Erfindung einer zusätzlichen "ostgermanischen" Sprache laut der nazionalistischen offiziellen Geschichte überflüssig.

Z.B. O. Robinson, Old English and its closest Relatives (Stanford, 1992), S. 13:
Zitat:
"For example, certain similarities between Old High German and Gothic set them apart from all the other languages, and there are some features that the Anglo-Frisian languages, but not German, share with North Germanic."

Dazu passen natürlich die Berichte von Bewohnern der Krim (Südrußland/Ukraine) aus dem 19. Jh., die sich als Goten sahen (bzw. deren Nachfahren) und nach Bewertung von Sprachwissenschaftlern einen Dialekt sprachen, der süddeutschen Dialekten recht ähnlich war.

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Letzte Änderung: von Basileus.

Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 22 Nov 2014 09:34 #9610

Wadler kennt die Geschichtskritik nicht; aber ansonsten decken sich seine Erkenntnisse mit meinen.

Positiv ist besonders, dass Wadler auch ausgiebig das Hebräische heranzieht. Aus seinen Darlegungen wird Yehudas These belegt, dass Hebräisch ein maskiertes Griechisch ist.

Und dank Wadler habe ich weitere deutsche Grundwörter in ihrem hebräischen Ursprung erklären können. Vergleiche unten meinen Artikel über die hebräische Sprache.

Aber man muss immer wieder in Wadlers Buch reingucken.

www.dillum.ch/html/hebraica_historica.htm

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 22 Nov 2014 10:04 #9611

Aus seinen Darlegungen wird Yehudas These belegt, dass Hebräisch ein maskiertes Griechisch ist.


Ist es nicht umgekehrt richtig?

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 22 Nov 2014 10:36 #9612

Ingwer,

Die Frage, welche Sprache zuerst war und umgekehrt, darf gestellt werden.

Beim Hebräischen halte ich aber dafür, dass dieses nach dem Griechisch und nach dem Latein entstanden ist.

Anderseits muss man annehmen, dass sich die Ausformung der alten Sprachen in kurzer Zeit, vielleicht in einer Generation, vollzogen hat. - Und während diesem Ausformungsprozess gab es sicher Quereinflüsse von der einen
zur anderen Sprache.

Bei der Sprachentwicklung können wir nie die genauen "Schaltkreise" nachzeichnen. - In der dunklen Vorzeit gibt es bekanntlich nur Annahmen und Mutmassungen und höchstens eine relative Genauigkeit.

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 22 Nov 2014 11:36 #9613

Die Frage, welche Sprache zuerst war und umgekehrt, darf gestellt werden.


Diese Frage ist ein "Muss" für Forscher oder zumindest Interessierte in dieser Sache.

In der Chronologiekritik werden gelegentlich auch unbequeme Fragen gestellt.

Hebräisch ist vielleicht doch nicht so jung, wie gemeint.
Dessen Nähe zu Sanskrit bleibt unbestritten.

Zum Thema Griechisch und Hebräisch muss man schon eine Reihe Bücher verschlingen.

Und ja - Yehuda hat richtig artikuliert (auch sein Buch gehört zu meiner bescheidenen Bibliothek).
Hebräisch ist Griechisch.

Er hat aber vergessen zu erwähnen, dass es auch umgekehrt sein kann.

Es geht in der Tat um alte Sprachen und hier stehen wir vor einer Nebelwand.

Aramäisch, Urdu, Sanskrit, Hebräisch usw. und das Phoenizische nicht zu vergessen, spielen
hier schon eine Rolle.

Anderseits muss man annehmen, dass sich die Ausformung der alten Sprachen in kurzer Zeit, vielleicht in einer Generation, vollzogen hat. - Und während diesem Ausformungsprozess gab es sicher Quereinflüsse von der einen
zur anderen Sprache.


Eine Generation? Dies hat sicher länger gedauert.

Bei der Sprachentwicklung können wir nie die genauen "Schaltkreise" nachzeichnen. - In der dunklen Vorzeit gibt es bekanntlich nur Annahmen und Mutmassungen und höchstens eine relative Genauigkeit.


Dem stimme ich vorbehaltlos zu!

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 01 Dez 2014 15:28 #9626

Wadlers Buch ist verdienstvoll. Aber sein Ansatz ist ahistorisch. Also erklärt er nicht den geographischen Ursprung der einen Weltsprache und die Ursache ihrer weltweiten Verbreitung.

Da is P.F.J. Müller vor 200 Jahren viel weiter gekommen. Er sieht den Ursprung der ersten Sprachschöpfung in Zentraleuropa und deutet damit auch deren Ausstrahlung über den ganzen Erdball an.

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 05 Jan 2015 20:03 #9696

Ich werde mich zuzeiten noch näher damit befassen, aber man muss das Entstehen des Werkes wohl im geschichtlichen Kontext der Jahrhundertwende vom 18. zum 19, Jahrhundert sehen. Gesellschaften wie der "deutsche Verein" oder aber auch die Refomen des Freiherrn von und zum Stein generierten eine erste Deutschtümelei, die kein bisschen weniger dumpf war als heutzutage. Dass Deutsch und Lateinisch der so genannten indogermanischen Sprachfamilie (korrekter: keltotrochaisch [oder gar skythisch??])zuzuordnen sind, ist ja so weit unbestritten. Die Formulierung des Gesetzes zur Tenuesverschiebung durch Jacob Grimm scheint mir auf dem Weg zu dieser Erkenntnis ein weit wichtigerer Beitrag im Sinne einer Rekonstruktion gewesen zu sein als die Spekulationen Herrn Müllers, vor allem in Bezug auf die stochastische Signifikanz.

Aber für einen Lacher ist das Buch sicher gut.

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 06 Jan 2015 10:38 #9698

"Scharlmanje" kennt das Werk von P.F.J. Müller offenbar sehr gut. Und er analysiert auch die politische und wissenschaftliche Umgebung, in welcher das Buch entstanden ist.

Müllers These von der Entstehung der europäischen Sprachen ist natürlich sehr diskutabel, enthält aber einige brauchbare Ansätze. - Es ist ähnlich wie mit dem Buch von A. Wadler.

Doch vor allem ist P.F.J. Müller als früher und genialer Geschichtskritiker zu werten. - Man muss nochmals betonen: Das Werk ist vor 200 Jahren entstanden. Wie viele Irrwege hätte man vermeiden können, wenn die Geschichtswissenschaft diese Kritik beherzigt hätte!

www.dillum.ch/html/mueller-peter-franz-j....geschichte.1814.htm

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 09 Jan 2015 08:27 #9699

Aber für einen Lacher ist das Buch sicher gut.


Wer zuletzt lacht, lacht am Besten - auch wenn schon 200 Jahre rum sind!

Es ist nämlich ein Unterschied, ob sich aus einer gesprochenen (indoeuropäischen) Ursprache neue Sprachen entwickeln, wie die alten deutschen Sprachen oder ob Sprachen, wie Latein, Hebräisch oder Sanskrit nachweislich aus den Studierstuben der Gelehrten entstammen, folglich in ihrem formellen Aufbau künstlicher Natur sind.

Darum ging es nämlich Müller: Um die Fälschung und Verlängerung der wahren Geschichte, auch mittels konstruierter Sprachen.

Deutschtümelei: Willst Du Dich mit solch einer Argumentation im Bereich der Historie lächerlich machen, Scharlmanje?

Oder willst Du etwa behaupten, seine Ansichten waren irreal im Angesicht des großen HRR?
Keine Französisch-, Englisch-, Spanisch-, XYZ-nationale Tümelei?
Nein, natürlich Deutschtümelei.

Stein ging es um eine germanische Adelstümelei, nur um das hier nochmals festzuhalten.
Folgende Benutzer bedankten sich: ron, berlinersalon

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 09 Jan 2015 09:42 #9700

Aber für einen Lacher ist das Buch sicher gut.

nun soll man natürlich des öfteren lachen

aber dieses lachen entspringt mitunter wohl dem wohlgefühl
sich mit diesem thema sagen wir mal gedanklich nicht befassen zu müssen

im täglichen öffentlichen meinungskampf wird diesem wohlgefühl zu liebe
gern die extremistenkeule gezückt oder einige phobien attestiert

allerdings mit der zeit
schlägt erwartetes betretenes verstummen des jeweiligen pöbelsegments
in gelächter & noch etwas verwirrende spontane aufläufe um

in den wissenschaften
dauert diese arbeitsbefreiende freude mitunter jahrhunderte

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 10 Jan 2015 09:27 #9701

in den wissenschaften
dauert diese arbeitsbefreiende freude mitunter jahrhunderte


Wie wahr!

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 17 Jan 2015 14:48 #9702

Unter dem angegebenen Link eine gelungene zweiteilige Jenaer Zeitungs-Rezension des Werkes von Müller aus dem Jahr 1817!:

zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_...LZ_1817_Bd2_0202.tif

zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_...LZ_1817_Bd2_0206.tif

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 17 Jan 2015 15:56 #9703

Für Ingwer:

Weil der Zeitungs-Recensent Peter Friedrich Kanngießer aus Breslau erwähnt, später immerhin Rektor der Uni in Greifswald, empfehle ich auch seinen "Grundriß der Alterthumswissenschaft", wo er in schöner alter Manier belegt, dass die Menschen (m.E. die Überlebenden nach der großen Saturnflut)wegen der überfluteten Ebenen zuerst auf den Bergen der Himalaya Region (Gan/Eden)siedelten und sich dann über "Bergwanderungen" von Indien aus neu über die Welt verbreiteten.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang auch daran, dass der Name "Indien" vom Indus abstammt, das auf Sindhu (= Fluß) zurückgeht. Sindhu korreliert sicher mit dem deutschen Wort "Sintflut", auch mit Sund = Meerenge, auch Belt = Gürtel genannt. SN = Sun/Sonne und BL = Bel/Ball/Sonne => Sonnenball

books.google.de/books?id=V206AAAAcAAJ&pr...#v=onepage&q&f=false

Er sieht das (europäische) Urvolk aus Kolchis kommend. Siehe S. 50 bis 53.
Man lese auch die §§ 12 bis 14 über die Usurpation der Koloniepriester und die damit einhergehende Fälschung der Geschichte.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 17 Jan 2015 16:11 #9704

"Sindflut".

hatten wir vor knapp 2 jahren auch hier im elbe - havel bereich

Anhänge:

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 19 Jan 2015 11:49 #9707

Sintflut-Ereignisse waren wie Kometen, Sonnenfinsternisse und Erdbeben ein beliebtes Motiv der Chronisten, um ihre Zeitbücher zu strukturieren.

Das Elb-Hochwasser vor über zehn Jahren ist uns noch im Gedächtnis.

Und die vorgeschichtliche Menschheit soll erlebt haben, wie Helgoland durch eine grosse Flut zur Insel wurde.

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Peter Franz Joseph Müller: Meine Ansicht der Geschichte, 1814 26 Jan 2015 20:31 #9712

Tuisto schrieb:

Aber für einen Lacher ist das Buch sicher gut.

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten - auch wenn schon 200 Jahre rum sind!


[/i]Es geht mir eher darum, dass seine Methodik angreifbar ist. Die Ansatzpunkte für eine Chronologiekürzung liegen wo anders.

Es ist nämlich ein Unterschied, ob sich aus einer gesprochenen (indoeuropäischen) Ursprache neue Sprachen entwickeln, wie die alten deutschen Sprachen oder ob Sprachen, wie Latein, Hebräisch oder Sanskrit nachweislich aus den Studierstuben der Gelehrten entstammen, folglich in ihrem formellen Aufbau künstlicher Natur sind.


[/i]Dem ist nicht zu widersprechen.

Darum ging es nämlich Müller: Um die Fälschung und Verlängerung der wahren Geschichte, auch mittels konstruierter Sprachen.


[/i]Das ehrt ihn, aber seine Schlussfolgerungen sind nicht schlüssig begründet, schon alleine, weil er andere Erklärungsmodelle (Resubstrat etc.) nicht widerlegt hat. Meines Wissens waren diese aber schon bekannt.

Deutschtümelei: Willst Du Dich mit solch einer Argumentation im Bereich der Historie lächerlich machen, Scharlmanje?

Oder willst Du etwa behaupten, seine Ansichten waren irreal im Angesicht des großen HRR?
Keine Französisch-, Englisch-, Spanisch-, XYZ-nationale Tümelei?
Nein, natürlich Deutschtümelei.

[/i]

Mir war nicht bewusst, dass es die Gepflogenheiten erfordern, darauf hinzuweisen, dass andere den gleichen Quatsch gemacht haben.

Stein ging es um eine germanische Adelstümelei, nur um das hier nochmals festzuhalten.

[/i]

Hintergründig sehe ich das ähnlich. Vordergründig ging es aber auch darum, die Reihen gegen Napoleon zu schließen. Ich sehe hier auch eine der Triebfedern der Chronologiestreckung. Es ist beeindruckender eine 900-jährige Geschichte einer Nation vorweisen zu können als 0, denn Deutschland spielte im Leben und denken der Menschen damals keine Rolle. Dass Napoleon das Rheinland besetzt hatte, war dem Bayern vollkommen gleichgültig. (Wäre es heute wohl auch.)

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