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THEMA: Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK

Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 21 Sep 2014 17:54 #9560

Ich vertrete seit langem mit vielen exzellenten Gründen die Ansicht, dass JK und GK praktisch zeitgleich im 13. Jahrhundert entworfen wurden.

Natürlich existierte lange vor dem JK bereits ein 365,25 Tagekalender, wie die gefundenen Artefakte von Kanopus beweisen. Aber auch davor gab es mit Sicherheit schon solche (1461-tägige) Sonnen-Kalender, mit Sicherheit bei den Griechen.

Der GK wurde verborgen und nur der JK kam an die Öffentlichkeit.
Ich meine damit eigentlich den augustäischen JK, so wie er heute noch als unser Jahres-Kalender in Gebrauch ist.

Wir sind also im Jahr 2000 Rom: 1248 bzw. 1258.
Wir sind auch im Jahr 1284/1285 oder 1000 der Kopten bzw. Diokletian.
Wir sehen, es dreht sich bei den Jahreszahlen des 13. Jahrhunderts um Permutationen von 1582 und dem Halbjahr von 182,5 Tagen.

1273 begann offiziell die Herrschaft der Habsburger mit der Wahl von Rudolph I., der in Speyer beerdigt wurde. Die Habsburger waren federführend bei der Geschichts- und Kalenderklitterung.

Ich habe mehrfach geschrieben, dass es im 13. Jahrhundert extrem leicht war, eine 7-tägige Kalenderveschiebung herzustellen, indem man, was nachweislich mehrfach geschah, den Jahresbeginn vom 1.1. auf den 25.12. verlegte und danach, und das ist meine begründete Vermutung, den 25.12. wieder zum 1.1. erklärte, ohne die 7 Tage zu schalten, .

Wer konnte bei dem damaligen Wirrwarr das schon detailliert durchschauen?

Erst nachdem JK und tropisches Jahr eben diese Differenz von 7 Tagen auswiesen, kamen die Kalenderreformideen auf.

Zuvor hat die Differenzen niemand bemerkt.
Wohlgemerkt: 1200 Jahre lang seit Christi Geburt oder 900 Jahre seit dem fehldatierten Nicäa 325 AD oder 318 AD, worüber man sich noch im 15. Jhdt. uneins war.

Wer waren nun die verantwortlichen Päpste jener Zeit?

Derjenige, der die Verwirrung eingeleitet haben könnte, war Nikolaus IV., 1288 zum Papst gewählt.
Er befahl, Ostern zum Neujahrstag zu machen.

Sein Nachfolger nach kurzer Interimsphase durch den Mönch Cölestin war Bonifatius VIII., der wieder den 25.12. zum Neujahrstag machte, wie im 8. Jhdt. angeblich von den Karolingern eingeführt.

Aber schon Urban II. (1088 bis 1099) soll ständig zwischen dem 1.1., dem 25.3. und 25.12. den Jahresanfang gewechselt haben.

siehe S. 277 des Buches von Gregor Max Gruber (1789):
books.google.de/books?id=LrdAAAAAcAAJ&pg...ang%20Ostern&f=false

Insgesamt lohnt es sich diesbezüglich die Seiten 272 (5. Hauptstück) bis S. 287 zu lesen.

Nebenbei: Das Erste Hauptstück heißt: "Wir wollen Diplomatik studieren"

Fazit:
Der 25.12.1248/1258/1284/1285 JK wurde wegen der 7-tägigen Differenz zum 1.1. im GK.
Das konnte jeder berechnen bzw. sogar nachlesen, der die 1252 herausgegebenen alfonsinischen Tafeln zur Hand hatte.

Es war also kinderleicht, den JK im 13. Jahrhundert ohne Federlesens um 7 Tage aus dem Ruder laufen zu lassen. "Automatisch" wurden nun allerorten Stimmem laut, dass man den Kalender reformieren müsse.
1583, genau 325 Jahr nach 1258 (= 2000/2010 Rom => 2000 AD für den Heilsplan) war es dann soweit.
Der neue Kalender trat mit dem 1.1.1583 als erstes ganzes Kalenderjahr in Kraft, und das, obwohl er längst im 13. Jahrhundert berechnet und bestimmt worden war.

Das kalendarische Vexierbild, um das es geht, sieht folgendermaßen aus:
Frühlngsvollmond: 5.4.0. GK (statt JK) <=> 5.4.2000 JK (statt GK)

Natürlich ist denkbar, dass alles auch später stattfand, also zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert, aber das ist wegen der idealen 1-wöchigen Differenz zwischen den Jahresanfängen 1.1. und 25.12. eher unwahrscheinlich.

Noch ein Hinweis im o.g. Buch auf eine interessante zeitliche Verwerfung:
Einführung des Urkundenstempels 1555, obwohl angeblich schon Justinian solche kannte (S.2)

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 29 Sep 2014 12:13 #9562

  • Nudeldoris
  • Nudeldoriss Avatar
vielleicht kann sich dieser oder jener ältere forumteilnehmer noch an die nudeldoris
aus der terra desperata erinnern, die vor jahren hier mitunter sinnlose kommentare abgab.
die ist jetzt wieder da, wenngleich es nicht so häufig sein wird.

jedenfalls fiel dieser nudeldoris sofort auf, dass ja allrych, damals unter anderem namen,
in den erstfassungen seiner werke ebenso auf das 13. jahrhundert als erste greifbare zeit
der geschichte pochte. schade, daß er die axt an seine eigenen werke legte...
die beiden, also tuisto und allrych, das wäre eine schöne koalition geworden,
etwa wie illig und anti-illig.

überhaupt scheinen hier alle älter geworden zu sein und betrübter.

was mir aber gut gefällt, ist, dass altfri/e/d, der saulus der chronologiekritiker,
nicht vor damaskus vom pferd gefallen ist, also nicht zum paulus mutierte.

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Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 03 Okt 2014 10:25 #9564

Tja, Nudeldoris, Du meinst wohl den Massenmörder Saulus, auf den die marsisch-martialische, römisch-christliche Kirche gründet. Der und die mit dem Schwert.

Insofern pflichte ich Dir voll bei, dass all die Altfri(e)ds auf dieser Welt seit Unzeiten die Wahrheiten töten und ihren Schülern allzuviele Lügen erzählen.

Ich vermute, dass der noch unbekannte köpfende Islamist in 20 Jahren überall auf der Welt verehrt werden wird.

Man wird allerorten Statuen von ihm errichten und die alten von Paulus/Marx/Stalin/Napoleon etc. von den
Sockeln stürzen und zerstören.

Diese alten Säcke waren nämlich allesamt verehrte Massenmörder, während der nette Islamist nur ganz gezielt ein paar Rüben Unschuldiger runter machte.

Eigentlich müsste man vor diesem Hintergrund auch Anders Breivik anders bewerten.
Wollte er doch unsere Kultur vor dem Islam retten, wie einst Saulus sein Judentum vor den elenden Christen. Der kluge und erfolgreiche Mörder wird zum Heros, Kirchengründer oder Staatenlenker, der andere wandert für immer in den Knast. That´s life!

In diesem Zusammenhang ist neben dem freimaurischen Manifest "2083" natürlich auch die gerade erst erfolgte Zerstörung des Kubus des von Rosenkreuzern errichteten Giorgia Guidestones Monuments von eminenter Bedeutung. Sie zielt auf das heutige Datum, den 3.10.2014

Dinge, von denen so viele arme Historiker-Würstchen und uninspirierte Antiesoteriker und Anti-Antikabbalisten überhaupt keine Ahnung haben. Ihr Pseudowissen ist nichts als "Dust in the Wind".

beforeitsnews.com/conspiracy-theories/20...iphered-2465508.html

de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

Zum besseren Verständnis:

Der 3.10. ist nicht nur der Tag der Deutschen Einheit, er ist 2014 auch am Abend der Beginn von Jom Kippur und 2016 von Rosh Hashana, sowie heute Abend zugleich auch der Start von "Eid al-Adha", dem größten islamischen Opferfest in Erinnerung an Abraham.

JAM, das ist der Mus aus Jesus, Abraham und Mohammed.

MM = 13-13 oder 26 JHVH, der das alles verbrochen hat.
MM = 2000, Heilsplan und Wiederkehr des religiösen Elends

Das ist die wahre Koalition der Pros und Contras, der Massenmörder!

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 06 Okt 2014 13:07 #9569

  • Nudeldoris
  • Nudeldoriss Avatar
Mal von den ganzen Dingen aus den Tageszeitungen abgesehen:

In dem Quadrovirat Paulus/Marx/Stalin/Napoleon ist m.E.
Marx fehl am Platze (zumal es mehrere davon gibt,
gewissermaßen DIE MARX BROTHERS, de.wikipedia.org/wiki/Marx_Brothers ).

Mit dem ist es wie mit der Nudelfabrik von Torre Annunziata,
("Wir aßen zu Torre Annunziata, zunächst des Meeres tafelnd" -J.W. Goethe)
für die ja der Kanal durch Pompeji gebaut wurde welcher
besagte Nudelfabrik mit Wasser versorgen sollte.
Spätere Generationen, gewissermaßen die Marxisten,
haben dann aus der Nudelfabrik eine Pulverfabrik gemacht,
woran aber weder Pompeji, noch der Wasserkanal noch
die Nudeldoris aus der terra denunziata et desperata Anteile hatten,
soviel also wie Marx an den Marxisten.

Spannend wäre die Frage, ob Chris Marx nun wirklich
ein Sowjetagent war oder eher nicht oder gar ein Doppelagent?

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Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 06 Okt 2014 15:12 #9570

Spannend wäre die Frage, ob Chris Marx nun wirklich
ein Sowjetagent war oder eher nicht oder gar ein Doppelagent?


Zwar könnte ich die Frage beantworten, aber ich denke, es ist besser, wenn Du ihn selber fragst.

Spannender ist daher die Frage, ob Karl Marx ein Agent Preußens war?
Und noch spannender ist die Frage, ob man ihn als geistigen Vater der kommunistischen Massenmörder mit zur Verantwortung ziehen darf.

Ich habe vor ein paar Jährchen hier im Forum gezeigt, dass Karl Marx und Jesus Christus nicht nur beide ursprünglich Juden waren, was damals schon allgemein bekannt gewesen sein dürfte - irgendwann wurden sie auch noch Christen - sondern, das sie beide auch aus dem uralten Trier stammten und, dass sie erstaunlicherweise auch noch komputistische Antagonisten sind!

Liebe Nudeldoris, niemand aus der terra denunziata kann sich exkulpieren!
Wehe dem, wer in Nudelteig und Pizza spuckt!

"magnam pacis desperationem afferre"

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Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 09 Okt 2014 12:29 #9574

  • Nudeldoris
  • Nudeldoriss Avatar
Ach nein, Paulus ist doch nur eine Phantasiefigur,
wie die Nudeldoris, altfrid, Tuisto und allrych auch.

Paulus war auch der, der wußte, daß sich in allen Dingen
Gottes unendliche Liebe manifestiert.
Also die Leute, die vorgaben, Paulus zu sein.

Das ist wie bei den Nudeln: so reizend sie sein mögen,
nackt und trocken, müssen sie doch ins heiße Wasser
ob da nun einer reingespuckt hat oder nicht.
Wie anders soll sich die Nudel-Liebe sonst erklären.
So muß ja auch die Kabbala in die Chronologiekritik
und der Agent ins Feindesland, also Illig zu Anti-Illig,
sonst wird es nie was.
Ach so: und mit Käse überbacken, wie Pizza eben.

Also, kein Grund zur Verzweiflung.

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Letzte Änderung: von Nudeldoris.

Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 10 Okt 2014 08:19 #9575

Verzweiflung?
Nudeldoris, Du verwechselst da was. Das kennt man seit Eva hinlänglich von Frauen.

Wir, die Geschichts- und Chronologie-Rekonstrukteure blasen voller Freude und siegessicherem Elan zum Angriff.

Verzweifelt seid Ihr, kommt ihr doch, bildlich gesprochen, zunehmend mehr in die armselige und unglückliche Situation der Kurden von Kobane.

Bald hissen wir unsere Flaggen auf Euren Hügeln!

Wie Du gleichwohl richtig erkannt hast, gab es keinen Paulus, sondern nur Leute die vorgaben, Paulus zu sein. So, wie Du vorgibst, die Nudeldoris zu sein, obwohl es Dich überhaupt nicht gibt.

Dennoch existieren literarische Ergüsse dieser Pseudos und Aliase.

Sicher ist lediglich, dass es Saulus gab.
Den gibt es nämlich noch immer.
Er ist der ewige mörderische Sadist, der sich in unzähligen Gestalten verkörpert, um nach Folter und Blutbad die unendliche Liebe zu verkünden. Das Agape, ho, ho, ho!

Der größte Hammer aber ist, dass unzählige Menschen einen solchen verlogen Scheiß auch noch glauben und gerne beiseite treten, um dem Saulus in ihnen Platz zu machen. Der gläubige Adolf war auch davon überzeugt, dass ihm die göttliche Vorsehung beisteht, hat er doch alle Attentatsversuche überlebt.
Wahrscheinlich hatte er recht! Schließlich ist der liebe Gott gar nicht so lieb, wie er vorgibt zu sein.

Es verhält sich daher so, liebreizend schreibende Nudeldoris:

Nudeln schreien nicht, wenn man sie kocht,
allenfalls schwätzen sie.
Wie die fiktiven Märtyrer, denen das Wasser nicht heiß genug war, in dem sie gesottet wurden.
Der liebe Gott ist halt auch nur ein armseliger, von den vielen Katastrophen traumatisierter Sadist, man denke nur an JHVH, den Einzigen, gemeint ist wohl der Einzigartige unter den Quälern.
Schließlich hat er persönlich den Pentateuch den kranken Hirnen seiner Anhänger in die schreibenden Finger diktiert.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 10 Okt 2014 19:25 #9576

Kriegslust scheint der menschlichen Natur sui generis eingepflanzt worden zu sein.
Oder die göttlich-menschliche Natur wurde einem kriegslüsternen affenartigen Wesen eingepflanzt.
Evolutionsbiologen und Prä-Astronautiker konnten sich über diesen umstrittenen Sachverhalt noch nicht ganz einigen...

So oder so droht Verzerrung: Wenn der Blick auf die Geschichte der Menschheit von Extremisten getrübt wird!

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Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 10 Okt 2014 20:05 #9577

Ach ja, um zum Thema zurückzukehren: Ich halte Tuistos These für plausibel!

Sehr vieles deutet auf das 13. Jh. als europäische Gründungsepoche hin - gleichwohl machen sich die chronologischen Probleme bis ins 18. Jh. bemerkbar (und sogar darüber hinaus...)!

Ich habe auch noch keine Lösung für diese verwirrende Situation - es ist noch viel Arbeit im Detail zu leisten... wer leistet sie?

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Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 11 Okt 2014 11:36 #9579

Sehr vieles deutet auf das 13. Jh. als europäische Gründungsepoche hin - gleichwohl machen sich die chronologischen Probleme bis ins 18. Jh. bemerkbar (und sogar darüber hinaus...)!


Der Kalender ist rückwärts konstruiert!
Die bedeutet, man benötigt den Einstiegspunkt.
Vieles deutet nicht auf das 13. Jh., sondern auf das 19. Jahrhundert.
Dies ist aber nur eine Hypothese und als solche von mir bezeichnet!

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Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 12 Okt 2014 08:40 #9580

Ingwer schrieb:

Sehr vieles deutet auf das 13. Jh. als europäische Gründungsepoche hin - gleichwohl machen sich die chronologischen Probleme bis ins 18. Jh. bemerkbar (und sogar darüber hinaus...)!


Der Kalender ist rückwärts konstruiert!
Die bedeutet, man benötigt den Einstiegspunkt.
Vieles deutet nicht auf das 13. Jh., sondern auf das 19. Jahrhundert.
Dies ist aber nur eine Hypothese und als solche von mir bezeichnet!


Das musst Du etwas näher erläutern.
Cusanus, als ein Beispiel für die Kalenderreformidee, lebte garantiert nicht im 19. Jahrhundert.
Dazu muss man nur mal nach Brixen fahren, um das für sich selbst zu bestätigen.

In einem Punkt aber irrte er im Gegensatz zu den meisten anderen Humanisten gewaltig:
"Dem Islam, mit dem er sich intensiv auseinandersetzte, billigte er einen gewissen Wahrheitsgehalt und eine Existenzberechtigung zu." (Wiki)

Wahrscheinlich flüsterte ihm das der kleine (paulinische) Teufel Saulus in ihm zu.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 12 Okt 2014 09:26 #9582

@Tuisto,

Brixen und Cusanus sind für mich nicht neu.

Cusanus und das "13. Jahrhundert" nimmt man zur Kenntnis.

Allerdings:
Wer die Daten der gelehrten Geschichte (auch Cusanus) im Grundsatz als richtig
anerkennt, ist in der Chronologiekritk nicht wirklich angekommen.

Noch heute sind weltweit unzählige, verschiedene Kalender im Gebrauch.
Da muss man nicht auf Cusanus zurückgreifen.
Der Schreiber unter dem Namen Cusanus war sehr wohl ein intelligenter Mensch.
Das steht doch nicht zur Debatte.

Die Frage für mich ist:

Wo (in der Vergangenheit) ist rückwärts gesehen der Einstiegspunkt,
an welchem das künstliche Produkt des Julianischen Kalender erschaffen
wurde?

Und da habe ich die Zeit nach 1800 im Visier!

Europäische Gründungsepoche das 13. Jahrhundert?

Vergiss es!

Wie aus den Nichts taucht plötzlich die Renaissance auf und erst dort gibt
es den Sturmlauf der Künste und Wissenschaften.
Und die Renaissance erlebte im 19. Jahrhundert ihre Blüte!

Nicht vorher.

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Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 12 Okt 2014 10:36 #9583

Ich verstehe Ingwers Position sehr gut, und ich neige in gewisser Weise auch in diese Richtung - aber gleichzeitig sehe ich keinen Widerspruch dazu, eine europäische Gründungsepoche im 13. Jh. zu postulieren. Denn egal, wie viele Jahrhunderte wir dem 19. Jh. als beglaubigte Geschichte vorschalten, ist auf jeden Fall davon auszugehen, dass diese Geschichte - eigentlich Geschichten, da vor allem lokal verankert - nicht unterbrechungsfrei abgelaufen ist. Da gab es wohl immer wieder erhebliche Rückschläge, nach denen die Überlebenden auf den Trümmern ihrer Vorfahren praktisch von vorne beginnen mussten. Und hier steht das 17./18. Jh. unter einem Generalverdacht - es muss damals eine klimainduzierte Krise gegeben haben, von deren katastrophalen Auswirkungen wir uns noch nicht wirklich eine Vorstellung machen können. Und ja, ich habe in meinem Nostradamus-Buch einige radikale Andeutungen gemacht, was die Austauschbarkeit einiger Ereignisse im 13. und 17. Jh. betrifft...

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Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 12 Okt 2014 14:51 #9584

"Ingwer" macht sich die Sache zu leicht:

Statt den ungefähren Zeitpunkt der Entstehung der "antiken" und der "mittelalterlichen" Kultur - und das Entstehungsdatum der Schriftüberlieferung und der der Anno Domini-Zeitrechnung zu eruieren, verschiebt er alle Dokumente und Personen ins 19. Jh.

Wenn dem so wäre, bräuchen wir keine Geschichts- und Chronologiekritik. - Und am besten würden wir gleich
"Das Ende der Geschichte" proklamieren.

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Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 12 Okt 2014 15:40 #9585

@Allrych,

Mache ich mir die Sache zu leicht?
Nein.

Es wäre gut gewesen, genau zu lesen, was ich formuliert habe:
Meine Aussage ist eine Hypothese!

Es geht mir auch nicht darum, eine ganze Vergangenheit zu "canceln" oder
der möglichen Vergangenheit eine neues Kleid zu verpassen.

Ich suche den Einstiegspunkt, von dem aus der heutige Kalender rückwirkend
konstruiert wurde.

Und Allrych:

Statt den ungefähren Zeitpunkt der Entstehung der "antiken" und der "mittelalterlichen" Kultur - und das Entstehungsdatum der Schriftüberlieferung und der der Anno Domini-Zeitrechnung zu eruieren, verschiebt er alle Dokumente und Personen ins 19. Jh.


Wenn ich den Zeitpunkt wüsste, wäre er hier von schon längst benannt.

Ich versuche keine Personen und Abläufe in das 19. Jh. zu verlegen -
davon war nie die Rede auch nur ansatzweise.

Ich bezeichne das Jahrhundert, in welchem erfunden und konstruiert wurde,
dass einem "Hören und Sehen" vergeht.

@Allrych,

Warum wurden alle "Napoleon" getürkt?

Vielleicht weil sie existiert haben?

Grüsse in die Schweiz!

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Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 09 Nov 2014 11:31 #9598

Im Zusammenhang mit der Konstruktion von JK und GK, denen römische Mondkalender vorausliefen, macht es natürlich Sinn, sich auf die Suche nach den greifbaren Überresten solcher Kalender zu machen.

Hier empfiehlt sich das Buch "Kalender und Öffentlichkeit..." von Jörg Rüpke.

Zu Jörg Rüpke:
de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_R%C3%BCpke

Das Buch:
books.google.de/books?id=ZdkNANlSHmUC&pg...hst%C3%BCcke&f=false

Ein unbedarfter Leser wird sich darüber wundern, dass die julianische Kalenderreform zunächst nur Rom betraf, nicht aber das römische Imperium, nicht einmal die nähere Umgebung Roms.

Rüpke beschreibt die verschieden gefundenen Stücke von Kalendern.
Dabei stellt man als Leser fest, dass kaum Julianische dabei sind.

Man erkennt julianische Kalender (Fasti) üblicherweise an den Nundinalbuchstaben, die gegenüber früheren Kalendern verschoben sind.

Beispiele:
Fasti Lateranensis (S. 49)
Fasti Pinciani (S. 51)

u.a. auf den folgenden Seiten.

Aber man kann leicht aus einem F des Mondkalenders ein E des JK machen.

Der Fasti Antiates maiores trug nämlich für den 12. Oktober ein F, der der Fasti Plateae Manfredo Fanti ein E (S.52)

de.wikipedia.org/wiki/Fasti_Antiates_maiores

"The Fasti Antiates is the only Roman calendar to date from the Republic. All others are from the time of Augustus and Tiberius, except for two later codex calendars from the fourth and fifth centuries AD. Altogether, more than forty calendars survive, some almost complete, others only in fragments. The largest is the Fasti Praenestini, which measured approximately six by eighteen feet."

penelope.uchicago.edu/~grout/encyclopaed...lendar/antiates.html

Unabhängig davon blickt bei den Nundinalbuchstaben eh Keiner richtig durch - sie tun nur alle so, wobei jeder noch sein eigenes System einbringen darf.

Zudem wird willkürlich die herkömmliche Chronologie anerkannt, ohne diese zu hinterfragen.

Beispiele für die Probleme der römischen Kalender und Nundinalbuchstaben:
www.forgottenbooks.com/readbook_text/Pro...logie_1100021643/167

Die Fundstücke können im Übrigen eben so gut der evidenzorientierten Zeit vor Zerstörung der Antike im 12./13-Jahrhundert entstammen. Oder noch später datieren, vor die Zeit des Sacco di Roma 1527.

en.wikipedia.org/wiki/List_of_ancient_Roman_fasti

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Enstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 09 Nov 2014 20:58 #9601

Die Probleme der römischen Zeitrechnung wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts noch ausführlich diskutiert.
Vielfach auch gegen Mommsens Annahmen.

Beispiele:

archive.org/stream/prolegomenazuein00solt#page/n11/mode/2up

archive.org/details/diermischejahr00leuzuoft

Exzellent Matzat:

archive.org/stream/rmischechronolo00matzgoog#page/n69/mode/2up

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Komputistische Gedanken zum Nikolaustag -Entstehung von JK und GK im 13. Jahrhundert XK 07 Dez 2014 10:53 #9656

Ich habe hier schon geschrieben, dass der 6.12. GK im ersten Jahrhundert mit dem 8.12. JK zusammenfällt.
In der Konstruktion kopulieren hier Gottvater (6.12.) und Gottmutter (8.12.).

Das führt zu folgenden Ergebnis:

Maria:

Vollmond 8.12.-17 im JK = 6.12.-17 VM im GK:
Zeugung von Maria durch JHVH und Asherah
Neumond war im JK am Samstag, dem 3.1.-17 und am Mittwoch, 23.12.-17 WSW.
Geburt am 8.9.-16

Wir erkennen sofort die komputistische JK-GK Konstruktion aus dem 13. Jahrhundert, denn
Neumond war im GK am Samstag, dem 1.1.-17 und am Mittwoch, 21.12.-17 zugleich WSW.

Jesus:

Neumond 8.12.-2 JK = 6.12.-2 GK:
Zeugung von Jesus
Geburt am 30.8.-1 JK = 1.1.3760 Jüd = 1.1. ägyptisch/Koptisch.
Zeugung nach exakt 266 Tagen inklusive Zeugungstermin - das ist die ideale menschliche Schwangerschaftszeit von 9 Neumonden.

(Im Gegensatz hierzu haben wir die göttliche Schwangerschaftsdauer von 273,2 Tagen = 10 siderischen Monaten oder 4 : Pi Kabbala, wie sie für die anderen beiden Zeugungstermine gilt:
So, 25.3.1 GK bis So 25.12.1 JK = 273 Tage und Mi 5.4.0 GK bis Mi 5.1.1 JK = 273 Tage.
Das ist die römische Tages-Zählung. Orientalisch haben wir schon den 6.4.0 und 6.1.1, da Zeugung und Geburt beim jüdischen Datumswechsel bei Einbruch der Dunkelheit, kalibriert um 18 Uhr erfolgte.)

Vollmond war am Dienstag, 1.1.-2 JK.

Der Neumondmond fiel in diesem Jahr real 1-2 Tage später als zyklisch zu erwarten gewesen wäre, nämlich nach 341 Tagen, statt nach 339 oder 340 Tagen, zählend ab dem ersten Neumond im Jahr -2, der auf den 16.1. fiel. Die Erklärung zum 16.1. folgt weiter unten.

Der 6.12. hat damit folgende komputistische Funktion:

Er zeigt bei Voll- oder Neumond an, dass zyklisch am 1.1. oder 2.1. Neu- oder Vollmond war.
15 Tage nach dem 6.12. ist WSW.
Also ist dann ebenfalls Neu-oder Vollmond, wie am 1.1., denn es sind genau 354 Tage vom 1.1. bis zum 21.12.

Schon daran erkennt man, wie zielsicher der 1.1. als Jahresstart für die Römer und Christen gewählt wurde.

Vom 6.12. bis zur Geburt von Jesus am 25.12. haben wir nämlich 19 Tage, eine Hymne an den 19-jährigen Luni-Solarzyklus, die auch für den 6.12. gilt, denn nach dem ersten Neu-oder Vollmond des Jahres bis zum Neu- oder Vollmond am 6.12. des lfd. Jahres hat man 11 weitere Monde.
11 x 29,5 aber sind 325 ganze kalendarische Tage.

Als Beispiel diene das Jahr -44, wo der JK eingeführt worden sein soll:
Beginn des JK bei Neumond am Samstag, dem 2.1.-44 (nicht am 1.1.-44!)
Erster Vollmond des Jahres -44 war am Samstag, dem 16.1.
(16-61 = AIN-Natur oder 7 x 23 Schöpfung-menschliche Chromosomen)

Vom VM 16.1. bis zum VM am 6.12. vergehen 325 Tage in permutierender Analogie zu den 235 Monaten des 19-jährigen Metonzyklus, zum fiktiven Nicäa-Jahr und spiegelbidlich zur (römisch konstruierten) Zeugung/Kreuzigung von Jesus am 25.3.

Vom 6.12. an dem JHVH zeugt, bis zum 1.1., wo er seinen Bund mit den Juden durch Beschneidung fordert, vergehen 26 Tage. Das ist seine gematrische Zahl.

Vom 6.12. bis zum 6.1. sind es 31 Tage, das ist 7 x (= 6 + 1) der längste Monat im JK.

Der ganze JK ist durchweg nicht nur römisch, sondern wurde von Anfang an judenchristlich konzipiert, also im 13. Jahrhundert!

Der Chronograph von 354 beweist es:
Er startet -508 mit der Ende der Königsherrschaft und dem Beginn der Konsuln im Folgejahr.

Sa, 1.1.-508 Neumond
Mi, 6.12.-508 Vollmond
Do, 21.12.-508 Neumond

Er endet im JK am
Sa, 31.12.354 JK mit Neumond = Samstag 1.1.355 GK
Mi, 6.12.355 Vollmond (355 Tage hat das römische Mondjahr)
Mi, 20.12.355 Neumond, WSW kurz nach Mitternacht zum 21.12.

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