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THEMA: Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie

Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 29 Jun 2014 13:20 #9252

Vorab:
Das Zahlentriple
-1313 (Moses am Dornbusch)
-1312 (Exodus und Torah)
-1311 (Verdikt zum 40-jährigen Wüstenaufenthalt,-1312 und -1311 sind in Wahrheit ein einziges Doppeljahr, gerade so, wie 0 und 1 AD von Lucas Gauricus als Einheit zusammengefasst wurden)
spielt im großen Osterzyklus eine besondere Rolle, worauf ich in den weiteren Beiträgen eingehen werde.

Hinter diesen Jahreszahlen steht möglicherweise tatsächlich ein gematrisch und zahlenmystisch verklausulierter chronologischer 700-Jahresshift.

-1313 trifft Moses, der Gesetzgeber, am brennenden Dornbusch auf JHVH.
-1313 - 700 Jahre = -613.
613 ist die Anzahl der Gesetze bzw. Gebote,(Mitzwoth), die ein Jude befolgen sollte.

-1312 -700 Jahre = -612.
Während 1312 = 2 x 656 die beiden Messiasse als Zahl beinhaltet, ist 612 = 2 x 17 x 18, das ist zahlenmystisch die Überwindung der Natur durch göttliche Einflussnahme.

-1311 - 700 Jahre = -611
611 ist der Zahlwert des Wortes Torah.

Komputistisch gilt folgendes:
-1313 war am 5.4. Frühlings-Vollmond. Es ist in Analogie zum 19-jährigen und 532-jährigen Osterzirkel das Jahr 0 der Israeliten.
-1312 entspricht mit Vollmond am 25.3. dem Jahr 1 AD und
-1311 mit seinem Vollmond am 13.4. dem Jahr 2 AD.

Tatsächlich rechneten die Juden eigentlich auch so, worüber uns die Geonim von Babylonien im Talmud , insebsondere Sherira Gaon, aufklären. Da sie die 1000 ungern mitsprechen, zählen sie sie auch nicht, weshalb die Juden sehr lange nach der Ära der Seleukiden (Epoche -312/-311)vor allem ihre Verträge datierten.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 29 Jun 2014 19:09 #9253

Ich habe in meinen früheren Beiträgen ausführlich belegt, dass das AIN (61 = 0) die Ausgangsituation ist für die kalendarische Jesuskonstruktion.

Da Jesus bereits der Erlöser war, müssen folglich bis zum Jahr 0 bereits die 6000 Jahre der Weltgeschichte verflossen sein. Um genau zu sein: Es müssen logischerweise 6100 Jahre verflossen sein, denn das AIN trat ja nicht nur mit Jesus in Welt, sondern bereits zur Zeit der Weltschöpfung.

Mit anderen Worten:
Zwischen der Geburt von Jesus aus dem AIN und der Weltschöpfung aus dem AIN müssen 6100 zahlenmystisch begründete (fiktive bzw. konstruierte) Jahre liegen.

Teilt man 6100 durch 3, erhält man 2033,3 Jahre.
Da Jesus im Alter von 33,3 Jahren gekreuzigt wurde und wieder auferstand, galt dies zunächst als Rechnungsgrundlage für den geplanten 2. Messias, der im Jahr 2000 hätte geboren werden sollen und 2033 analog zu Jesus 33 AD die Unsterblichkeit verkünden darf.

Die Weltschöpfung -6100 ist nun folglich auch der Beginn des durch die Osterfeier begründeten 532-Jahreszyklus im JK.

Da die Jahre 0 und 1 als Doppeljahr zusammengehören, wie 5199 und 5200 AM, ist der Startpunkt somit sowohl -6100 als auch -6099, da bis zum Jahr 1 dann die 6100 Jahre verflossen sind.

Wie es der Zufall so will, ist 6099 durch 19 (Metonzyklus und alexandrinsicher Osterzyklus) teilbar.
Die weitere Betrachtung dieser Zyklen wird ebenfalls sehr spannend.

Hier nun die Osterzyklen:

532 Start Faktor 19Start -6099
1 -6100 321 -6099
2 -5568 293 -5567
3 -5036 265 -5035
4 -4504 237 -4503
5 -3972 209 -3971
6 -3440 181 -3439
7 -2908 153 -2907
8 -2376 125 -2375
9 -1844 97 -1843
10 -1312 69 -1311
11 -780 41 -779
12 -248 13 -247
13 284 -15 285
14 816 -43 817
15 1348 -71 1349
16 1880 -99 1881
17 2412 -127 2413

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 29 Jun 2014 19:21 #9254

- 6100 ist das AIN, dass sich zum Zwecke der Erzeugung der auf den Messias ausgerichteten Genealogien (= 100)
mit der Zahl 100 verknüpft. Die 100 erzeugt über den Teiler 81 und 19 bekanntlich das unendliche natürliche Dezimalsystem.

Die m.E.. beste biblische Interpretation liefert dazu Dr. Zint:
"Die Zahl 100
eröffnet die Folge der dreistelligen Zahlen. Es ist die Zahl Gottes auf der Ebene der
Generationen oder Geschlechter. Ihre Bedeutung erkennt man daran, dass sie im
AT ca. 100 Mal vorkommt. Die letzte zweistellige Zahl (<99>) kommt nur einmal im
AT vor. Die nächste dreistellige Zahl, die im AT vorkommt, ist <105>. Auch sie
kommt nur einmal vor."

www.zeitundzahl.de/Download/Zahlen/Bedeutung_der_Zahlen2.pdf

-3440 kommt die Torah in die Welt (= 10), denn sie besteht aus 344 x 17 Versen (= Jahren)

-1312 (-1311/-1313) ist wie erwähnt der Beginn der Israeliten unter der Führung JHVH´s aus jüdischer Sicht bzw. nach deren Chronologie, auf die es für sie selbst ja wohl ankommt. Exodus und Übergabe der Torah an die Juden.

+284/+285 begann der koptische Kalender, die Ära der Märtyrer, die Exiguus um 247/248 Jahre in das Jahr 532 verschob, um dadurch den großen Osterzyklus von 532 Jahren in das Jahr 0( und 1) zu transferieren.

Das ist der Ursprung des christlichen Kalenders im JK und in der Märtyrerära.

Der Zielwert ist 1880/1881.

Hier treffen nämlich die septem secundeis Chronologien und der biblische Startpunkt zusammen.
Ich erinnere:
Startpunkt Gaurico: -5199 + (20 x 354) = 1881
Startpunkt Trithemius: -5206 + ( 20 x 354,333) = 1880
und -5199 + (20 x 354,333) = 1888 (Gott 1000 und Jesous 888)

Von 1880/1881 aus führen die renaissancezeitlichen Heilschronologien in die Jahre 2235 bis 2242.

Von 2240 wieder die 222 Jahre für VY DBR abgezogen, führt uns in das von den Kabbalisten prognostizierte Jahr 2018. (2018 + 222 + 3760 = 6000)

Nun ergibt es sich wunderbarerweise, dass -6100 und + 1880 zusammen 7980 Jahre ergeben, den Zyklus des Scaliger ( = 15 x 532 Jahre).

Der 17. Zyklus führt in das Jahr 2412 und ist eine Permutation von 2241.
Die Differenz 2412 - 2242 macht 170 Jahre.

17 x 344 = 5848 Verse/Jahre der Torah - 3760 = 2088, von denen noch 70 Jahre in Analogie zur Geburt des Messias im Jahr 0 und zur Tempelzerstörung im Jahr 70 abzuziehen sind. (=2018 AD).

2018 AD + 3760 = 5778 Jüd. oder 54 x 107, wodurch der Zusammenhang mit dem Startpunkt jedes 19-jährigen Osterzyklus am 5.4. und der Zahl 17/170 permutierend hergestellt ist.

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 29 Jun 2014 19:56 #9255

Betrachten wir den Zyklus von 7980 Jahren noch etwas näher.
Er startet -4712 im Metonzyklus (248 x 19) über das Jahr 0.

1311= 69 x 19.
69 ist das Zeichen des Krebses, in dem der Sternhaufen Krippe liegt, in der Jesus als junge Mondsichel (Lamm bzw. Kalb) geboren wurde. Das ist ungefähr am 24.6., also am heiligen Johannistag der Templer.
Wir entdecken hier auch die 69 Jahrwochen des Daniel als Zeitraum von der Torahübergabe bis zur Toraherfüllung durch Jesus.
Diese 69 Jahre sind bei dieser Interpretation 19-jährige Osterzyklen.

4712 + 1311 = 6023.
6023 = 17 x 354,333 oder in der Rechnung des Trithemius das Jahr 817 AD.
817 startet ein neuer Osterzyklus nach Karl dem Großen, dessen Osterrechnung 779 und 798 jeweils begann und 816 endete. 798 ist bekanntlich der gemeinsame Startpunt für die deutschen und französischen Herrscher mit ihren von Basileus gefundnen dreifachen 113- bzw. 131-jährigen Zyklen.

Sein Sohn Ludwig der Fromme beschloss 817 seltsamerweise die Reichsteilung bereits in seinem 3. Amtsjahr.

Die Teilung von 7980 Jahren über das Jahr 0 ergibt also 4712 Jahre vor Christus und 3268 nach Christus.
Das führt zu einer erstaunlichen Rechnung.

21/7 + 22/7 = (21/7 + Pi) x 532 = 3268!
40/7 + 22/7 = (40/7 + Pi) x 532 = 4712!

(61/7 + 2 Pi) x 532 = 7980 Jahre!

In dieser Formel entdecken wir das AIN und seine 7 Schöpfungstage ebenso wie 2 Pi als Umfang eines Kreises mit dem Radius 1.

Das ist der perfekte biblische Geschichtszyklus!

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 29 Jun 2014 20:34 #9256

Wir haben gesehen, dass 1881 (= 99 x 19) der gemeinsame Ziel- bzw. Startpunkt für die weitere Messiasberechnung ist.

Da dieser 2018 erscheinen soll, sind mittlerweile von -6100 bis 2018 = 8118 Jahre vergangen.

81-18 ist eine in sich Spiegelung der Spiegel-Zwillinge 18-81.

1881 + 8118 = 9999.

Man beachte den Spiegel, den die Madonna im Brennenden-Dornbusch Gemälde des Nicolas Froment in der Hand hält:

de.wikipedia.org/wiki/Brennender_Dornbus...olas_Froment_003.jpg

-1312 + 2018 = 3330 oder die Zeit bis zur Ankunft des Messias.

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 01 Jul 2014 10:14 #9257

Betrachten wir nun die großen, umwälzenden Geschichtserereignisse, die mit den von -6100 ausgehenden 532-jährigen Osterzyklen verbunden sind bzw. konstruktiv verbunden wurden.

Ich wandere rückwärts durch die Daten der Geschichte, die korrekterweise etwas ein Jahrzehnt umfassen müssen.:

1880 (1878 bis 1888)
Offizieller Beginn des modernen Zionismus und zugleich der deutschen Form des Antisemitismus, vertreten z.B. durch Dühring, die zum Holocaust führte.

"Chibbat Zion
Als eigentlicher Beginn der zionistischen Bewegung gilt die ab 1880 entstandene osteuropäische Sammlungsbewegung Chibbat Zion („Zionsliebe“). Deren Ortsvereine waren in vielen russischen und rumänischen Städten vertreten und nannten sich Chowewe Zion („Zionsfreunde“). Sie sammelten etwa 3000 Auswanderungswillige für gemeinsame Siedlungsprojekte in Palästina. Im Sommer 1882 erreichte die Studentengruppe Bilu als erste dieses Ziel und baute die Siedlung Rischon-le-Zion („Erste in Zion“) auf.

Diese Pionierarbeit mit dem Pflug wurde zum Vorbild für weitere Siedlergruppen. So entstanden Gedera im ehemaligen Judäa, Rosch Pinah und Jessod Hamaalah in Galiläa, Sichron Jaakow in Samarien. Die 1878 von Jerusalemer Juden gegründete Siedlung Petach Tikwah nördlich von Jaffa wurde erneuert."
de.wikipedia.org/wiki/Zionismus

Zu Dührings Antisemitismus:
"1881 erschien Dührings Kampfschrift Die Judenfrage als Racen-, Sitten- und Culturfrage. Mit einer weltgeschichtlichen Antwort. Darin versuchte er, dem Antisemitismus als politischer Bewegung ein pseudowissenschaftliches biologisches, historisches und philosophisches Fundament zu geben. Er beschrieb die „Judenfrage“ – ähnlich wie vor ihm Wilhelm Marr, aber anders als dieser mit wissenschaftlichem Anspruch – als Ausdruck eines unaufhebbaren Rassengegensatzes: Das Judentum sei von Natur aus unvermeidbar der Feind aller Kulturvölker, die sich gegen diesen wehren müssten, um nicht selbst unterzugehen

de.wikipedia.org/wiki/Karl_Eugen_D%C3%BChring

1348:
Die große Pest, Judenverfolgung und Gründung der Uni in Prag am 7. April, wer sagt´s denn?
de.wikipedia.org/wiki/1348

816 (814 bis 826)
Tod von KdG, Luwig der Fromme und Reichsteilung (Gewalttätige Einführung des Christentums)

"Christen grenzten Juden seit dem 9. Jahrhundert aus den meisten Berufsbereichen aus und überließen ihnen verachtete Berufe wie den Trödelhandel, das Pfand- und Kreditwesen. Später begründeten sie ihre Judenfeindschaft oft auch ökonomisch und politisch: Juden galten als Wucherer und arbeitsscheu, die zudem heimlich nach Herrschaft über alle Christen oder sogar nach ihrer Vernichtung strebten"

de.wikipedia.org/wiki/Judenfeindlichkeit

Hierzu auch zu 1880:
"Marr rief 1879 zur Gründung einer „Antisemiten-Liga“ auf und gab einige „Antisemitische Hefte“ heraus. 1880 initiierte die „Berliner Bewegung“ zudem eine „Antisemitenpetition“. Von da an bezeichnete „Antisemitismus“ allgemein die Haltung von deren Unterzeichnern und Marrs Anhängern.[5] In seiner populären Schrift Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum (1879) definierte Marr Juden als „orientalische Fremdlinge“ einer „semitischen Race“. Wegen angeblich biologisch determinierter Eigenschaften seien sie moralisch minderwertig und weder durch die christliche Taufe noch erzieherische „Verbesserung“ in die bürgerliche Gesellschaft zu integrieren."

Europäische nicht anders als kleinasiatische und nordafrikanische Geschichtsschreibung ist hintergründig biblisch-jüdische Geschichtsschreibung, daran sei erinnert.
Wir Nordeuropäer haben keine eigene schriftliche Vergangenheit. Sie wurde in großen Teilen erfunden und chronologisch wie inhaltlich biblisch überlagert bzw. durchdrungen. Gleichwohl basiert sie klugerweise natürlich auf den vielen realen Orten und archäologischen Artefakten, von denen es früher noch wesentlich mehr gab, zudem waren die Meisten Hinterlassenschaften wie Dolmen und Menhire für jedermann sichtbar.


284/285
Über diese Jahreszahl könnte man ein ganzes Buch schreiben.
Ausgangspunkt ist Diokletian und die Christenverfolgung (doch wohl Judenverfolgung, denn damals waren es Juden-Christen)

Epoche der Märtyrer ist der 29.8.284, das ist der bis heute gültige koptische Kalender (= 1.1.1 koptisch)

Die Datierung wird ebenso AD (Anno Diokletian) abgekürzt wie der aus dieser Ära abgeleitete Christliche Kalender des Exiguus, welcher AD als Anno Domini vorgab und die Epoche auf die Jahre 0/1 bzw. 532/533 abstimmte.

Das heißt, er schob den Osterzyklus von 532 Jahren um 284/285 Jahre zurück, um in das Jahr 0 zu kommen. 285 + 247 = 532 - 532 = 0 oder alternativ 284 + 248 = 532 - 532 = 0.

Von -6100 kommend, teilt der 532-jährige Zyklus das Jahr 0 in genau diese Zahlen:
-248 > 0 > 284 oder
-247 > 0 > 285
284 + 248 = 532 - 532 = 0 (Exiguus)

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 01 Jul 2014 13:08 #9258

Ich kehre zunächst nochmals zu dem gemeinsamen Nenner 1880 zurück.
Hier der Textauszug von Trithemius aus Maichles Planetenengel in Bezug auf das prophetisch richtig vorhergesagte Jahr 1880:

"Dann inn der Ersten regierung Orifielis / ist nit mer
dann ein eynigs Regiment gew eßt inn der gantzen w elt /
inn der andern / als w ir oben gesagt / ist es inn vil geteylt /
inn der Dritten / als man sicht / ist es w ider in eins gebracht.
Wiew ol / w o wir es recht ausmessen / offenbar ist / dz auch
im andern Regiment Orifielis / der gantzen w elt / nit mer
dann ein regierung ist / als der thurn Babilon ge
baw et wardt / Nach dem ist / das Künigreych den Juden
genommen / vnd haben die Opffer / vnd empssige Gotts //
dienst auffgehört. Es w ürt auch den Juden jre freyheyt
nitt w ider / vor der Dritten w iderzukunfft des geysts
Michaelis / die da w ürdt nach der geburt Christi.1880.
Jar vnd.8. Monat / das ist im Jar der w elt.7170.vnd.
8. Monat."


und hier noch die englische Fassung des gleichen Textes von William Lilly, 1647
"Again, during his third, (as is manifest) it was reduced into one, although, if we consider or measure time aright, it is manifest also that in the second government of Orifiel, there was but one only Monarchy, when the Tower of Babel was built. From this time forward the Kingdome of the Jews was quite taken away, and the sacrifice of meat-offerings ceased, nor shall liberty be restored to the Jews before the third Revolution of the Angell Michael, and this shall be after the Nativity of Christ, in the year 1880. the eighth moneth, viz. In the year of the World 7170. and eighth moneth. Many of the Jews in those times, and of the Gentiles also, shall embrace Christian Religion, most plain and simple men preaching the word of God, whom no humane institution, but a divine spirit hath inspired. The World shall then be brought to its first innocency of its simplicity, the Angell of Saturne Orifiel governing the World every where.

Die Präzision dieser Vorhersage durch Trithemius im Hinblick auf die Juden ist schon höchst erstaunlich.

Aber er verrät noch 2 weitere Dinge:
Erstens, dass die Welt nach Beendigung des Sonnengeistes, also 1880 + 354 = 2234 (bis 2242) wieder zu ihrer Unschuld und Einfachheit zurückkehrt.
Und zweitens verrät er uns tatsächlich, dass die Welt -6100 begann.
Er setzt nämlich plötzlich 1880 mit 7170 Anno Mundi gleich.
-5206 + 7170 = 1964 - 84 = 1880.
Er baut zusätzlich einen römischen Osterzyklus von 84 Jahren ein, was ich an anderer Stelle ausführlich besprochen habe.

Wir gehen somit von -5206 die 84 Jahre in der Zeit nach vorn und kommen so in das Jahr -5122.
Die ersten 1000 Jahre hat Trithemius unterschlagen, wie wir aus dem Studium der Nostradamustexte wissen.
Der Grund liegt darin, dass 1000 Jahre der Menschen 1 Tag im Leben Gottes ist.

Der Ausgangspunkt ist folglich -6122.
Das ist -6100 plus die 22 Schöpfungsbuchstaben als Jahre gerechnet.

Dies hängt im Weiteren mit der kalendarischen Jesuskonstruktion zusammen.
Jesus wurde am 6. Dezember -2 im GK bei Neumond gezeugt und am 28.8.-1 im GK bzw. 30.8.-1 im JK bei Neumond am jüdischen und ägyptischen Neujahrstag geboren. Dies ist die jüdische Variante, die zweifelsfrei auf dem JK aufbaut. Der jüdische Kalender wurde erst später entworfen.

Der 6. Dezember ist der Tag des Nikolaus oder JHVH (am Himmel Kepheus/Chufu)
Als Kalenderdatum und Zahl ist dies: 6.12.-2 oder -6122.

Es existiert noch eine weitere Analogie.
Dezember war ursprünglich der 10. Monat, wie der Name schon sagt.
Daher gilt zudem: 6.10.-2 => -6102 als Startpunkt im AIN SOPH in Analogie zu den 3 Jesuszeugungen und Geburten im AIN 6.1.-2, im AIN SOPH 6.10.-2 usw. bis zum 5.4.0.

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 01 Jul 2014 13:51 #9259

Trithemius war Benediktiner und hatte im Orden die höchsten Weihen.
Der Orden wurde im Jahr 529 AD gegründet. (Das ist natürlich alles Konstruktion und Fiktion)

Trithemius spiegelt hier in perfekter Renaissance-Manier +/-84 um seine Schöpfungszahl -5206.
1880 - 7170 = -5206 - 84 = -5290 > 529, das Gründungsjahr seines Ordens und zugleich Jahr der Schließung der Akadamie Platons, verfügt vom ebenso fiktiven Kaiser Justinian. Exiguus lässt grüßen!

1880 + -5122 (5206 - 84) = 7002 Jahre, das ist der gesamte Zeitraum der 7-Tagesschöpfung in Millenien gerechnet. (Wunderschön: inklusive der 2-Jahres-Differenz)

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 01 Jul 2014 15:35 #9260

An dieser Stelle ist es angebracht, auf das Werk des genialen (in der Wissenschaft natürlich nicht anerkannten) Gerald Massey zu verweisen.

en.wikipedia.org/wiki/Gerald_Massey

Er schrieb 1881 Band 2 von "A Book of the Beginnings", wo er eigentlich unzählige der hier von z.B. Herwig Brätz oder mir vorgetragenen Thesen zu Himmelsaspekten und Religion sehr ausführlich vorwegnimmt.
Mir war das bislang nicht bekannt. Das Buch habe ich erst kürzlich entdeckt.

Perfekt zu unserem Thema passend das Vorwort:
Mother Shipton´s Prophecy of "the end of the world"in the year 1881.

Das Ende der Welt bezieht sich natürlich auf das Ende des Äons des Mondes (Gabriels).

Ab. S. 266 im Kapitel Moses und Joshua erklärt er, dass Moses wie Joshua zugleich das Sternbild Kepheus darstellen.

Hochinteressant für Menschen mit Verstand, weniger für Wissenschaftler mit seltsam gestrickter Pseudoratio.

books.google.de/books?id=KxrCXHdWLWMC&pg...3D%20kepheus&f=false

Mother Shipton und ein Teil Ihrer Vorhersagen:
www.j-lorber.de/proph/seher/shipton.htm

Und hier der Text aus Wiki zu 1881:
"Die meisten der heute im Umlauf befindlichen angeblichen Prophezeiungen Mother Shiptons gehen auf das 1862 erschienene Buch Mother Shipton von Charles Hindley zurück und unterscheiden sich erheblich von den Versen in den früheren Druckwerken von 1641 und 1684. Hindley räumte bereits 1873 ein, dass er die Prophezeiungen frei erfunden hatte,[2] darunter auch eine Ankündigung des Weltuntergangs für 1881: “The world to an end shall come, In eighteen hundred and eighty one” („Die Welt soll zu einem Ende kommen in 1881“)

de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Southeil

bzw.
womenshistory.about.com/od/goddesseurope/a/mother_shipton.htm

Ich füge das hier an, um zu zeigen, wie leicht es ist, Zeiten und Räume durcheinander zu würfeln.
Das Wort "Prophezeiung" tut sein Übriges.

Wichtiger ist, dass Massey ganz offensichtlich die Lehren der septem secundeis gut kannte.

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 01 Jul 2014 16:26 #9261

Bevor ich weiter rückwärts gehend die geschichtlichen Ereignisse in den 532-jährigen Perioden beschreibe, hier vorab noch die dazugehörigen renaissancezeitlichen Endzeitberechnungen für den Zeitraum 2235 bis 2242.

von -6100 bis zum Ausbruch der großen Pest 1348 vergingen 14 x 532 = 7448 Jahre.
7441 Jahre sind genau die 21 Zeitengelzyklen von -5199 bis 2242 oder von -5206 bis 2235.

Daher gilt im weiteren: 14 x 532 = 7448 bis zur Pest abzüglich -5206 des Trithemius = 2242 (die alte und nächste Flut/Pest).

Es liegt auf der Hand, dass wir uns im Metonzyklus bewegen, denn es gilt ebenso präzise:

-6099 = 321 x 19 AIN (6100 Jahre bis zum Jahr 1, Geburt von Jesus)
7448 = 392 x 19 AIN bis zur Pest 1349
-5206 = 274 x 19 Anno Mundi Trithemius
2242 = 118 x 19 Flutzeit LXX und Endzeit bei Nostradamus
1349 = 71 x 19 Große Pest im MA

Desweiteren müssen wir uns kurz den Bahai und ihrem Kalender widmen:

"Der Bahai-Kalender, benannt nach der Religion der Bahai, ist ein Solarkalender mit 19 Monaten zu je 19 Tagen plus vier zusätzlichen Tagen und einem bei Bedarf eingeschobenen Schalttag.

Das Jahr beginnt im Bahai-Kalender mit der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche, festgelegt nach dem alten iranischen Kalender. Der Kalendertag beginnt bei Sonnenuntergang des dem Sonnentag vorangehenden Tages.

Das Jahr 1 der Bahai-Ära (abgekürzt B.E.) ist das Jahr 1844/1845 des Gregorianischen Kalenders (beginnend am 21. März 1844)."

Das Jahr 1844 ist ein Spiegeljahr zu -1844, das im 532er Zyklus liegt.
-6100 + -1844 = 4256 Jahre = 8 x 532 Jahre.

Desweiteren:

"19- und 361-Jahre-Zyklen
Im Bahai-Kalender gibt es einen Zyklus von 19 Jahren mit dem Namen Vahid (arab. „Einheit“, die Einheit Gottes versinnbildlichend, wobei das Wort Vahid nach dem Abdschad-System den Zahlenwert 19 hat) und einen Superzyklus mit 361 (19×19) Jahren namens Kull-i-Shay (arab. „alle Dinge“, Zahlenwert 361 nach Abdschad). Der neunte Vahid im ersten Kull-i-Shay begann 1996. Der zweite Kull-i-Shay beginnt im Jahr 2205. Die 19 Jahre entsprechen dem Metonischen Zyklus, nach dem 235 Mondmonate fast genau 19 Sonnenjahren entsprechen"

2204 endet also ein 19er und ein 361er Zyklus.
Wir sind 38 Jahre von 2242 entfernt, also 2 x 19 Jahre.
Das erinnert stark an die spanische ERA, die -38 mit dem Jahr 0 ERA begann.
(Epoche -37 mit dem Jahr 1 ERA)

Die Formel:

-6100 bis 1880 sind die 7980 Jahre des Scaliger.
Im Metonzyklus gerechnet gilt:
-5099 bis 1881 sind ebenfalls die 7980 Jahre des Scaliger
+ (19 x 19) = 361 Jahre = 2242, das Enddatum!

Wir kennen das Spiel aus der angeblich spätantiken Weltärenberechnung, wo die Schöpfung im Metonzyklus in das Jahr -5491 (5492 BC) gelegt wurde um von da aus 11 große Osterzyklen zu 532 Jahren in die Zukunft zu rechnen. Und das rund 200 Jahre vor Exiguus, der angeblich keine Ahnung von den 532 Jahren als Zyklus hatte und deshalb nur dazu fähig war, eine 95-jährige Periode zu fertigen. Immerhin hat er es geschafft, dieselbe wenigstens in einem Jahr 532 starten zu lassen.

Man landet bei dieser Rechnung dann jedenfalls im Jahr 361 AD, von wo wieder 19 x 19 Jahre abgezogen werden, um in das Jahr 0 von Jesus Geburt zu kommen.

2242 - 1881 = 361 AD, woran wir also mühelos an die Spätantike und an das Weltenende 1881 (= 2242 ab 361 gerechnet)anknüpfen können.

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 03 Okt 2014 10:49 #9565

In die "Vergessene Kalenderreform des Nikolaus von Kues" schreibt CD auf S. 50 in Anmerkung 68 zum Text von Cusanus "4 mal 76 Jahre würden einen Tag, 6 Minuten und 40 Sekunden länger sein als 3760 Lunationen, und so würde man nach 4256 Jahren im Kalender dort von Neumond sprechen, wo in Wirklichkeit Vollmond wäre" folgendes:

"Cusanus will uns wohl einfach sagen, dass selbst kleine Fehler die in kurzen Perioden kaum auffallen mögen, dennoch große Auswirkungen haben, wenn man lange Zeiträume betrachtet. Inwiefern dies aber für die "mittelalterliche" - d.h. nach unserer moderneren Einschätzung "ungenaue" Zeitrechungung des 15. Jahrhunderts von Bedeutung hätte sein können, muß offen bleiben. Wir fragen uns etwa, warum Cusanus sich Sorgen machte, was "nach 4256 Jahren" sein würde: Wen hätte Cusanus damals mit einer solchen Argumentation beeindrucken können, zumal nach damaligem Verständnis die Welt noch gar nicht viel länger existierte und gewiß nicht mehr so lange existieren würde?"

Das ist richtig, aber m.E. wollte Cusanus weniger auf die Chronologie, als auf den Wechsel von Neumond zu Vollmond in dieser Zeit hinweisen und uns gleichzeitig eine perfekte, zahlenpermutierende Mondformel liefern.

So waren sie halt die alten Gangster: Sie verlangen selbständiges Nachrechnen!

Möglicherweise ist CD beim Schreiben des Hinweises entgangen, dass 4256 Jahre gleich 8 Osterzyklen zu 532 Jahren sind.

Cusanus macht also folgende schöne Rechnung auf:
4256 = 8 x 532 = 16 x 266 = 14 x 304.

Da nach 304 Jahren kalkulatorisch 3760 durchschnittliche Lunationen dem JK um 1 Tag hinterher hinken (111.036 Tage des JK zu 111.035 Tagen des Mondes) wechselt nach 14 x 304 Jahren oder 14 x 3760 = 52.640 Lunationen der Neumond = Luna 30 oder Luna 0 zu Vollmond oder Luna 14.

Beispiel: Aus Vollmond am 5.4 wird so im umgekehrten Sinne nach 4256 Jahren Neumond am 5.4.

Cusanus spekuliert hier unzweideutig zugleich mit der Frage, ob zur Kreuzigung Vollmond und Mondfinsternis oder Neumond und Sonnenfinsternis war.

Er legt den Beginn der Welt mit dieser Rechnung ganz offensichtlich wie der viel spätere Ussher in das Jahr 4004 BC = -4003 und er kennt damit ganz selbstverständlich auch das Kreuzigungsjahr 253 AD auf der erst 1551 gefundenen Statue des Hippolytus.

4256 - 4003 = 253 > 25.3. > Jesus´römischer Geburts- und Sterbetag/Monat, Q.E.D.

Seine geniale Formel permutiert 4256 Sonnenjahre zu 52640 Monaten, mit Vollmond/Neumond-Wechsel.

Damit liefert er uns auch eine schöne Formel zur Berechnung der korrekten durchschnittlichen Lunation:

4256 Jahre x 365,25 Tage = 1.554.504 Tage (Man beachte die 54504 als Hinweis auf den 5.4.0)
Davon ziehen wir die 14 überschüssigen Tage ab und erhalten: 1.554.490 Tage.

1.554.490 : 52640 Lunationen = perfekte 29,530585 Tage je durchschnittliche Lunation.

Das ist logischerweise identisch mit 304 Jahre abzüglich 1 Tag oder 111.035 Tage : 3760 Lunationen.

Aber es ging ihm natürlich um die Zahlenpermutation 4256 Jahre versus 5264(0 +/- 0,5) Monate.

In dieser schönen Formel zeigt er auch den Zusammenhang zwischen Oktaeteris (8 Jahre), verbesserter Oktaeteris (16 Jahre), Metonzylus (19 Jahre) und JK (28 Jahre), da ja auch alle Teilnehmer des Konzils von Basel den "Geminos von Rhodos" kannten:

532 x 8 Jahre (Oktaeteris) = 4256 Jahre, abzüglich 14 Tage
266 x 16 Jahre (verbesserte Oktaeteris) = 4256 Jahre, abzüglich 14 Tage
14 x 304 Jahre oder 224 x 19 Jahre = 4256 Jahre, abzüglich 14 Tage
2 x 19 x 112 Jahre (Tafel des Hippolytus) = 4256 Jahre, abzüglich 14 Tage

In diesem einen Satz erklärte uns Cusanus folglich, dass alle Mondformeln in 4256 Jahren abzüglich 14 Tagen zur vollständigen Richtigkeit führen.

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 05 Okt 2014 18:40 #9567

In diesem Zusammenhang macht es auch Sinn, den seltsamen formulierten Text von Cusanus näher zu beleuchten, den wir auf S. 53 von CD´s Ausgabe seiner vergessenen Kalenderreform vorfinden, nebst einer kurzen Diskussion der Anmerkung 73 von CD.

"Auch besteht kein Zweifel daran, daß bereits vor Christi Geburt der 19-jährige Zyklus den Umläufen voraus gelaufen ist, wenn man liest, daß die Periode des größten Zyklus von 532 Jahren, der sich aus der Multiplikation des Sonnenzirkels von 28 Jahren mit der Goldenen Zahl 19 ergibt, der Geburt Christi um 20 Jahre vorangegangen ist, wie Sacrobosco berichtet."

CD: "Auch Stegemann kann sich keinen Reim auf diese mysteriöse Stelle machen und fragt verzweifelt: "Aber welcher Zyklus begann 20 v.Chr.?""

Ja, welcher wohl?
Natürlich der erwähnte 19-jährige Zyklus, der den (großen, 532-jährigen) Umläufen vorausgelaufen ist!

Jesus wurde am 25.12.1 AD geboren, und 20 Jahre davor begann der vorausgelaufene 19-jährige Mondzirkel, wenn auch nicht am gleichen Tag, so doch in diesem Jahr.

20 v. Chr. = -19.
Der Mondzirkel läuft seit -4712 über -19 > 0 AD > +19 AD usw.

Das ist der Lösung erster Teil.

Doch nun macht der Osterzyklus von 532 Jahren ein Problem. Er integriert nämlich auch den 28-jährigen Sonnenzirkel über das Jahr 0, obwohl dieser doch seinen nächsten Umlauf erst im Jahre 20 AD beginnt!

Sein Rhythmus seit -4712 ist zur Zeitenwende: -8 > +20 AD > +48 AD.

Daher geht er im 532-jährigen Zirkel 20 Jahre der ("Sonnenzirkel"-)Geburt Christi voran.

Richtigerweise ließ deshalb Victorius von Aquitanien seine Periode 28 AD beginnen.

Also nicht der "532-jährige Zyklus als solches setzte 20 Jahre vor dem Zeitpunkt an, an dem er hätte beginnen sollen (CD)", sondern nur der 28-jährige Teil des Sonnenzirkels.

Damit offenbart sich auch die gesamte juden-christliche Zeitkonstruktion als Teil der aus dem Jupiterquadrat abgeleiteten Zahl 1 AD = 4713 JP - 1 = 4712 JP = 0 AD = 248 x 19 und AIN 6100 - 1 = 6099 = 321 x 19, sowie der JP von 7980 = 15 x 19 x 28 Jahren.

Diese Daten waren das Ei, die Konstruktion hingegen die Henne.

Dabei kam den kabbalistischen Machern zu Pass, dass die 235 Monde in 19 Jahren dem JK um 1 Stunde und 28 Minuten hinterherhinken, also in 304 (310) Jahren um 1 Tag.

Um dies kalendarisch darzustellen, muss man zur Analogie von einem Jahr greifen.

0 AD > 19 AD Beginn Mondzirkel
-8 > 20 AD Beginn Sonnenzirkel
Differenz 1 Jahr, analog zu 1 Tag.

4713 JP = (25.12.)1 AD = römische Geburt Christi + 19 Jahre = 20 AD = Beginn des Sonnenzirkels,
aber von 1 AD wurde der 532-jährige Zyklus nicht gestartet, sondern von
4712 JP = (6.1.)0 AD = orientalische Geburt Christi, Start der 28 x 19 = 532-jährigen Periode ab dem 1.1.0

So entfaltet sich nach diesem Muster die XK-Konstruktion:

0 AD Ausgangspunkt

15 (Indiktion) x 19 (Mond) = 285 AD oder der Exiguus´sche Bezugsspunkt Anno Diokletian (AD), der sogenannten Märtyrerära der Kopten ab dem römischen 1.1. gerechnet, zu Anno Domini (AD) nach 13 x 19 = 247 Jahren

28 (Sonne) x 19 (Mond) = 532 AD

Es fehlt (offensichtlich oder vielleicht nur scheinbar?) die Epoche 15 x 28 = 420 AD.
420 starb Jezdegird I., was auf persischer Ären, Synochen und Verwirrungen tippen läßt.
Das ist noch näher zu untersuchen.

Ausgehend von -4712 kämen noch -92 und 328 in Frage. (12 x 420 = 5040!!! - 328 = 4712)

420 AD = 44/45 Ära Diokletians, der auch unser Julius Cäsar gewesen sein könnte. Dann hätten wir das Jahr 0. Zudem findet man über die 112-jährige Mondrechnung des Hippolytus in das Jahr 532 des Exiguus.

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Letzte Änderung: von Tuisto.

Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 05 Okt 2014 21:41 #9568

In der Cusanischen Kalenderreform gibt es viele chronologische Hinweise und Querbezüge, die ich damals nicht alle im Detail aufschlüsseln wollte und konnte. Es ging mir vor allem darum, den Text für die chronologische Forschung wieder verfügbar zu machen.

Was es aus meiner Sicht zu dem Text zu sagen gibt, habe ich im Nachwort dargelegt. Kurz zusammengefasst: Dieser alte Text legt Zeugnis davon ab, dass die (alte) Kirche den Anschluss an die von wirtschaftlichen Sachzwängen getriebenen gesellschaftlichen Erfordernisse schon seit längerem verpasst hatte... nach konventioneller Rechnung also schon im 15. Jh.

Man sollte diese Kirche vielleicht weniger als religiöse Institution, sondern als wirtschaftliches Unternehmen betrachten...

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 06 Okt 2014 15:24 #9571

Es ging mir vor allem darum, den Text für die chronologische Forschung wieder verfügbar zu machen


Unter dem Aspekt habe ich den Text auch schon vielfach konsultiert, weshalb es mir ein Anliegen war, einige unklarere Sätze/Argumente in Bezug auf die 532er Periode herauszugreifen und neu zu beleuchten.

Es ist zweifellos ein wichtiger Text, den ich schon mehrfach studierte, jetzt erneut auf 2 langen Nachtflügen nach Südafrika und zurück.

Auch wenn Deine gelungene Arbeit, d.h. vor allem Deine Kommentare und Dein "synochischer" Ansatz, von der Fachwelt nur kurz erwähnt und dann zerrissen wurde, ändert sich nichts daran, dass deren Untergang längst beschlossen und versiegelt ist.

Was die "alte Kirche" oder vielleicht sollte man eher sagen, was das "alte Christentum" war, ist wahrlich schwer zu beurteilen. Noch heute ist der Mammon der höchste Gott, weshalb sollte es damals anders gewesen sein?

Schön wäre, wenn man einen Beleg dafür finden könnte, dass Cusanus bereits in Zeiten des Buchdrucks lebte und publizierte. Darauf deutet schließlich alles in seinem Werk hin.

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Der große Osterzyklus von 532 Jahren und die biblisch inspirierte Pseudochronologie 06 Okt 2014 19:31 #9572

Ja, das mit dem Buchdruck ist mysteriös - mehr als die Anmerkung 36 im erwähnten Werk fiel mir dazu auch nicht ein...

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