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THEMA: Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH

Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 14 Aug 2013 07:17 #8759

  • Legoland
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Das "Belchen-System" war ein mir bislang unbekanntes System, über das
offensichtlich schon einiges geforscht worden ist.

Erst vor einigen Wochen stand ich erstmals auf dem Grossen Belchen in
den Vogesen und staunte über den Namen "Grosser Belchen", der in kleinen
Lettern unterhalb - immerhin - der französischen Bezeichung "Grand Ballon"
auf einem Schild nahe der dortigen (pseudo-)zivilen Radarstation aufgestellt
ist. Den Belchen kannte ich bislang nur als einen Berg (und Strassentunnel
mit zugehöriger Geistersage) im Schweizer Jura - und wie ich jetzt sehe, gibt's
auch im Schwarzwald einen Belchen.

Das Belchen-System umfasst fünf Berge mit dem Namen Belchen im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz, das schon den Kelten als Sonnenkalender gedient haben könnte. Es handelt sich um eine Erweiterung des Belchen-Dreiecks.




Link: de.wikipedia.org/wiki/Belchen-System

Das HLS über das System:

Die geometr. Anordnung der fünf gleichnamigen Berge (dt. B., franz. Ballon) in den Vogesen (Ballon d'Alsace, Grand Ballon oder Ballon de Guebwiller, Petit Ballon), im Jura (Belchenflue an der Grenze Solothurn-Baselland) und im Schwarzwald (Badischer B.) zeigt Gesetzmässigkeiten, die auf ein prähist. Vermessungsnetz bzw. kalendar. Ortungssystem schliessen lassen. Ihr Name dürfte dieselbe etymolog. Wurzel haben wie derjenige des kelt. Sonnengottes Belenos. Dem Belchensystem liegen folgende archäogeometr. Gegebenheiten zugrunde: Die Grundmessstrecke AB von 120 Centurien (= 85'250 m) wird von der in West-Ost-Richtung orientierten Visierlinie CD im Schnittpunkt E gevierteilt. Die Winkel des Achsenkreuzes entsprechen den Winkelwerten eines pythagoräischen Dreiecks (AEF) mit dem Seitenverhältnis 3:4:5, das der seit alters praktizierten Feldvermessung mit der Zwölfknotenschnur zugrunde liegt. Der Eckpunkt "Richtstatt" (F) liegt auf einem Vorgipfel des Badischen B. Die astronom. Gegebenheiten sind: Vom Ballon d'Alsace (C) aus gesehen markieren drei der andern B. (A, D, G) sowie der Markstein (H) den Aufgangspunkt der Sonne an den kalendar. Richt- bzw. kelt. Festtagen (Beltaine, Lugnasad). In umgekehrter Blickrichtung geht die Sonne am jahreszeitl. entgegengesetzten Zeitpunkt über dem Ballon d'Alsace unter. Im 1. Weltkrieg war die Belchenflue ein Hauptstützpunkt des Festungssystems Fortifikation Hauenstein. Heute wird sie vom B.-Tunnel der A2 unterquert.


Link: www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D16127.php

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 14 Aug 2013 12:31 #8762

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 14 Aug 2013 14:18 #8763

  • Legoland
  • Legolands Avatar Autor
Der von Ihnen ermittelte Schnittpunkt des Belchen-Dreiecks und die sich einige Hundert Meter östlich davon
befindende Strahlenglyphe ist beachtlich.



Zu Erwähnen ist noch ein sechster Ballon, der Ballon de Servance. - Wie und ob der auch zum System gehört,
wäre noch zu prüfen. Auf die Schnelle fand ich dazu keine Informationen und auch einen deutschen Namen mit
Belchen liess sich nicht finden.


Zur Verbreitung (nicht abschliessend) und Etymologie des Ortsnamens "BELCHEN" (franz. "BALLON")
lässt sich sagen;

P*L(L)*N:

- Balan (F)
- Bălan (Ro)
- Balen (B)
- Ballenberg, Ortsteil von Ravenstein (D)
- Ballenberg, Freilichtmuseum bei Brienz (CH)
- Ballendorf (D)
- Ballenhausen (D)
- Ballenstedt (D)
- Ballon (div. F)

- Bellen (Ortsteil von Brockel/D)
- Bellen (Weiler in Rettenberg/D)
- Bellin (div. Ortsteile in D)
- Ländchen Bellin (D)

- Bolano (I)
- Böllen, alem. Bölle (D) (vgl. Boll und Bulle in der CH)
- Bollenbach (D)
- Bollendorf (D)

- Pelín und Peliny (CZ)
- Pellen, poln. Piele (PL)

- Polen
- Poleň (deutsch Pollin) (CZ)
- Polino (I)
- Pollone (I)

- Bullau (Stadtteil von Erbach/D)
- Bullay (D)

- Pele (GR) (s. a. Göttin Pele)
- Pella (Orte zu finden in GR, Sy, Jor)

- Pilau (Insel, Tunesien) [Fn 1]
- Pillau (abgegangen) (Ru) - heute Baltijsk (russisch Балти́йск, deutsch Pillau, litauisch Piliava)

- Pölla (A)
- Pöllau, Pöllauberg und weitere Zusammesetzungen mit Pöllau- (A)
- Polla (I)

P*L*C*N:

- Belchen (die genannten Berge in F/D/CH)
... 1) ... Belchen, auch Schwarzwälder Belchen (D)
... 2) ... der Große Belchen (frz. Grand Ballon) (höchster Berg in den Vogesen/F)
... 3) ... der Elsässer Belchen, auch Welscher Belchen genannt (frz. Ballon d'Alsace) (F)
... 4) ... der Kahle Wasen (Kleiner Belchen, frz. Petit Ballon) (Vogesen/F)
... 5) ...[der Belchen von Servance] (frz. Ballon de Servance) (F)
... 6) ... die Belchenflue, auch Schweizer Belchen (bei den Einheimischen Bölchen genannt) (CH)

- Bolchen (frz. Boulay: Gemeinde und Kanton/Arrondissement (Boulay-Moselle) im Département Moselle/F)
- Balkan (südost-europ. Halbinsel)
- Pelchenhofen (Ortsteil von Neumarkt in der Oberpfalz/D)
- Belsen (div. Ortsteile in D)
- Pilsen (CZ)

- Pellizzano (deutsch veraltet: Pletzen, Solander: Pliciàn) (I)

- Biel/Bienne (CH, mehrfach vorhanden als Biel vgl. u. Wiki-Zitat)

Es ist noch darauf hinzuweisen, dass "Allrych" den Namen BELCHEN/BALLON wahrscheinlich als NEAPEL
deutet analog BOLL/BULLE oder BELLINZONA/BELLENZ.

Die konventionelle Deutung des Namensherkunft von BALLON/BELCHEN wird von BELENUS [PLNS = NEAPEL]
(lat. Belenos/Belinos) einer keltischen Gottheit hergeleitet, nach der Interpretatio Romana gleichzusetzen
mit dem römischen Gott APOLLON [PLN = NEAPEL] (vgl. hebr. Schreibweise בלנוס).

Wohl also eine Permutation oder Verballhornung eines Götter-Neapel-Namens.

Doch finden wir weitere starke Belege, dass die BELCHEN/BALLON-Namen einen Wortsinn mit Feuer und der
dazugehörenden Götterwelt haben müssen. Man reise einmal um die halbe Welt - ob von Westen oder Osten
bleibe Ihnen überlassen - und gelange nach Hawaii zur Feuer- und Vulkangöttin PELE.

Kultische Orte mit Signalfeuern werden die Berge mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon gewesen sein.

Für die Deutung von Belenus als Heilgottheit spricht die Etymologie als „Quellgott“ (keltisch *Guelenos zu indogermanisch *guelH-; vergleiche auch niederhochdeutsch „quellen“). Die ältere Forschung leitete den Namen von der Wurzel *bhel- („hell“, „leuchten“) ab. Es gilt allerdings auch eine Ableitung aus dem keltischen Wort für das Halluzinogen Bilsenkraut belenuntia, bellinuncium, bellenium. Für die Verbindung mit dem Bilsenkraut spricht auch, dass dieses im Lateinischen apollinaris herba („Apollo-Kraut“) genannt wird. Die erschlossene Wurzel *belenio- ist heute noch im spanischen beleño und im portugiesischen velenho (beides bedeutet „Bilsenkraut“) zu finden. Bei den zusammengesetzten Namen Cunobelinus und Lugobelinos (kymrisch Cynfelyn bzw. Llywelyn) ist der erste Wortteil jeweils eine Metapher für „Krieger“, der zweite kann das Bilsenkraut als Droge zur Steigerung der Kampflust bedeuten, ersteres kann auch "Hund des Belinus" heißen.

[...]

Zusammenhänge mit anderen keltischen Gottheiten und Helden wie der gallischen Göttin Belisama, dem kymrischen Beli Mawr und dem irischen Bile werden vermutet, können aber nicht erwiesen werden. Der Ausdruck Bel-Feuer bei den Beltane-Zeremonien könnte sich auf Belenus und Beli Mawr beziehen.

Belenus gab vermutlich mehreren Ortschaften den Namen, so dem bei Aquileia liegenden Beligna und möglicherweise auch dem schweizerischen Biel/Bienne (a.1142: Belna *Belena).


Link: de.wikipedia.org/wiki/Belenus


Von Interesse dürfte auch der Bullaun sein ("der irische Name für eine verhältnismäßig tiefe halbkugelige
(hemisphärische) Aushöhlung in einem Felsblock oder Stein").

Link: de.wikipedia.org/wiki/Bullaun


Und da ist noch das orientalische Reisgericht Pilaw. Die Etymologie von Pilaw kann nach offizieller
Lesart auch nicht so klar erklärt werden kann (persisch/indisch? - ohne eigentliche Wortbedeutung?!).


__________________
Fn 1) In Bezug auf die Beltane-Zeremonie mit dem Bel-Feuer ist folgender etymologische Hinweis zur Insel
Pilau von einigem Interesse: "Pilau vient du maltais pulau qui signifie « île ». Les marins de la région
nomment cette île « rocher du Pilau » traduit de l'arabe Haajret El Pilau. Cette île est aussi dénommée
K'minnaria qui signifie « sommet en feu » en arabe."
(Link: fr.wikipedia.org/wiki/Pilau )

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 15 Aug 2013 06:20 #8764

republik belarus

Jetzt hatten die Babylonier einen Götzen namens Bel,

Jeremia 50: 2, 51: 44 „...Babel" ist eingenommen, „Bel" ist zuschanden geworden, ihre „Götzenbilder" sind zuschanden geworden und ihre Götzen erschrocken! Ich will den „Bel von Babel" heimsuchen und die Heiden sollen ihm nicht mehr zuströmen..."

Malakbel - malak bel

Haribol bzw. Hari Bol: Bolo heißt "Singe", "lobpreise". Der Gruß Haribol drückt aus: "Singe den Namen Gottes. Gerühmt sein Gott. Grüß Gott." Ähnlich wie der katholische Gruß "Gelobt sei Jesus Christus".

Le Bol. Leben oder zumindest essen wie Gott in Frankreich

bibel - bi bel
basel - ase bel
neapel - nea bel
berlin - bellin
belgrad - bel grad
belize - bel ize

groß russisch - большой, великий

belo portugisisch - schön

belissimo usw.

beliebt - bel liebt ?

unter anderem auch oft in ortsnamen
bel bol bil bül böl bul bal

entfernung des belchenschnittpunktes

mekka - 4102,222 km - 2 B
hinzberg (seddin) - 685,888 km
berlin schäfersee - 686,686 km
berlin breitkopfbecken (große 5 glyphen) - 687,500 km
moskau christuskathedrale - 2243,888 km
paris notre dame - 404,202 km
cern - 194,194 km
felsen gibraltar - 1662,888 km
auge der sahara - 3400 km
mont everest - 7000,222 km
kailash - 6369,369 km
peking mittelpunkt verbotene stadt - 8039,8039 km
kheops pyramide - 2818,8182 km
rom pantheon - 752,257 km
rom colosseum - 753,753 km
vesuv - 939,939 km
mont-blanc - 210,210 km
zugspitze - 263,888 km
krumbach schwaben 2 sportplätze - 222,222 km
rosenstein bei heubach - 222 km

werde ich untersuchen müssen

das kugelmeßsystem der erde
scheint voller gesetzmäßigkeiten die genutzt wurden und werden

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 15 Aug 2013 08:22 #8765

Das BELCHEN-System im Graben des Oberrheins ist schon lange bekannt. Ein Basler Archäologe hat darüber sogar einen Artikel verfasst.

Aber solche Vermessungssysteme gibt es überall. Ich selbst kenne Dutzende solcher.

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 15 Aug 2013 10:23 #8766

Vermessungssysteme gibt es überall. Ich selbst kenne Dutzende

wo lassen sich ihre erkenntnisse begutachten

ist ihnen
schon einmal der gedanke gekommen
daß dieses dutzend sich in einem übergeordneten globalen system befindet

das aber läßt sich nur
im rahmen gleichberechtigter untersuchungen entschlüsseln

"ich selbst" - ansätze
sind hier zum scheitern verurteilt

& taugen auch nicht sonderlich zur ego-pflege

der scheinbaren lieblingsbeschäftigung traditioneller geschichtsanalytik
kontraproduktiver privatkapitalistischer gestesverfassungen

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 15 Aug 2013 12:52 #8767

  • Legoland
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Allrych schrieb: Das BELCHEN-System im Graben des Oberrheins ist schon lange bekannt. Ein Basler Archäologe hat darüber sogar einen Artikel verfasst.


Leider bringen Sie auch nichts Neues zum Thema ein.

Der Archäologe heisst Rolf d'Aujourd'hui (Name und Publikationen, inkl. HLS-Artikel, sind über
die von mir beigebrachten Links bestens verfügbar). Der Mann war seines Zeichens Basler
Kantonsarchäologe. Er hat das Belchen- und Blauen-System in der Basler Zeitung am 8.12.2007
relativ ausführlich beschreiben dürfen:

www.regbas.ch/files/BaZ_08_12_2007_Das_Belchendreieck.pdf

Dabei fällt der strohdumme Satz ins Auge - den auch die Redaktion hervorhob, wenn wohl auch
aus anderen Gründen als zur Blosstellung des ignoranten Akademikers:

Esoterische Gedanken haben in diesem Bereich keinen Platz.


Kein Wunder bringen diese Leute so wenig zustande.

Allrych schrieb: Aber solche Vermessungssysteme gibt es überall. Ich selbst kenne Dutzende solcher.


Ich kann hier BS ebenfalls beipflichten. Ihre Ergebnisse interessieren auch mich. Doch weiss ich:

"Wer sein Wissen für sich behalten muss, muss es auch."



______________

Zur etymologien Erklärungsfeld haben wir nun auch noch die von mir bisher übersehene Variante:

BLAUEN = BALLON = BEL(CH)EN (vgl. die obige BZ-Publikation mit der Grafik)

... - ... Blauen (oder Hochblauen; 1165 m), Südschwarzwald bei Badenweiler, D
... - ... Zeller Blauen (heute selten Hochblauen; 1077 m), Südschwarzwald b. Zell i. Wiesental, D
... - ... Blauen (837 m), Jura b. Blauen, Kanton BL, CH

______________

Und zu guter Letzt noch ein Hinweis auf einen anderen Sonnenkalender, über den es eine im
Internet greifbare Publikation gibt:

Der Sonnenkalender von Rothenfluh von Gianni Mazzucchelli, 1991-2006, 15 S.

Das "Prähistorische Refugium" auf dem Berg von Rothenfluh verdient eher die Bezeichnung
„Prähistorischer Sonnenkalender“. Schützenswertes auf dem Berg, im Gebiet Uf der Flue / Horn.
Anhang: Kommentar der Kant. Archäologie BL über die Keramik - und Silexfunde im Gebiet Horn.

www.baselland.ch/fileadmin/baselland/fil...h/sonnenkalender.pdf

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 15 Aug 2013 13:10 #8768

  • Legoland
  • Legolands Avatar Autor
Hier eine Fernsehberichterstattung aus der Schweiz (2011):

Das Video dauert 12 Min. (Kommentar Hochdeutsch),
www.srf.ch/player/tv/mysterioese-schweiz...df-9d74-fae9e61e9b88 [must see]

www.sendungen.sf.tv/mysterioese-schweiz/...ndung-vom-21.08.2011

Mit Text und weiteren Lektürehinweisen:

www.frsw.de/belchen1.htm#Belchen%20-%20M...Ort%20am%20Oberrhein

Bölchen (CH) auf Youtube (Kommentar Schweizerdeutsch):




Martin Schulte-Kellinghaus über das Belchendreieck:

www.schulte-kellinghaus.de/index.php?id=210

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 15 Aug 2013 13:56 #8769

danke für den 12 minuten film

jetzt muß
nur noch der installierte keltische aberglaube entsorgt werden
und alle regionalen systeme in ein weltweites vermessungssystem eingebunden werden

& schon ist das wissenschaftlich-religiöse weltbild endgültig übern jordan

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 15 Aug 2013 18:39 #8770

An "Legoland",

Richtig, dieser Rolf d'Aujourd'hui war wirklich dumm: Zuerst hat er sich für meine Forschungen über die keltische Landvermessung interessiert. - Aber als er merkte, dass mehr dahintersteckte, zog er sich zurück.

Esoteriker sind die heutigen Archäologen: Deren Aussagen sind abgehoben von Raum und Zeit - und jeglicher Logik und Plausibilität.
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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 15 Aug 2013 21:34 #8772

  • Legoland
  • Legolands Avatar Autor
@"Allrych"
Immerhin hat d'Aujourd'hui den Schritt gewagt und ist mit Ihnen in Kontakt getreten.
Der Mann hat sicher auch Angst, sich in Kreis der Seinen mit seiner (im Film unverhüllten)
Faszination für dieses hochesoterische (ich meine das wertfrei) Thema klar zu outen. Die
fachliche Steinigung fürchtet er zu sehr. Ein Problem, das er aber zu unserem Glück selber
lösen muss.

Eine andere Frage: Gibt es Anhaltspunkte, dass das Anch von Freiburg im Breisgau irgend in
einem Bezug zum Belchen-Blauen-Dreieck gehören könnte?

Es gab mal vor etwa 20 Jahren einen Bericht in der Weltwoche. Ich meine, diesen in meinen Akten
zu haben, kann ihn aber gerade nicht finden.

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 15 Aug 2013 21:41 #8773

  • Legoland
  • Legolands Avatar Autor
Der Basler Logenbruder (The Independent Order of Odd Fellows, I.O.O.F.) Ernst Born (*1922)
hat 2010 ein Buch zum Belchendreieck publiziert:

- Ernst Born, Das Belchendreieck, Selbstverlag, Ambripress (2010)

Hier (und wohl nur hier) zu beziehen, wer sich dafür interessiert:

www.kulturpavillon.ch/ambripress/das-belchendreieck/

Ich selbst kenne das Werk nicht, möchte es daher nicht weiter bewerben.

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 16 Aug 2013 05:31 #8774

all

keltische Landvermessung

was verstehen sie denn darunter ?

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 16 Aug 2013 06:01 #8775

  • Legoland
  • Legolands Avatar Autor
Es müssten eigentlich recht viele, bereits ältere (militärische) Flugbilder von der Gegend mit
dem Dreiecksschnittpunkt vorhanden sein. - Das Problem wird sein, an diese heranzukommen. So
könnte man feststellen, ob die Strahlenlinien schon zu Beginn des 20. Jh. sichtbar waren oder
erst in jüngster Zeit kreiert wurden. Von wem und aus welchen Gründen auch immer.

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 16 Aug 2013 06:17 #8776

also in poppau - die überraschung war groß
wurde der kreisförmige meßpunkt mit einem frischen erdwall versehen



übrigens
ist der freiburger dom von dieser markierten fläche mit wasseranlage
44,444 km entfernt

basel barfüsserkirche 14,444 km
Strasbourg Parc de l'Orangerie 104,444 km
paris notre dame 404,444 km
stonehenge 780,444 km
london westminsterabby 696,444 km
moskau spasski-turm 2244,444 km
peking verbotene stadt 8040 km
jerusalem felsendom 2934 km
poppau 616,444
berlin rathaus 684,444 km

läßt sich fortsetzen

zb
brüssel Watermael-Boitsfort kirche 414,141 km
brüssel nationalbasilika 424,424 km
brüssel Eglise Notre-Dame de Lourdes 424,333 km
brüssel Liebfrauenkirche 424 km
amsterdam de Nieuwe Kerk 555,555 km
lübeck kirche st. aegidien 724,444 km

struth (thüringen) kirche 444 km
schräger kirchturm
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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 16 Aug 2013 10:27 #8777

  • Legoland
  • Legolands Avatar Autor
Die Baum- oder Waldgrenze liegt in den deutschen Alpen bei ca. 1'800 Metern ü. Meer. In
einigen Tälern kann die Grenze sogar über 2'000 Meter liegen. Theoretisch müsste also
jeder Hügel in den Vogesen und im Schwarzwald bewaldet sein. Die höchsten Bergegipfel
sind dort alle deutlich unter der Waldgrenze:
... - ... Grand Ballon in den Vogesen mit 1'424 m
... - ... Feldberg im Schwarzwald mit 1'493 m

Die Ballons, Belchen und Blauen sind nun aber nicht bewaldet. Es ist anzunehmen, dass sie
zur besseren Aussicht und Kenntlichmachung bewusst gerodet wurden.

Im Winter bei Inversionslage sind die Sichtbedingungen besonders gut. Spektakulär ist die
Weitsicht auf dem Grand Ballon bis zur Alpenkette von Österreich bis Frankreich.

Siehe dieses Panorama-Bild: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4...382_DxO_500topo2.jpg

Die weiss bedeckten Hügelkuppen der Belchen/Blauen glänzen im Sonnenlicht besonders hell
gegenüber bewaldeten und sind somit aus Distanz gut sicht- und unterscheidbar, z. B. für Vermessungen.


______________________
Ich habe mir das BaZ-Interview mit Rolf d'Aujourd'hui nochmals genauer vorgenommen
(s. www.regbas.ch/files/BaZ_08_12_2007_Das_Belchendreieck.pdf ). Es ist klar, dass er sich
erst als Pensionär zögerlich zu wagen begann, die sicheren Pfade der "Schul-Archäologie"
zu verlassen. Und er hatte offensichtlich enorme Angst vor der Nazikeule, die noch jeden im
Mainstream mundtot gemacht hat (s. letztes der nachfolgenden Zitate).

Zunächst ein Text im Kasten zur Erkärung der Karte [Hervorhebungen alle von "Legoland"]:

Zur Orientierung in Raum und Zeit haben die Menschen vor 5'000 Jahren Berge gleich
benannt
: Belchen oder Blauen. Die Namen sind bis heute erhalten, der Sinn wird erst
langsam wiederentdeckt.


Es ist nicht klar, ob diese Desinformation der BaZ-Leser auf eine Aussage d'Aujourd'huis
zurückgeht oder ob es sich um eine redaktionelle Ergänzung handelt. - Der Leser soll also
demnach glauben, dass hier die Ortsnamen BLAUEN/BELCHEN in praktisch unveränderter
Lautung über alle Generationen und Sprachgrenzen/-entwicklungen erhalten geblieben sind.

Es sei an dieser Stelle wiederholt, BELCHEN, BLAUEN und BALLON sind ein und dasselbe Wort.
Wir reden also letztlich von nur einem System mit mehreren Dreiecken.

Doch fahren wir mit einer ermutigenderen Aussage d'Aujourd'huis fort:

Sobald man die Ergebnisse aus der Archäologie aber in einen grösseren Zusammenhang
setzt, muss man mit Analogieschlüssen arbeiten. Da stellt sich die Frage, wie weit der
Archäologe denken will.


Kein Kommentar auch zu folgender Aussage:

Anfang der 80er-Jahre wurde ich dann auf die [Belchendreieck-]Fragestellung aufmerksam.
Zuerst reagierte ich aber sehr kritisch: Schliesslich liegen zwei Punkte immer auf einer
Geraden. Es hat dann ein Jahr gedauert, bis mir bewusst wurde, dass die keltische Siedlung
Basel-Gasfabrik auf dem Schnittpunkt zweier Achsen - einer Blauen- und einer Belchenachse -
liegt. Da begann ich das Belchendreieck ernst zu nehmen.


Das Problem mit der Erdrotation und der Erdachsenverschiebung wird auch behandelt:

Mit Formeln ist der Sonnenstand in der Bronzezeit genau berechenbar. Diese Abweichungen
haben wir immer schon eingerechnet, wir rechnen nicht mit der Gegenwart. Denn heute geht
der Mond nicht mehr genau über dem Blauen auf. Die Abweichungen von damals zu heute
sind aber maximal ein halbes bis ein Grad.


Noch immer geistert in den Köpfen dieser Leute unerschütterlich die Vorstellung des (ewigen)
Fortschritts (=Entwicklungsgeschichte, d. h. am Anfang primitiv und unwissend). Das zeigt sich
an folgender Aussage über 'einfache' Vermessungstechniken mit Schnüren:

Geometer von der Fachhochschule Nordwestschweiz konnten zeigen, dass man mit Schnüren
genauso präzis visieren und Winkel messen kann wie mit einem modernen Theodoliten. Die
Schnur muss einfach lang genug sein. Die modernen Verfahren unterscheiden sich vom Prinzip
her nicht von jenen vor 5'000 Jahren.


Die Nazikeule wirkt, selbst wenn sie noch niemand geschwungen hat:

Die geistigen Aspekte erschliessen sich nicht aus der rein materiellen Kultur. Dabei geht es
in der Kulturgeschichte auch darum, die geistigen Entwicklung des Menschen zu erfassen und
nicht nur die Typologie von Randscherben. Wenn sich nun der Bodenarchäologe als Anwalt
für die Menschheitsgeschichte versteht, die geistes- und mentalitätsgeschichtliche
Entwicklung jedoch ausklammert, ja sogar die Esoterik bemüht, um solche Gedanken vom
wissenschaftlichen Feld wegzuwischen, ist das der Sache nicht dienlich.[*]
Anderseits versteh
ich die Zweifel, denn früher wurde mit Ideologien böser Missbrauch getrieben, etwa im Dritten
Reich. Der Archäologe hat also die Verpflichtung, über einen gewissenhaften Umgang mit
Ideologien zu wachen.


*Dieser Satz ist sehr bemerkenswert, aber leider widersprüchlich und somit nicht verständlich. Wie
meint es nun d'Aujourd'hui wirklich? Welchen Esoterikbegriff hat er eigentlich? Es wäre sicher
interessant zu erfahren, wo der Mann inzwischen steht. Zeit zum Nachdenken hat er ja gehabt.

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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 17 Aug 2013 12:14 #8778

Legoland schrieb: Der Basler Logenbruder (The Independent Order of Odd Fellows, I.O.O.F.) Ernst Born (*1922)
hat 2010 ein Buch zum Belchendreieck publiziert:

- Ernst Born, Das Belchendreieck, Selbstverlag, Ambripress (2010)

Hier (und wohl nur hier) zu beziehen, wer sich dafür interessiert:

www.kulturpavillon.ch/ambripress/das-belchendreieck/

Ich selbst kenne das Werk nicht, möchte es daher nicht weiter bewerben.


Ich kenne Herrn Born und das Buch, das die Visurlinien mathematisch, astronomisch und topographisch behandelt.

Anhand dieses Werkes kann man auch alle anderen auf der Erde vorkommenden potentiellen Visurlinien korrekt berechnen.

Er schreibt im Vorwort zum Thema:
"Das Belchendreieck beschreibt die Visurlinien zwischen dem Elsässer Belchen, dem Badischen Belchen und dem Jura Becken. Diese Linien sind identisch mit bestimmten Sonnenständen an markanten Stichtagen. Daher wird vermutet, dass es sich dabei um ein prähistorisches Beobachtungssystem handelt. Solche archäo-astronomischen Anlagen sind weltweit anzutreffen. Zahlreiche Veröffentlichungen über diese Systeme zeigen eine erstaunliche Übereinstimmung in Bezug auf die beobachteten und berechneten Visurlinien.

Der Zweck dieser Anlagen ist ebensowenig dokumentiert wie deren Entstehung. Mit grosser Wahrscheinlichkeit dienten diese Anlagen dazu, die Dauer zwischen sich wiederholenden astronomischen Ereignissen zu bestimmen."
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Das Belchen-System als Sonnenkalender im Dreiländereck F/D/CH 17 Aug 2013 12:20 #8779

  • Legoland
  • Legolands Avatar Autor
Dank an Tuisto für das Zitat aus Borns Buch!
Ein Grund für mich, es zuzulegen.


_________________

Etymologie (Forts.):

Das angeblich in unseren Breitengraden am weitesten verbreitete Bier sei das Helle:
Das Pilsner Bier kommt aus Pilsen (vgl. den Bezug zum weiter oben zitierten
Bilsenkraut (Hyoscyamus)).

> BEL* / HEL* > BELENOS / HELENOS

Die P*L*N-P*L*S*N-Schreibweisen von „Schwarzes Bilsenkraut“ [„Hexenkraut“]/Bilsenkraut“
sind in manchen Sprachen zu finden (s. folgende Liste). Ich habe die nicht lateinischen
Schreibweisen, soweit ich das vermochte (man sei bitte nachsichtig), in lateinische
Buchstaben transkribiert.

- أسود بنج (arabisch)
- Qara batbat / Batbat (aserbaidschanisch)
- Tscherna popadijka (Черна попадийка) / Bajan (Блян) (bulgarisch)
- Almindelig Bulmeurt / Bulmeurt (dänisch)
- Black Henbane (vgl. Hebenon) / Henbane / Hyoscyamus niger / Hyoscyamus (englisch)
- Azarcb Tikše (Азарць тикше) (ersjanisch)
- Koera-pöörirohi (estnisch)
- Hullukaalit (finnisch)
- Jusquiame (französisch)*
- Lenzopa (ლენცოფა) (georgisch)
- Uoskuamos (ὑοσκύαμος) (griechisch)
- Shykhrvn (Tsmh) ((צמח) שיכרון) (hebräisch)
- Hiskiamo (ido, Kunstsprache)
- Hyoscyamus niger (italienisch)**
- Belenyo / Herba queixalera / Jusquiam negre / Hyoscyamus (katalanisch)
- Bunika (kroatisch)
- Hyoscyamus (lateinisch)
- Juodoji drignė (littauisch)
- Melnā driģene (lettisch)
- Drignė (litauisch)
- കുറശ്ശാണി (malayalam)
- Ir tabak (Ир табак) (mari / tscheremissisch)
- Bilzekruid / Hyoscyamus (niederländisch)
- Bulmeurt / Bulmeurtslekta (norwegisch)
- Kausbin (Къусбын) (ossetisch)
- Lulek czarny / Lulek (polnisch)
- Velenho, hioscíamo, jusquiame, meimendro-negro, meimendro-preto (portugiesisch)
- Beieia Tschornaja (Белена чёрная / Белена) (russisch)
- पारसीकयवानी (sanskrit)
- Bolmört / Bolmörtssläktet (schwedisch)
- Blen čierny (slowakisch)
- Črni zobnik (slowenisch)
- Čorny woblěd / Woblěd (sorbisch)
- Beleño negro / hierba loca / Hyoscyamus (spanisch)
- Bansch (Банҷ) (Tadschikisch)
- Blín černý (tschechisch)
- Pinjturjin (Пиньтурын) (udmurdisch)
- Biekota Čorna (Блекота чорна / Блекота) (ukrainisch)
- Bolondító beléndek / Beléndek (ungarisch)

*Im Französischen wäre eine umgangssprachliche Pflanzen-Bezeichung mit B*L*N/V*L*N zu erwarten;
in venin/vénéneux (= Gift/giftig) ist dies tatsächlich der Fall (s. u. italienisch); übrigens auch
im Englischen (Venom)).
**veleno/velenoso, (= Gift/giftig), in diesem Wort steckt die alte Bedeutung
des „Hexenkrauts“ - die Giftpflanze schlechthin

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