Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 12 Aug 2012 15:46 #7781

es hat wirklich keinen sinn mit einem solchen menschen
der nur "unsinn" & "unfug" als antwort kennt

ist das dummheit oder doch nur provokation

ignorieren ok - aber die moderation sollte ihm das handwerk legen
das ist ein spam - generator

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von berlinersalon.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 12 Aug 2012 17:46 #7782

Berlinersalon... was sinnvolles hast du bitte schön hier im Beitrag denn von dir gegeben? Gut... du gibst erst gar keine Antworten auf Fragen. Wie dumm ist das denn erst?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 12 Aug 2012 17:53 #7784

Den Idioten von "Hyfrie" einfach ignorieren!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 12 Aug 2012 18:39 #7786

Dann mache es doch "einfach"... Allrych. Dir als Ignoranten sollte das doch leicht fallen.

;o )

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 13 Aug 2012 13:40 #7788

Der Hyfrie-Idiot müllt das ganze Forum mit seinen wertlosen Beiträgen zu!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 13 Aug 2012 13:58 #7789

Allrych... du hast eine seltsame Wertvorstellung. Mit Forschung und Wissenschaft hat dein Tun eher nichts am Hut. Das einzige was mir bei deinem Kopf auffällt, ist das große Brett vor dem Kopf, welches dich wahrlich gewaltig ziert. ;o )

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 13 Aug 2012 14:00 #7790

Hyfrie: Einfach aus dem Forum abhauen!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 13 Aug 2012 14:22 #7791

Du wiederhollst dich. Wobei ich dich doch nicht vollkommen verblödet sterben lassen kann. Klar... dein Denken ist nun wahrlich total verkorkst. Was natürlich weniger dienlich für Erkenntnis ist. Aber was soll es... du kannst ja für deine Geburt nichts.

;o )

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 13 Aug 2012 22:36 #7792

Dumm - Dümmer - "Hyfrie"

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 13 Aug 2012 23:42 #7793

Du bist ja richtig "Humorvoll" Allrych. Ich kann mir das Schmunzeln wahrlich nicht verkneifen

;o )

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Umgang mit Ärger und Wut 14 Aug 2012 10:55 #7795

  • Legoland
  • Legolands Avatar

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Robert Baldauf: HISTORIE UND KRITIK. Bd. I 23 Aug 2012 13:57 #7845

  • Legoland
  • Legolands Avatar
HISTORIE UND KRITIK
(EINIGE KRITISCHE BEMERKUNGEN)

I
DER MÖNCH VON ST. GALLEN
R. BALDAUF

LEIPZIG
VERLAG DER DYKSCHEN BUCHHANDLUNG
1903


S. 1-2 integral:

bei gelegenheit einer untersuchung über den sagenreichen "monachus Sangallensis de Carolo magno" bot mir das 10. cap. des 1. buchs einen ausgangspunkt für interessante beobachtungen.
das cap. 10 des 1. buchs dieses die karolingische zeit berührenden quellenwerks handelt von der einführung des römischen kirchengesangs im fränkischen reich durch Karl den grossen.
ich gebe die übersetzung nach Wattenbach [der mönch von St. Gallen über - die thaten Karls des grossen , übers. von W. Wattenbach. 3. aufl. Leipzig 1890.]:
"Karl also, unermüdlich im eifer für den dienst gottes freute sich, da er sah, dass er in der wissenschaftlichen erkenntnis sein ziel, soweit es möglich war, erreicht hatte, aber dass noch alle provinzen, ja alle gaue und städte im lobe gottes, nämlich in den melodieen des kirchengesangs, von einander abwichen. das schmerzte ihn, und er bemühte sich, vom papste Stephan seligen gedächtnisses, der einst den ganz untüchtigen Frankenkönig Hilderich hatte absetzen und kahl scheren lassen, ihn selbst aber nach altem herkommen zur regierung des reiches gesalbt hatte, einige im kirchengesange wohl erfahrene geistliche zu erlangen.": [hier ist der, mönch von St. Gallen (Notker balbulus) ungefähr wörtlich Einharts vita Caroli magni gefolgt, und darum. verwechselt er auch wie Einhart den papst Zacharias, der Pippin zur annahme des königs titels bestimmt hatte, mit dessen nachfolger Stephan II., der den befehl des Zacharias nur bestätigte. dieser Stephan hat Karl zwar gesalbt, aber nicht als könig, sondern als knaben zugleich mit seinem vater Pippin. die salbung war auch nicht ein altes herkommen im Frankenland, sondern eine neuerung.]
"der papst billigte sein begehren und den von gott ihm eingegebenen eifer und schickte nach der zahl der 12 apostel 12 des singens sehr kundige geistliche vom apostolischen stuhl an ihn nach Francien. wenn ich aber bisweilen Francien sage, so meine ich damit alle länder diesseits der Alpen, denn so wie geschrieben steht: zu der zeit werden 10 männer aus allerlei sprachen der heiden einen jüdischen mann bei dem zipfel ergreifen, so dünkten sich in jener zeit wegen der herrlichkeit des glorreichen Karl Gallier und Aquitanier, Eduer und Hispanier , Alamannen und Bajoaren nicht wenig geehrt, wenn man sie auch nur als dienstpflichtige der Franken bezeichnete. als nun jene geistlichen Rom verliessen , so ratschlagten sie, wie denn immer Griechen und Römer von missgunst wegen des ruhmes der Franken geplagt wurden, wie sie den gesang so verschieden lehren könnten, dass einheit und harmonie darin in dem fremden reiche und lande niemals sich verbreiten möge. bei ihrer ankunft wurden sie nun von Karl sehr ehrenvoll empfangen und nach den bedeutendsten orten verteilt; sie aber bemühten sich, jeder an seinem orte so verschieden und so verdorben, wie sie es sich nur ausdenken konnten, zu singen und so auch ihre schüler zu unterweisen. der kluge könig Karl aber feierte einmal die geburt und erscheinung des herrn in Trier oder Metz und achtete da sehr aufmerksam und mit grossem verstande auf die art der lieder, sodass er sie ganz durchdrang. im nächsten jahre feierte er dieselben feste in Paris oder Tours; und da er nun nichts von den melodieen hörte, die er in den eben genannten orten im vorigen jahre kennen gelernt hatte, und auch erfuhr, dass an den übrigen orten die dahingeschickten je länger je mehr von einander abwichen, so trug er die sache dem papste Leo heiligen gedächtnisses, Stephans nachfolger, vor. [nach den andern, glaubwürdigern berichten hierüber kann es sich hier nicht um papst Leo handeln, sondern nur um papst Hadrian I., der auf den nachfolger Stephans II., Stephan III., gefolgt war.] dieser rief sie nun nach Rom zurück und bestrafte sie mit verbannung oder mit ewigem zuchthaus, zu dem erlauchten Karl aber sagte er [also wohl, als Karl in Rom war.]: wenn ich dir nun andere verschaffe, so werden sie doch ebenso wie die früheren, durch neid verblendet, es nicht lassen, dich zu täuschen. aber ich will auf andere weise für die erfüllung deines wunsches sorgen: gieb mir aus deiner umgebung 2 geistliche von grossen natürlichen anlagen, doch so, dass meine leute nicht wissen, dass sie dir angehören, und so gott will, sollen sie in der kunst, die du begehrst, alle vollendung erreichen. und so geschah es, und siehe, nach kurzer zeit schickte er sie vortrefflich unterrichtet an Karl zurück. dieser behielt einen bei sich. den andern schickte er auf die bitte seines sohnes Truogo [von der Regina], bischofs von Metz, nach dessen kirche. [das ist ein anachronismus: Truogo wurde erst 9 jahre nach Karls tod bischof von Metz. Wattenbach.] dieses mannes bemühung trug nicht nur dort frucht, sondern verbreitete sich auch durch ganz Francien in dem grade, dass noch jetzt bei denen, die hier zu lande lateinisch sprechen, der kirchengesang mettensisch heisst, bei uns aber, die wir teutonisch oder deutsch sprechen, nach heimischer art met oder mette, oder auch nach griechischer ableitung mit einem gebräuchlichen namen mettisca genannt wird."

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Legoland.

Aw: Robert Baldauf: HISTORIE UND KRITIK. Bd. I 23 Aug 2012 14:28 #7849

Ich habe mich in der letzten Zeit ebenfalls wieder mit dem Problem Robert Baldauf befasst.

Wenn tatsächlich Nietzsche als Autor dahinter stehen würde, so hätten dessen Nachlassverwalterin (E. Förster-Nietzsche) eine perfekte editorische Verschleierung vollbracht.

Doch auch sonst: Baldauf scheint ein Pseudonym zu sein. Es ist kaum vorstellbar, dass ein Unbekannter zwei so geniale Broschüren herausgibt und danach wieder verschwindet, ohne Spuren zu hinterlassen.

Merkwürdig ist auch, dass "Der Mönch von St. Gallen" nach "Historie und Kritik" erschienen ist, obwohl das letztere Werk inhaltlich dem ersteren überlegen ist.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf: HISTORIE UND KRITIK. Bd. I 23 Aug 2012 14:42 #7850

  • Legoland
  • Legolands Avatar
Allrych schrieb:

Merkwürdig ist auch, dass "Der Mönch von St. Gallen" nach "Historie und Kritik" erschienen ist, obwohl das letztere Werk inhaltlich dem ersteren überlegen ist.

Merkwürdig auch die fehlenden Bände II. und III.
Und die allgemein verbreitete Annahme,
dass es sie nie gegeben habe.

Es stellt sich die Frage nach Manuskripten.
Hat einer danach gesucht?

Das kurze Vorwort aus Band I., hier integral zitiert,
gibt einen Hinweis auf den intendierten Umfang:

VORWORT.

die hier mitgeteilten bemerkungen über den "mönch von
St. Gallen" eröffnen eine reihe von aufsätzen, deren gesamt-
resultat gezogen ist in "historie und kritik". IV. das altertum.
F. Reinhardt, Basel 1902.

der verfasser.

In Basel erschien Band 4 ein Jahr vor dem 1. Band,
welcher kurioserweise in Leipzig publiziert wurde.

Gleichwohl wurde die damalige Schweizer Landesbibliothek
(heute: Schweizerische Nationalbibliothek NB)
und weitere Schweizer Bibliotheken mit Exemplaren der
Leipziger Ausgabe (Bd. I.) versorgt - oder haben die "aktiv" gekauft?

Band I. würde ich übrigens nicht als Broschüre bezeichnen;
vom Umfang (168 Seiten) und Gehalt her kommt das an eine
Doktorarbeit jener Zeit heran.

Ausserdem war es (und eingeschränkt noch heute) relativ leicht,
ein Buch unter falschem oder gar keinem Namen zu publizieren.
Man musste einfach für Druck und Vertrieb selber besorgt sein.

Gut möglich, dass die Verlage von "ihren Produkten" gar nichts wussten?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Legoland.

Aw: Robert Baldauf: HISTORIE UND KRITIK. Bd. I 23 Aug 2012 23:48 #7866

  • Legoland
  • Legolands Avatar
S. 31:

es scheint nach allem, dass Notker und Ekkehart sich
ziemlich gründlich mit urkunden und urkundenschreiben abgegeben
haben, obwohl Ekkehart einmal thut, als sei er im archiv nicht
recht zu hause und beschäftige er sich aus bequemlichkeit
nicht viel mit urkunden, sodass ihn Meyer von Knonau
nach urkunden wenig lüstern nennt.

S. 50:

die magister Notker und Ekkehart.
eine auffallende eigentümlichkeit beider autoren ist die manie,
möglichst viele kenntnisse in den verschiedensten wissenschaften
zu offenbaren, wobei dann ein belehrensollender ton angescblagen
wird, der etwas naiv klingen will. in der that aber affektiert
herauskommt.

S. 63-64:

ich gedachte die vergleichung der gesta und der casus zu
dem zwecke vorzunehmen, um "von den eigentümlichkeiten und
besonderheiten [des Notkerschen stils], die vielleicht nur dem einfluss
des klösterlichen milieus zuzuschreiben" wären, abstrahieren
und den sich ergebenden rest als spezifisch - Notkerischen stil
reklamieren zu können - der sich ergebende rest ist aber fast = 0.
Notker geht beinahe restlos in Ekkehart auf, und umgekehrt -
Ekkehart geht beinahe restlos in Notker auf. welcher schluss
hieraus zu ziehen? dass Ekkehart den Notkerschen stil sehr
genau studiert, ihn sich völlig zu eigen gemacht und so seine
schriftstellerische individualität verloren habe? es fällt
etwas schwer, daran zu glauben. aber, in der that verlangen
die philologen aus dem griechischen und römischen altertum
eben diesen glauben, wenn sich ein der historischen,
tradition widersprechendes gleiches aufgehn eines autors
in einem frühern oder spätem autor irgendwo gezeig hat.
was dem einen recht ist, ist dem andern billig: die tradition
verbietet uns, die identität Notkers und Ekkcharts IV. von
St. Gallen auszusprechen. der eine autor will ja aus dem 9. u.
10. jahrh., der andere aus dem 11. jahrhundert sein. was will
auch stilistische übereinstimmung viel besagen? die kloster-
und schultradition hat eben auf Ekkehart eingewirkt - und
Notker war doch ein bedeutender lehrer, dessen einfluss
auch die beiden folgenden jahrhunderte sich nicht entziehen
konnten. dass in einem kloster wie in St. Gallen der stil
der brüder durch gegenseitige beeinflussung sich derart ab-
und gleichgeschliffen habe, dass auch nicht einmal
zahlenmässige übereinstimmungen anstoss zu erregen brauchen,
nun, das ist eben als thatsache hinzunehmen. sollten nicht
mündliche tradition und rektifizierende, auf gleiche
klassische autoren zurückgehende lektüre zu solcher
sprach- und stilgleichheit führen können?

ist uns demnach versagt, aus stilistischen übereinstimmungen
schwerwiegende schlüsse ziehen zu dürfen, so bleibt doch noch die
möglichkeit frei, sachliche, inhaltliche übereinstimmungen in den
kreis der untersuchung hereinzuziehen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Legoland.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 24 Aug 2012 10:44 #7868

  • Legoland
  • Legolands Avatar
Eine weitere Merkwürdigkeit, die bestimmt schon allen aufgefallen ist:

Der knapp 100-seitige 4. Band ist, so wie er im Druck vorliegt,
eigentlich gar nicht vollständig.

Denn neben der Bandnummerierung "IV. Das Altertum. [Römer und Griechen.]"
folgt eine alphabetische Unterordnung "C. Metrik und Prosa."

Wo sind die Teile "A." und "B." geblieben?
Waren weitere Teile "D." ff. geplant, ev. gar schon geschrieben?

Denkbar aber auch, im Rahmen einer gewöhnungsbedürftigen Systematik und
eines nicht minder fragwürdigen Kontexts mit dem Inhalt des Vorworts in Band I.,
dass vielleicht "A." und "B." die Bände II. und III. hätten bilden sollen.

Der Verfasser, "Robert Baldauf", erwähnt in seinem Vorwort des 4. Bands
den Wunsch nach einer "Gesamtveröffentlichung" seiner Aufsätze,
was ihm aber zu seinem Bedauern bislang nicht ermöglicht worden sei.

Es ist also mit hoher Sicherheit davon auszugehen, dass noch mehr Material vorhanden war.

Kurios der zeitliche Hinweis, ab wann "Baldauf" die Aufsätze zu verfassen
begann, nämlich "seit fasching 1902" - der genaue Anlass seines Unternehmens
bleibt aber in dem Vorwort verschwiegen (vgl. Vorwort, Bd. IV.).

Als Basler - so er denn einer gewesen wäre - von "fasching"
und nicht von "fasnacht" zu sprechen, mutet seltsam an.

Vom "Fasching" spricht man etwa in Würzburg, das den größten Faschingszug
Süddeutschlands hat, sowie in der Region Unterfranken, in Niederbayern und der
südlichen Oberpfalz, im Osten Oberbayerns und München, also im bairischen
Sprachraum und in Österreich östlich des Arlbergs.
de.wikipedia.org/wiki/Karneval,_Fastnacht_und_Fasching#Fasching

Welcher Begriff war Nietzsche in dem Zusammenhang geläufig?

Fasching, eine Zeit, in der andere Regeln gelten - verkehrte Welt also.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Legoland.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 24 Aug 2012 11:34 #7869

Als Basler - so er denn einer gewesen wäre - von "fasching"
und nicht von "fasnacht" zu sprechen, mutet seltsam an.

Eigentlich schon!
Von Haus aus kenne ich beide Begriffe: Fasching und Karneval. Die Fassenacht ist
wohl eher südlich ( Hessen, Allemannen) zu fassen.

Kann es nicht auch sein, dass es Basel Zugezogene gibt und sich dieser Umstand daraus erklären lässt?
Gebildete Bürger sind doch in der Regel auch wohlbereiste Bürger oder?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 24 Aug 2012 11:54 #7870

  • Legoland
  • Legolands Avatar
Ingwer schrieb:

Kann es nicht auch sein, dass es Basel Zugezogene gibt und sich dieser Umstand daraus erklären lässt?
Gebildete Bürger sind doch in der Regel auch wohlbereiste Bürger oder?

Im 19. Jh. wimmelte es in der Schweiz von zugezogenen Deutschen.
Genauso wie heute...

Ob es einen Robert Baldauf in Basel oder Umgebung zu jener Zeit gegeben hat,
ist jetzt näher zu prüfen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Robert Baldauf ist ein Alias von Friedrich Nietzsche 24 Aug 2012 14:07 #7876

  • Legoland
  • Legolands Avatar
Man sollte wieder einmal den englischen Wiki-Artikel zu "Robert Baldauf" genau lesen.

Die Wiki-Autorenschaft konnte keine Belege finden, die auf die Existenz eines Robert Baldauf hindeuteten.*

Zitat des letzten Abschnitts mit Hervorhebungen von "Legoland":

The ideas expressed in both books of Baldauf stand in the traditional line of French theologians like Jean Hardouin, Jean de Launoy (1603–1678) and Barthelemy Germon, S.J. (1683-1712 or 1718). Contemporaries of Baldauf like Polydore Hochart and Edwin Johnson contributed to the same results. Yet they only aroused some limited interest and were soon forgotten or pushed aside. Therefore nobody took care to investigate the life and circumstances of this enigmatic author. Mentioning him as lecturer at Bale University cannot be confirmed so far, as his name occurs nowhere in the annales and documents of this institution; nor does the University printer give any clue as to the personality of Baldauf. Nobody seems to know where he was born, received his Ph.D. or died. Registration or address books of the years around 1900 do not include his name. He may have used a pseudonym being well aware that his revolutionary ideas could cost him his job and reputation. It is not until the early 1990s that he was restored out of oblivion by recent German history analysis (see books on chronology criticisme by Uwe Topper).
en.wikipedia.org/wiki/Robert_Baldauf

Angesichts dieser Feststellungen ist sehr erstaunlich, dass dieser Artikel dort noch steht.
Man speichere ihn rasch, bevor er einer Löschaktion zum Opfer fällt.

Meine Online-Recherche mit dem Begriff "Baldauf" hat beim Staatsarchiv Basel-Stadt
0 Treffer ergeben. Das Archiv beherbergt dagegen eine Reihe von Akten zu Professoren,
die nach Basel berufen wurden. - Nun bei sogenannten "Privatdozenten" muss das nicht
gleich sein. - Die Nietzsche-Akten sind übrigens recht umfangreich.

*Der Wikipedia-Benutzer "Tilsiter" (=Schweizer Käse!) hat am 24. März 2011 (14:13 Uhr)
erstmals den oben zitierten Abschnitt eingebracht und gleichentags noch dreimal leicht
redigiert. Für seinen Beitrag liefert er folgende Rechtfertigung:

There are no details or indications as to the life of Baldauf. I have added doubts about veracity of this name. Moreover I have added missing sources.
en.wikipedia.org/w/index.php?title=Rober...ldauf&action=history

"Tilsiter" bringt hier, soweit mir bekannt, als erster die Vermutung ins Spiel,
dass der Name "Robert Baldauf" ein Pseudonym sein könnte.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Legoland.

Robert Baldauf in Wikipedia 24 Aug 2012 14:43 #7877

  • Legoland
  • Legolands Avatar
...und hier der eigentlich löschgefährdete Wiki-Artikel integral:

Robert Baldauf
From Wikipedia, the free encyclopedia

Robert Baldauf was a Swiss philologist and a Privatdozent at the University of Basel during the late nineteenth and early twentieth centuries. In 1902 and 1903 he published two out of an intended four volumes under the general title of "History and Criticism"; the first and fourth volumes in the series. These two volumes are of interest to critics of chronology and written history. Baldauf managed to come to virtually the same conclusions as French scientist Jean Hardouin using an altogether different method, that of philological analysis.

Baldauf had studied the archives of the famous Swiss monastery of St. Gallen, formerly one of the key centres of Catholicism, and discovered traces of the barbaric library raid made by Poggio Bracciolini and a friend of his, both of them highly educated servants of the Roman curia. They purloined numerous manuscripts and books that were considered ancient from the library of this monastery (however, the manuscripts may date to a more recent epoch, which wouldn't preclude them from serving as prototypes for the manufacture of numerous "ancient" works by Poggio and his assistants).

Baldauf's studied numerous presumed ancient manuscripts and claimed they were, for the most part, recent forgeries. Baldauf discovered parallels between the historical books of the Old Testament and the works of the mediaeval Romance genre as well as Homer's "Iliad" that were string enough to lead him to the assumption that the text of both the "Iliad" and the Bible date from the late Middle Ages.

Some of the mediaeval chronicles ascribed to different authors resembled each other to such an extent that Baldauf was forced to identify them as works of the same author, despite the fact that the two documents were presumed separated chronologically by an interval of two centuries at least. At any rate, some of the expressions characteristic for Romanic languages that one finds in both documents fail to correspond with either of the alleged datings (one of them being the ninth and the other the eleventh century). Apart from that, some of the manuscripts contain distinctly more recent passages, such as frivolous stories of endeavours in public steam baths (which the Europeans only became acquainted with during the late Reconquista epoch) and even allusions to the Holy Inquisition. Baldauf's study of the "ancient" poetry in Volume 4 demonstrates that many "ancient" poets wrote rhymed verse resembling that of the mediaeval troubadours. Unlike Hardouin, Baldauf is convinced that the verse of Horace is of mediaeval origin, pointing out German and Italian influences inherent in his Latin. Furthermore, Baldauf points out such pronounced parallels between the poetry of Horace and Ovid (who were presumably unaware of each other's existence) that one becomes convinced that the works of both belong to a third party – apparently, a much later author - a fact most philologists explain by the fact that Roman literature was heavily influenced by Greek models and especially Homer's writings and the motives used in the Ilias and the Odysee have marked all occidental literature until today.

Baldauf sums up his research in the following words: "Our Romans and Greeks have been Italian humanists." All of them – Homer, Sophocles, Aristotle and many other "ancient" authors, so different in our perception, hail from the same century, the fourteenth and fifteenth of the Italian renaissance. Baldauf avers that the entire history of the Ancient Greeks and Romans—likewise the Biblical "history," which correlates with the above to some extent—was conceived and introduced by the Italian humanists, as well as their colleagues and followers from other countries. Humanism, he says, has given us a whole fantasy world of antiquity and the Bible, as well as the early Middle Ages, which Baldauf also considered an invention of the humanist writers. This fictional history, initially drafted on parchment, was carved in stone and cast in metal; it "has rooted itself in our perception to such an extent that no positivist criticisms can make humanity doubt its veracity."

Some of his ideas have been readopted by other historians that doubt the historical chronology of the Antiquity and the Middle Ages, while all "mainstream" historians consider them valueless and argue that inventing 3000 years of history, its written accounts, literature, poetry etc. and destroying all the traces of this fraud was a work one generation of writers could never fulfill. The enormous expenditure of work this fraud would have needed makes these theories much more improbable than the coincidence in the literary works pointed out by Baldauf (according to the scientific principle of Occam's razor).

The ideas expressed in both books of Baldauf stand in the traditional line of French theologians like Jean Hardouin, Jean de Launoy (1603–1678) and Barthelemy Germon, S.J. (1683-1712 or 1718). Contemporaries of Baldauf like Polydore Hochart and Edwin Johnson contributed to the same results. Yet they only aroused some limited interest and were soon forgotten or pushed aside. Therefore nobody took care to investigate the life and circumstances of this enigmatic author. Mentioning him as lecturer at Bale University cannot be confirmed so far, as his name occurs nowhere in the annales and documents of this institution; nor does the University printer give any clue as to the personality of Baldauf. Nobody seems to know where he was born, received his Ph.D. or died. Registration or address books of the years around 1900 do not include his name. He may have used a pseudonym being well aware that his revolutionary ideas could cost him his job and reputation. It is not until the early 1990s that he was restored out of oblivion by recent German history analysis (see books on chronology criticisme by Uwe Topper).

Works:
- Baldauf, Robert (1902):Historie und Kritik, Bd. IV C (Bale; University Press)
- Baldauf, Robert (1903):Historie und Kritik, Bd. I (Leipzig)

References:
- Addressbook of Basel, Years 1898 to 1903
- Staatsarchiv Basel, Education, Documents between 1840 and 1940
- Topper, Uwe (1998): Die Große Aktion. Europas erfundene Geschichte (Tübingen)

Retrieved from " en.wikipedia.org/w/index.php?title=Rober...dauf&oldid=474024732 "

Categories:
- Swiss philologists
- Articles lacking sources from March 2007
- All articles lacking sources
- Articles with topics of unclear notability from January 2010
- All articles with topics of unclear notability
- NPOV disputes from February 2011
- All NPOV disputes
- All articles with unsourced statements
- Articles with unsourced statements from March 2007
- Persondata templates without short description parameter
- Year of birth missing
- Year of death missing

* This page was last modified on 30 January 2012 at 12:35.
* Text is available under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License; additional terms may apply. See Terms of use for details.
Wikipedia® is a registered trademark of the Wikimedia Foundation, Inc., a non-profit organization.


...und der Vollständigkeit halber, die Änderungsgeschichte:

12:35, 30 January 2012‎ Timrollpickering (talk | contribs)‎ m . . (6,902 bytes) (+1)‎ . . (clean up using AWB)
07:08, 7 August 2011‎ Luckas-bot (talk | contribs)‎ m . . (6,901 bytes) (+39)‎ . . (r2.7.1) (robot Adding: ru:Бальдауф, Роберт)
08:22, 21 June 2011‎ Mandarax (talk | contribs)‎ m . . (6,862 bytes) (+1)‎ . . (Typo patrol, typos fixed: Adressbook → Addressbook using AWB (7734))
22:40, 6 April 2011‎ 85.178.195.226 (talk)‎ . . (6,861 bytes) (0)
14:47, 24 March 2011‎ Tilsiter (talk | contribs)‎ . . (6,861 bytes) (+105)
14:43, 24 March 2011‎ Tilsiter (talk | contribs)‎ . . (6,756 bytes) (-1)‎
14:36, 24 March 2011‎ Tilsiter (talk | contribs)‎ . . (6,757 bytes) (+11)
14:13, 24 March 2011‎ Tilsiter (talk | contribs)‎ . . (6,746 bytes) (+1,353)‎ . . (There are no details or indications as to the life of Baldauf. I have added doubts about veracity of this name. Moreover I have added missing sources.)
11:12, 17 February 2011‎ SmackBot (talk | contribs)‎ m . . (5,393 bytes) (+19)‎ . . (Dated {{POV}}. (Build ))
11:11, 17 February 2011‎ Rich Farmbrough (talk | contribs)‎ . . (5,374 bytes) (-66)‎ . . (ordinals)
11:05, 17 February 2011‎ Rich Farmbrough (talk | contribs)‎ . . (5,440 bytes) (-20)
11:05, 17 February 2011‎ Rich Farmbrough (talk | contribs)‎ m . . (5,460 bytes) (-1)‎ . . (Minor clean up using AWB)
22:25, 2 December 2010‎ SMasters (talk | contribs)‎ m . . (5,461 bytes) (+235)‎ . . (general fixes using AWB)
20:34, 29 August 2010‎ Hmains (talk | contribs)‎ m . . (5,226 bytes) (+2)‎ . . (copyedit, and or AWB general fixes using AWB)
10:21, 3 August 2010‎ Magioladitis (talk | contribs)‎ m . . (5,224 bytes) (-5)‎ . . (remοved blank in DEFAULTSORT (WP:CHECKWIKI error 88) and/or genfixes using AWB (6940))
14:23, 28 January 2010‎ SmackBot (talk | contribs)‎ m . . (5,229 bytes) (+29)‎ . . (Date maintenance tags: build 391:)
10:34, 27 January 2010‎ 193.232.123.43 (talk)‎ . . (5,200 bytes) (+47)‎
21:28, 22 November 2009‎ Kafka Liz (talk | contribs)‎ . . (5,153 bytes) (-82)‎ . . (Undid revision 327340401 by 67.101.25.88 (talk)rv; not entirely relevant)
20:16, 22 November 2009‎ 67.101.25.88 (talk)‎ . . (5,235 bytes) (+82)
05:06, 26 October 2009‎ Woohookitty (talk | contribs)‎ m . . (5,153 bytes) (+16)‎ . . (WikiCleaner 0.98 - Repairing link to disambiguation page - You can help!)
19:17, 8 March 2009‎ 84.173.135.87 (talk)‎ . . (5,137 bytes) (0)
19:17, 8 March 2009‎ 84.173.135.87 (talk)‎ . . (5,137 bytes) (+806)‎
21:34, 11 November 2008‎ Canadian Monkey (talk | contribs)‎ . . (4,331 bytes) (-366)‎ . . (rm unsourced statement tagged with {{who}} for a long time)
17:30, 16 February 2008‎ Gaia Octavia Agrippa (talk | contribs)‎ . . (4,697 bytes) (-27)‎ . . (Wikified as part of the Wikification wikiproject!)
10:52, 20 November 2007‎ Neddyseagoon (talk | contribs)‎ . . (4,724 bytes) (+6)‎
08:13, 24 April 2007‎ SmackBot (talk | contribs)‎ m . . (4,718 bytes) (+5)‎ . . (Date/fix the maintenance tags or gen fixes)
14:12, 24 March 2007‎ SmackBot (talk | contribs)‎ m . . (4,713 bytes) (+17)‎ . . (Date/fix maintenance tags)
22:02, 23 March 2007‎ 71.231.102.185 (talk)‎ . . (4,696 bytes) (+22)‎ . . (clarified)
21:41, 23 March 2007‎ 71.231.102.185 (talk)‎ . . (4,674 bytes) (+235)‎ . . (added links, categories, additional biographical information)
13:31, 22 March 2007‎ SmackBot (talk | contribs)‎ m . . (4,439 bytes) (+27)‎ . . (Date/fix maintenance tags)
21:38, 21 March 2007‎ Addere (talk | contribs)‎ m . . (4,412 bytes) (+31)‎ . . (cat - item currently reads like an essay rather than encyclopedia entry)
00:36, 18 February 2007‎ 62.245.160.214 (talk)‎ . . (4,381 bytes) (+1)‎
00:36, 18 February 2007‎ 62.245.160.214 (talk)‎ . . (4,380 bytes) (+1)
11:41, 29 January 2007‎ Alaibot (talk | contribs)‎ m . . (4,379 bytes) (+31)‎ . . (Robot: tagging as uncategorised)
14:49, 19 December 2006‎ 213.196.198.42 (talk)‎ . . (4,348 bytes) (-3)‎ . . (Added Category)
14:24, 8 October 2006‎ D6 (talk | contribs)‎ m . . (4,351 bytes) (+18)‎ . . (disambig. St._Gallen)
21:48, 1 October 2006‎ Bluebot (talk | contribs)‎ . . (4,333 bytes) (+32)‎ . . (tagged, added uncategorised tag)
12:16, 13 April 2006‎ Childzy (talk | contribs)‎ . . (4,301 bytes) (-2)‎ . . (spelling)
10:16, 16 July 2005‎ Charles Matthews (talk | contribs)‎ . . (4,303 bytes) (-46)‎ . . (copy edit - source for this?)
10:13, 16 July 2005‎ Charles Matthews (talk | contribs)‎ m . . (4,349 bytes) (+1)‎ . . (Robert baldauf moved to Robert Baldauf)
10:09, 16 July 2005‎ 81.250.194.209 (talk)‎ . . (4,348 bytes) (-1)
10:09, 16 July 2005‎ 81.250.194.209 (talk)‎ . . (4,349 bytes) (+4,349)


Die Diskussionsseite "Talk" ist mit Ausnahme eines eingefügten Standardelementes "WikiProject Biography" bis jetzt leer geblieben.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Legoland.

Re:Robert Baldauf in Wikipedia 27 Aug 2012 12:53 #7934

Jedenfalls haben wir hier seit langem mal wieder eine fruchtbringende Zusammenarbeit.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Baldauf Nietzsche war, ist enorm groß.
Als Alternative wäre allenfalls ein sehr begabter Schüler/Zuhörer seiner Basler Vorlesungen noch denkbar, allerdings wesentlich unwahrscheinlicher.

Wenn ich den ganzen Text von Band I als PDF von Dir erhalten könnte, Legoland, würde ich ihn auf meiner Homepage einstellen.

Im Grunde müsste man in der Uni in Basel vorstellig werden und das Problem anhand der Originale mit dortigen Philologen besprechen. Wo ist die Handschrift, anhand derer gedruckt wurde? Wenn sie von Nietzsche oder einem seiner Freunde stammen sollte...

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Tuisto.

Aw: Re:Robert Baldauf in Wikipedia 27 Aug 2012 13:22 #7938

  • Legoland
  • Legolands Avatar
Tuisto schrieb:

Im Grunde müsste man in der Uni in Basel vorstellig werden und das Problem anhand der Originale mit dortigen Philologen besprechen. Wo ist die Handschrift, anhand derer gedruckt wurde? Wenn sie von Nietzsche oder einem seiner Freunde stammen sollte...

Einverstanden, das Werk offenen Nietzsche-Experten vorzulegen.
Sicher auch an der Uni Basel ist zu suchen.

Aber mich interessiert vorab die Reaktion der Damen und Herren von
der "Nietzsche Gesellschaft" (s. "Nietzsche-Dokumentationszentrum").

de.wikipedia.org/wiki/Nietzsche-Gesellschaft

Graphologische Gutachten bei vorhanden Handschriften würden auch weiterhelfen.

Hoffen wir, sie zu finden, die Manuskripte.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Re:Aw: Re:Robert Baldauf in Wikipedia 12 Apr 2013 17:19 #8638

Andreas Ferch, ein guter Freund von mir, hat das Thema erneut aufgegriffen und auf meiner Homepage erste Gedanken dazu veröffentlicht:

Friedrich Nietzsches Abspaltung seiner Philologie-Professur oder - Robert Baldauf

www.sinossevis.de/berichte_anz.php?zaehl=35

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Friedrich Nietzsche als Autor von Robert Baldauf 14 Apr 2013 13:05 #8639

Nach dem Studium aller neueren Unterlagen über Baldauf bin ich überzeugt, dass nur Nietzsche als Autor der zwei Schriften dahinterstehen kann.

Der Schreiber von Baldauf war auf alle Fälle ein philologisch-analytisches Genie, wie es selten vorkommt.

Merkwürdig ist nur, wie Nietzsche später den klassischen Philologen, der er war, von seinem Wesen abgespalten hat.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Re:Friedrich Nietzsche als Autor von Robert Baldauf 14 Apr 2013 13:48 #8640

Sobald wir den Alias von Nietzsche unbestreitbar beweisen können, was gelingen dürfte, haben wir den besten und klügsten Mitstreiter für die erfundene Geschichte und Chronologie auf unserer Seite.

Dass Nietzsche mit seiner Genialität und Klarsichtigkeit nicht nur in Bezug auf Geschichte und ihrer (erschwindelten) Quellen dahinter kam, steht außer Zweifel!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Aw: Re:Friedrich Nietzsche als Autor von Robert Baldauf 15 Apr 2013 21:18 #8641

Sobald Verdrahtung Den Alias ​​von Nietzsche unbestreitbar beweisen can,

Gibt es Baldauf elektronisch??
Dann sollt ein Stilvergleich doch kein Problem sein.
Da gibt es bestimmt ne Software für.
Die Plagiatsfinder lesen doch auch nicht persönlich

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Der Autor von Robert Baldauf 16 Apr 2013 13:25 #8643

Ich habe neulich wieder die Einleitung von "Historie und Kritik" (Basel 1902) studiert.

Wenn Nietzsche der Autor der genialen Broschüre wäre, sollte man die Zitate nach der Basler Zeit des Philologen und Philosophen erklären können.

In dem besagten Werk wird Literatur von 1875, 1891 und 1892 zitiert.

Hat jemand also das ursprüngliche Manuskript überarbeitet?

Auf jeden Fall scheint Robert Baldauf ein Pseudonym zu sein.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Re:Der Autor von Robert Baldauf 16 Apr 2013 14:51 #8644

In dem besagten Werk wird Literatur von 1875, 1891 und 1892 zitiert.

Hat jemand also das ursprüngliche Manuskript überarbeitet?


Davon gehe ich aus.
Unabhängig davon existierten nach meinen Recherchen von den zitierten Büchern bereits ältere Ausgaben.

Baldauf ist auf meiner Homepage.
Das andere Werk habe ich von Legoland in Kopie bekommen.
Legoland ist am überlegen, ob er beide Werke in einem Reprint veröffentlicht.
Deshalb steht es noch nicht auf meiner Homepage.

Man müsste in Erfahrung, ob die Handschriften/Druckfahnen der damaligen Druckereien noch existieren. Dann wäre auch ein Handschriftenvergleich möglich.

War Nietzsche ein Fan von Kleinschreibung? Das wäre ein weiteres Indiz.

Die Hinweise auf Shakespeare und auf den Namen Baldauf, der einst der vielleicht berühmteste und aufgeklärteste Rektor in Schulpforta war, habe ich bereits gebracht. Man müsste auch das gesamte Bonner Philologenkollegium zur Zeit Nietzsches durchforsten. Hier wird man sicher auch fündig.

In beiden Werken wird natürlich sehr viel zitiert und Originales miteinander verglichen.
Insofern kommt hier Nietzsches Sprachgenie nicht zur Geltung. Aber ein Vergleich mit seiner Wortwahl zur Zeit als Basler Professor wäre sicher lohnenswert.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Neues zum wohlstrukturierten Mittelalter 10 Mai 2013 18:26 #8662

Gemeinsam mit Andreas Ferch diskutiere ich seit langem die Frage, wer eigentlich Hildegard von Bingen war. Genauer, von wem sie, auch zeitlich, konstruiert wurde. In diesem Zusammenhang spielt unser Abt Trithemius offensichtlich die Hauptrolle, doch dazu in Kürze in einem Artikel von Andreas mehr.

Bei der Analyse ihrer Lebensdaten wurde mir schnell klar, dass sie nach dem französischen Königssystem 131 konstruiert wurde: Sie starb angeblich am 17.9.1179 einem sich in Ziffern wiederholenden Datum.

Wir finden darin die 79 der Benediktiner und die 119, das Halbjahrespendant zu 113, der Zahl, nach der die mittelalterlichen deutschen Herrscher gemäß Mario Arndt konstruiert wurden.

Da 79 die 23. Primzahl im alten System ab 1 ist, gilt: 23 x 23 = 529, Beginn der Benediktiner und 79 x 79 = 1529. Siehe hierzu meine vielfältigen Ausführungen hier im Forum und auf meiner Homepage als auch die von Arndt ab. S 135 seines Buches.

Zur Erinnerung: Was war der Grund für die Ziffernfolge 113, 131 und 311 bei der Geschichtskonstruktion? Dies ist übrigens zugleich die maximale Anzahl der möglichen Permutationen dieser Ziffern.

Dreierlei:
1. Als Adam Mann wurde, nannte Gott ihn AISh, das ist kabbalistisch 1-10-300 und somit die Zahl 311 bzw. ohne die Nullen fortlaufend die Ziffernfolge 113. In dieser Form ist er identisch mit JHVH als Durchmesser eines Kreises. JHVH = 1 und ALHIM sind = 3,1415 oder Pi, denn ALHIM ist kabbalistisch auch Pi über AL = 31 und HIM = MIH = 415.
Aish ist als 113 der Durchmesser der Metiusform von Pi, nämlich 355/113 = 3,14159…, wobei 355 den Jahreskreis als das Mondjahr „Shana“ gematrisch spiegelt.

2. Im 16. Jahrhundert, zur Zeit der gesamten mittelalterlichen Geschichts-Konstruktion, lag der Frühlingspunkt auf dem 11.3., sein Halbjahrespendant auf dem 11.9., einem Spiegelbild vom 9.11., an dem als jüdischer 9. Av betrachtet, zweimal der heilige Tempel der Juden zerstört wurde. (-586 und 70 AD)
Der 11.3. wurde angeblich 1582, einer Permutation des Halbjahres von 182,5 Tagen, auf den 21.3. zurückverlegt. Dieses Datum bezog sich aber nicht auf das Jahr 325 des angeblichen Konzils von Nicäa, wie in der päpstlichen Bulle verlogenerweise angegeben, sondern auf den 1.3.200, nämlich jenes Datum, auf das julianischer und gregorianischer Kalender von den Machern kalibriert wurden.
1582 = 113 x 14!
Und 14 x 119 = 1666, das verunglückte Messiasjahr der Juden. (Sabbatai Zwi)
3. Das Exodusdatum -1311 ist über 1000 Gott + 311 ADAM als AISh Ausgangspunkt der Idee.
Die wichtige jüdische Epoche des Seleukos -311 und die der Hijra + 622, sowie das
Jahr 1244 des seltsamen Konvertiten in Toledo gemäß Trithemius als auch 1555, das Startjahr der berühmten Prophezeiungen des Nostradamus sind alle Vielfache von 311!

Das konstruierte Todesjahr der Hildegard 1179 = 9 x 131! Zur Frage, warum sie französisch konstruiert wurde, im Artikel von Andreas mehr. Ihr Geburtsjahr 1098 = 18 x 61, hier spielt die Idee des AIN und des weiblichen Christus hinein.

Am 7.10.2012 wurde sie von Papst Benedikt zur Kirchenlehrerin erhoben. Genau 2012 oder 4 x 503 Jahre (siehe weiter unten 106 = 2 x 53) und ½ Jahr später nach der Zeugung von Jesus im weiblichen Julianischen Kalender bei Vollmond am 7.4. 0.
Oder genau 5772 Sonnenjahre nach der jüdischen Erschaffung der Welt am 7.10.-3760.
5772 = 37 (Eva als Zoe) x 4 (die Welt) x 13 x 3, wer sagt´s denn?
Und da wissen die Pfaffen in Rom nicht Bescheid?

Ich möchte hier in diesem Artikel den Forschungsergebnissen von Andreas Ferch und mir aber nocht nicht vorgreifen, sondern Mario Arndt (=Basileus) um neuere Erkenntnisse ergänzen.

Ich kam darauf beim Lesen der berühmten Germania des Wimpfeling aus Schlettstadt (um 1500, ein Freund des Trithemius, Celtis und anderer wichtiger Humanisten) und der Erwiderung des Thomas Murner (Germania Nova), bei der es um die Frage ging, ob KdG Deutscher oder Franzose war und ob es überhaupt jemals Franzosen auf dem römischen Thron gab, was Wimpfeling eindeutig verneinte, Murner aber bejahte. Die Drucke seiner Gegenschrift wurden sofort von der Stadt Straßburg eingezogen und vernichtet. Erst im 19. Jahrhundert entdeckte man zufälligerweise zwei der Vernichtung entgangene Exemplare. Das Studium dieser Schriften ist höchst lehrreich, belegen sie doch bei genauerem Hinsehen die Fiktionalität von KdG.

www.geschichtsquellen.de/repOpus_04643.html#Deutsch

Siehe auch Wiki zu Murner:
„Murner und Wimpfeling


Thomas Murner (rechts) im Gespräch mit Jakob Wimpfeling und seinen Schülern. Titelblatt einer Flugschrift (1502)
Jakob Wimpfeling, der gefeierte elsässische Humanist (1450-1528), hatte sich wie Murner 1501 wieder in Straßburg niedergelassen. Er hatte Ende 1501, vermutlich als Antwort auf eine Vorlesung Murners, die Schrift Germania verfasst, in der er die Behauptung aufstellte, Straßburg und das ganze Elsass sei nie gallisch gewesen und, da auch Karl der Große und dessen Vater Pippin Deutsche gewesen seien, sei der Ursprung des Elsasses ganz und gar germanisch. Dies komme auch in den vielen deutschen Ortsnamen zum Ausdruck. Ein zweites Anliegen der Schrift war die Forderung nach einer weltlichen humanistischen Schule in Straßburg. Die Schrift brachte Wimpfeling viel Lob ein, forderte jedoch die französische Fraktion heraus. Zudem sahen die Franziskaner ihre Schultätigkeit durch Wimpfelings Projekt bedroht. Murner, der seit 1501 in der Stadt öffentlich zu unterrichten begonnen hatte, machte sich zum Sprecher der Opponenten Wimpfelings. Im Sommer 1502 veröffentlichte er mit Germania Nova eine Gegenschrift, in der er die schwache historische Beweisführung Wimpfelings aufdeckte und, wo dies ihm nicht gelang, sie versuchte lächerlich zu machten.
Wimpfeling reagierte äußerst gereizt auf Murners Antwort und erreichte, dass der Straßburger Rat den Vertrieb dieser Schrift unterband. Zudem sandte er einen Rundschreiben an seine Freunde und Schüler mit der Aufforderung, ihn gegen die unverschämten Angriffe des noch jungen und unbekannten Murners zu verteidigen. Schon bald wurden eine Schrift zur Verteidigung Wimpfelings von dessen Verehrer Thomas Wolf (1475-1509) herausgegeben (Defensio Germaniae Jacobi Wympfelingii, Freiburg i. B. 1502). Auf dem Titelblatt ist auf der einen Seite Thomas Murner dargestellt. Er ist erkennbar am Spruchband preter me nemo (keiner außer mir), was dessen Überheblichkeit zum Ausdruck bringen sollte. Auf der anderen Seite stehen Wimpfeling und seine Schüler. Die Defensio war weniger eine Verteidigung Wimpfelings als eine eigentliche Abrechnung mit Murner. In einem zweiten, ebenfalls von Thomas Wolf herausgegebenen Schrift (Versiculi Theodorici Gresemundi, Straßburg 1502), wurde Murner mit einer Reihe derber Schimpfwörter eingedeckt. Ein Schimpfname Mur-nar (närrischer Kater) sollte ihn das Leben lang begleiten.[1] Murners Antwort auf die Beschimpfungen war eine Lobschrift (Honestorum poematum condigna laudatio, Straßburg 1503), in der er seine Gegner zu einer öffentlichen Auseinandersetzung aufforderte. Die Schrift ist wohl unmittelbar nach ihrem Erscheinen verboten worden und bildet so den vorläufigen Schlusspunkt der Auseinandersetzung.[3]“


Andreas und ich waren gerade gemeinsam in Schlettstadt, konnten aber zunächst nur oberflächlich auf die dortigen Humanisten eingehen.

Erst zu Hause las ich die faszinierende Germania und die Germania Nova:
digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/1161533

Während Hildegard nun über das Jahr 0 im 131er Rhythmus konstruiert wurde, ist dies bei den Franzosen nicht der Fall. Sie starten nämlich im (fiktiven) Jahr -119, dem Halbjahrespendant zur deutsch-römischen Konstruktionszahl 113 und landen so nach 8 Zyklen im Jahr 929.
Der Zyklus endet nach 3 x 131 = 393 Jahren im Jahr 1322, wie von Arndt gezeigt.

Die Deutschen starteten -106 (> 6.1.0 Epiphanie und Geburtsdatum des Herrn).
106 ist deshalb auch die berühmte Rosenkreuzerzahl, denn CR wurde nach 13 x 106 Jahren = 1378 AD geboren und starb nach 14 x 106 Jahren im Jahre 1484.

Müßig zu erwähnen, dass nach 12 x 106 = 1272 Jahren das alte Herrschersystem endete und
1273 (= 4 : Pi) Rudolf von Habsburg die Kaiserwürde angetragen wurde. Die Habsburger sind ja bekanntlich die Herren der Fälschung.

106 = 2 x 53, das ist, zahlenmystisch in das julianische Kalenderrund übertragen, das Zeugungsdatum von Jesus, der 25.3. (Mariä Empfängnis). 106 x Pi = 333. Jesus steht in einer Mandorla von 333 + 333 Umfang!

Was ist der weitere Grund für diese Verschiebung vom Jahr 0 in die Jahre -119 beim 131er Zyklus und in das Jahr -106 beim 113er Zyklus?

Natürlich die christliche Komputistik der Alexandriner und die des Exiguus, der Beginn des Zyklus bei Vollmond am 5. April, der immer einem Jahr 0 im 19-jährigen Metonzyklus entspricht und, wie könnte es anders sein, der schon in der Renaissance wie oben erwähnt umstrittene deutsch-französische? Kaiser Karl der Große.

Seine Ostertafel hat das Jahr 798 zum Startpunkt eines 19-jährigen Osterzyklus.
Vollmond lag exakt auf dem 5. April dieses Jahres.

Seine Krönung am 25.12.800 (damals Jahressprung nach 801) fiel in ein Jahr 3 des Zyklus, an dem folglich am 13.4. Vollmond war, nicht anders als im Jahr 222 AD der Kaiserkrönung des Alexander Severus, wie die Ostertafel des Hippolytus belegt. Doch nicht genug damit, natürlich war im Jahr der Thoraübergabe auf dem Sinai, -1311, logischerweise auch am 13.4. Vollmond.

Es steht uns frei, -1313 mit dem 5.4. oder -1312 mit dem 25.3. oder eben -1311 mit dem 13.4. als Vollmond für das biblische Groß-Ereignis zu wählen. Gleiches gilt für die Jesusgeburt oder für die (komputistisch betrachtete) Kaiserkrönung KdG´s von 798 bis 800.

Fakt ist – und darauf kommt es an – dass 929 – 131 = 798 ergibt.
Und 911 – 113 macht ebenfalls 798!

798 AD und KdG´s für viel Geld gefälschte, purpurgefärbte pergamentene Ostertafel, Text in Gold –Überschriften in Silber - sind daher der gemeinsame Ausgangspunkt der Chronologiekonstruktion der deutschen und französischen Herrscher des Mittelalters. Glücklicherweise hieß der Autor Godesscalc (Gottes Schalk!)

Zur Geschichte und Tafel ab 798 siehe Piper, Seite 34:

books.google.de/books?id=wKwWAAAAQAAJ&pr...#v=onepage&q&f=false

Erwähnen möchte ich noch, dass 113 und 131 über 0 AD gesteuert, die Jahre 917 (7 x 131) und 791 (7 x 113) als Pendant zu 798 haben. 917 und 791 sind Permutationen und 1179 starb ja wie oben gezeigt die berühmte Kirchenlehrerin Hildegard. Ach ja, 179-1-179 führt uns auch zu 1197oder zu 9 x 133 bzw. zu 63 x 19. Wir sind also wieder im christlichen Osterzyklus. Der Vollmond verfrühte sich schon auf den 4. April wegen der Überlänge des JK.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Tuisto.

Neues zu Robert Baldauf 17 Nov 2013 11:58 #8933

AV hat weite recherchiert und Neues zu Robert Baldauf herausgefunden.

Vorab: Die Person ist sehr mysteriös. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schriften von Nietzsche stammen, erhöht sich.

Tatsächlich existiert Robert Baldauf im Verzeichnis der immatrikulierten Studenten als:
Robert Baldauf, Baselland /Niederdorf, Leimenstr. 17,
Eintritt: M 01 (vermutlich März, 1901) in die Fakultät "phil" (Philologie)

Im Staatsarchiv von Basel-Stadt ist er in der Rubrik "B", F 12.4 Kontrollnr. = 15.10.1901 SS 1897 bis WS 1901/02 geführt.

Geburtsdatum: 22.4.1881
Robert Baldauf, 81.4.22 Niederdorf Baselland
Beruf: do?
Ausgezogen, Straße: Hutsch?
Eingezogen: Ob Rheinweg 93

Hier die eingescannten Dokumente:
www.sinossevis.de/upload1/_Immatrikulati...bert_Baldauf_(2).pdf

Kaum zu glaube! Da soll ein 20- oder 21-jähriger völlig unbekannter Student, der gerade erst sein Studium begonnen hat, 2 Bücher veröffentlicht haben, die langes, sorgfältiges Studium voraussetzen und darüber hinaus jene Geistesblitze, die ihn fast schon zu einem jugendlichen Genie der Chronologie- und Geschichtskritik machen.

Gleichwohl ist sonst nichts über ihn bekannt!

Keine Empfehlung seiner Lehrer an die Uni, dass hier ein junger, höchstbegabter Philologe heranwachse,
dessen man sich annehmen müsse. Kein Hinweis von Professoren über diesen jungen Kenner der alten Sprachen. Nichts weiß man darüber, wie er die beiden Bücher von mehreren geplanten (angeblich bereits geschriebenen) Bänden in Basel und Leipzig hat drucken lassen können. Von wem kam das Geld? War er vermögend und hat die Drucke selbst bezahlt? Wer waren seine Eltern? Die Straßen und Hausnummern scheinen real zu sein. Aber hat er tatsächlich dort gewohnt?

Ich vermute, dass er im Auftrag handelte, womöglich unter einem Pseudonym namens Robert Baldauf.
Falls es sein richtiger Name war, sollten wir auch noch seine Geburtsurkunde, die Eltern und seine Schule ausfindig machen können. Vielleicht existieren noch Fotos von ihm, z.B. vom Abitur.
Es ist aber unklar, ob er Deutscher oder Schweizer war. Als Deutscher könnte er wie Nietzsche ein Schüler in Schulpforta gewesen sein. Das wäre zumindest sehr wahrscheinlich.

Hier noch ein Mailauszug von AV aus dem aktuellen Forschungsstand:

Tuisto:
"die Sache ist mehr als mysteriös und bestätigt meine Idee, dass Baldauf Nietzsche war.
Es ist nämlich praktisch ausgeschlossen, dass ein Student mit 20 oder 21 Jahren ein solch tiefgehendes Werk verfassen konnte, es sei denn er war ein Genie wie Nietzsche.

Geboren: 22.4.1881
Immatrikuliert: 1901 mit 20
Veröffentlichungen 1902 und 1903 mit 21 und 22 Jahren.
Um die Bücher zu schreiben, hat er aber auch Zeit benötigt.
Das würde bedeuten, dass die Bücher praktisch von einem Schüler geschrieben wurden! Undenkbar!!!"

Antwort AV:
"Kann sein, dass Robert Baldauf kinderlos oder in jungen Jahren starb. In Basel war er jedoch nie Professor und hat sich auch nicht niedergelassen.
Er hat höchstens 2 Semester studiert und ist dann von der Bildfläche verschwunden.
Die Spanische Grippe von 1918 und das Impfdesaster dürfte auch noch ein paar Leute um diese Zeit weg gerafft haben.

Es gibt tatsächlich wenige Genies, die in jungen Jahren Werke verfasst haben und viel geschrieben haben. Der junge österreichische Student, der für den Erfinder der "Welteislehre" ein Buch verfasst hatte und auch bei einem Raketenunfall jung starb, würde ich zu denen zählen.
Das Werk von Baldauf habe ich nie im Original gesehen.
Darum bin ich jetzt auch gespannt, die Bücher im Original in der Zentralbibliothek Z. einzusehen.
Die Werke von Baldauf wurden immer in GK-Kreisen zitiert. Sind denn die anderen Bände von Baldaufx wirklich je erschienen oder geplant gewesen?

Aber sonst ist noch alles zum Werk von Baldauf offen: Ein Buch, das einem Pseudonym zugeschrieben wurde, oder eine fingierte Person.
R. Baldauf muss es anscheinend gegeben haben, denn die Bücher sind offizielle Amtsregister gewesen. Dass aber ein Buch einem R. Baldauf gewidmet und von Nietzsche geschrieben wurde, wäre auch denkbar, denn wurden nicht einige Werke in Leipzig gedruckt?"

Hinweis: Gedruckt wurde nur ein Werk in Leipzig und zwar "Der Mönch aus St. Gallen".

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von Tuisto.